E-Rider Thunder: Akkus und Ladegerät defekt, was nun?

elfo27

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Beitrag von elfo27 » So 8. Apr 2012, 17:02

Alf20658 hat geschrieben:Was ist mit den Batteriepolen der unteren Batterie? Ist es nicht möglich das durch das hohe Gewicht und Erschütterungen die untere Batterie beschädigt wird?
Dazwischen sind "ab Werk" Schaumstoffstreifen. Der Gurt ist nicht original, ohne ihn konnte die ober Batterie auf der unteren rumhoppeln. Ideal ist das alles nicht, aber schau Dir die Welt an, was ist da schon ideal?

Gruß

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tt-tronix

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Beitrag von tt-tronix » Mo 9. Apr 2012, 13:04

@goomer: Hattest du denn noch mal probiert, die Lithium-Zellen zu retten? Den Versuch wäre es zumindestens mal wert. Wenn es z.B. an einem nicht vorhandenen Labornetzteil oder anderen Dingen scheitern sollte, sag bescheid. Von Aurich ist es ja nicht so weit zu dir.

Gruß
Tido

goomer

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Beitrag von goomer » Mo 9. Apr 2012, 14:27

Moin nochmal,

ich habe nun am Samstag und Gestern mit einem Ansmann Modellbaulader im Bleiprogramm auf 12 V mit 0,5 Ampere geladen. Dabei habe ich 4 Lifepo4´s parallelgeschaltet.
Zuerst war die Gesamtspannung 2,4 Volt, nach 3 Stunden 2,7 Volt und es waren angeblich 2,x Ampere geladen...

Ich werde es weiter probieren, muss heute aber arbeiten, morgen werde ich weiter testen.

Meinrad

bayernroller

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Beitrag von bayernroller » Mo 9. Apr 2012, 16:01

Bingo - sie leben noch...

Wobei ich hoffe, dass Du die Akkus
nicht parallel
sondern seriell
geschaltet hast

4 x 3,5V Umax = 14V

Achtung! Akkus mit dem Bleilader nicht voll laden.

Die meisten Bleilader haben eine "Boost-Funktion"
die Deine Akkus u.U. nicht vertragen.
Grüße auf der Nähe von Nürnberg
- MASINI CLASSICO S - 60V 40Ah -

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rollmops

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Beitrag von rollmops » Mo 9. Apr 2012, 17:19

Hier gibt es unterschiedliche Meinungen über Ladegeräte zur Nutzung mit Blei oder Lithium.
Ich würde mein Ladegerät auch gerne später weiter nutzen, falls ich mal auf Lithium umrüste. Kann man die später modifizieren? Was wird da geändert?
Bei den Kelly Ladegeräten wird da nicht unterschieden (die sehen aus wie meins). Sind für Blei und Lithium (wenn man die Angabe bei der Bestellung macht, werden die daraufhin modifiziert).
http://kellycontroller.com/f6012-60v12a ... p-680.html
Strom ist Stom und 60V bleiben 60V!
Eine Boostfunktion hat mein Lader glaube ich nicht :?:
Brammo Enertia 13 kW (18 PS)  Mitglied im Club der "Volts Angels" / Born to be quiet :-)

elfo27

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Beitrag von elfo27 » Mo 9. Apr 2012, 18:22

Die Bleilader sollten 3 Stufen haben:
1. Constant Current
2. Constant Voltage
3. Floating

So verlangen es zumindest meine Blei-Akkus. Wie so ein Lader auf LiPos wirkt?

Gruß

goomer

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Beitrag von goomer » Mo 9. Apr 2012, 19:32

bayernroller hat geschrieben:Bingo - sie leben noch...

Wobei ich hoffe, dass Du die Akkus
nicht parallel
sondern seriell
geschaltet hast

4 x 3,5V Umax = 14V
Ja, habe mich nur vertippt. Ansonsten wären sie wohl jetzt tod, wenn man einen 3,2 Volt Akku mit 12 Volt lädt :o

Ich werde morgen weiter testen und berichten. Mal sehen, ob die anderen auch noch mucken. Das würde mich natürlich extrem freuen :D

Da ich morgen frei habe, sollte ich weiterkommen und dann auch berichten...

Meinrad

goomer

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Beitrag von goomer » Mo 9. Apr 2012, 20:50

Komme gerade nach Hause und habe nochmals jede Zelle des ersten 4er Packs gemessen.

Es sieht tatsächlich so aus, dass "einfach mal die entsprechende Spannung draufgeben" die Lifepo4s Schutzschaltung oder was auch immer wieder geöffnet hat !!!

Jede der Zellen hat genau 2,56 Volt. Echt cool, ich habe direkt mal einen Lader mit LiFePo Programm drangehängt, der gibt jetzt 5A problemlos seit 10 Minuten rein, und die Spannung steigt und steigt.
Wenn das echt mit allen Zellen funktionieren sollte, bin ich total glücklich, weil einen Haufen Kohle gespart. Dann muss ich nur noch feststellen, was kaputt war (BMS ?)

Erstmal vielen Dank bis hierhin für alle nützlichen Tips.

Ich werde weiter berichten, allerdings wird es dauern bis ich mit meinem Modellbaulader 20 Zellen geladen habe ;) macht aber nichts.


Edit: mittlerweile sind 18 Ah im ersten Akku geladen, jetzt muss ich aber in die Heia... alleine laden ist in dem Zustand nichts.

goomer

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Beitrag von goomer » Mi 11. Apr 2012, 23:24

Moin zusammen,

nachdem ich mit dem Laden der Zellen begonnen habe, möchte ich mal kurz einen Zwischenbericht erstellen.

Das Laden mit Modellbaulader und dann noch jede Zelle einzeln kann echt dauern.... irgendwann ist mir die Lust zu warten echt vergangen, sodass eine andere Strategie hermusste.
Die sieht nun so aus. Zuerst mit Zielspanung Zellen kurz ( ca. 10 Minuten) angeladen. Danach sind alle Zellen wieder "erwacht". Nur eine Zelle ist nach kurzer Zeit wieder unter 2.5V eingebrochen, liess sich aber bei weiteren Versuchen dauerhaft auf 3 Volt stabilisieren.

Nun habe ich jeweils 4 Zellen zusammengestellt, die nach anladen fast die gleiche Spannung haben, z.T. habe ich noch balanciert. Die Zellen hatten nun um 3.01-3.1 Volt. Danach habe ich meinen Junsi drangehängt, der kann Lifepos laden und man kann bis zu 6 auf einmal laden. Das macht der dann mit max 10 Ampere. Da mein 12 Volt Netzteil aber nur 20 A macht, habe ich vorerst mit je 4 Zellen angefangen.

Mit diesem System habe ich mittlerweile 3 PAcks a 4 Zellen voll, die anderen sind vorgeladen. Ich hoffe, dass ich morgen alle voll bekomme und dann den ersten Trockentest machen kann.
Diesen ersten Test werde ich provisorisch machen und keine Balancer oder BMS anschliessen, denn diese hatten ja das Problem gemacht.

Weiss jemand, wie das mit den aufgeschraubten Balancern ist. Funktionieren die nur mit angeschlossenem BMS, oder kan man die auch ohne das BMS sinvoll nutzen. Dann müsste ich wissen, wie man das BMS überbrückt ?

Einen schönen Abend noch

Meinrad

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Beitrag von MEroller » Mi 11. Apr 2012, 23:40

goomer hat geschrieben:Weiss jemand, wie das mit den aufgeschraubten Balancern ist. Funktionieren die nur mit angeschlossenem BMS, oder kan man die auch ohne das BMS sinvoll nutzen. Dann müsste ich wissen, wie man das BMS überbrückt ?
Erst mal sind das ja ermutigende Nachrichten! Ich denke, unsere Balancer sind ohne das BMS-Kästchen ziemlich chancenlos. Zum einen können die nur mit sehr kleinen Strömen übeschüssige Ladung ab"fackeln", d.h. wenn das Ladegerät noch mit 10A pustet sind die wirkungslos. Die BMS-Zentrale müsste den Ladevorgang dazu unterbrechen. Zum anderen können sie keine Tiefentladung verhindern, denn ihr Wissen um weniger als 2,5V in ihrer Wirtszelle können sie an niemand weitergeben, ohne die BMS-Zentrale.
Das sollte eigentlich ein Kästchen wie dieses sein, aber mit 60V drauf:
Bild
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