Ladegrät e-ton magic defekt

Batterie Ladegeräte
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Joehannes

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Ladegrät e-ton magic defekt

Beitrag von Joehannes » Do 1. Jun 2017, 13:26

Habe hier in den Kleinanzeigen einen defekten günstigen e-ton magic gekauft und abgeholt.
Ein Oldtimer unter den Elektroroller. Er ist Baujahr 2003 und jetzt schon 14 Jahre alt.
Aber eine gute Technik mit seiner Vario. Funktioniert hervorragend und wurde in keinem
Winter gefahren.
Vor 2 Jahren hat er neue Bleier von Yuasa bekommen, aber jetzt versagt der interne Lader.
Auch keine Fehlermeldung im Cockpit.
Wegen der Selbstentladung durch den Controller/Lader haben die 4 Akkus eine Spannung von nur noch 12 V.
Der e-ton sollte daher immer in der Standzeit an der Steckdose bleiben um eine Tiefentladung zu vermeiden.
Jetzt werden die 4 Akkus erst mal mit Einzellader auf 14,4V wieder gebracht.
Vielleicht tausch ich mal zur genauen Fehlersuche den internen Lader und sehe dann weiter. Hab zufällig
noch einen da. ;)

Bilder folgen.....

Herbikum

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Beitrag von Herbikum » Do 1. Jun 2017, 20:20

Viel Spaß damit! :D Bin ganz neugierig wie der aussieht.

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Beitrag von 2Alf20658 » Do 1. Jun 2017, 20:59

Wie üblich:
Sehr erhellend..... :lol:

Joehannes

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Beitrag von Joehannes » Fr 2. Jun 2017, 07:08

Hab die Akkus wieder verbaut. Sie haben die Zeit ohne Ladegerät nicht gut überstanden.
Nach einen weiteren Tag Ruhe haben sie nur 2,6-2,9V. Sind also wohl hin.
Werde sie aber trotzdem nochmal parallel schalten und den Pulser dranhängen.
Aber vorher will ich den Lader mal tauschen und sehn was passiert oder auch nicht. :o
Ich glaube der Lader hat einen DC/DC-WANDLER inside. Ist so was möglich?

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Beitrag von MEroller » Fr 2. Jun 2017, 09:29

Joehannes hat geschrieben:
Fr 2. Jun 2017, 07:08
Ich glaube der Lader hat einen DC/DC-WANDLER inside. Ist so was möglich?
So könnte man das nennen, was Ladegeräte innen drin machen: Erst die Wechselpannung gleichrichten auf ~400V DC, dann wieder hochfrequent zerhacken in Wechselspannung, über einen Trenntrafo/Übertrager ins gewünschte Spannungsfenster wandeln und gleichzeitig galvanisch vom Netz trennen, danach wieder gleichrichten ins batterieverträgliche DC-Spannungsniveau.
Ohne Galvansiche Trennung wäre es dann ein reiner DC-DC-Wandler, der die 400V DC gleich auf batterieverträgliches Niveau herunterhackt.
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Beitrag von Joehannes » Fr 2. Jun 2017, 11:15

Ich glaube aber der LADER vom eton produziert nicht nur die 48V sondern separat auch die 12 V:
Der hat viele Kabel.
Wenn ich ihn ausgebaut habe stelle ich mal ein Foto hier rein.

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Beitrag von MEroller » Fr 2. Jun 2017, 12:36

Ach so meinst du das. Natürlich kann es eine solche Funktionsanhäufung geben. Es gibt ja auch Controller, die 12V mit ausgeben.
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Beitrag von Joehannes » Fr 9. Jun 2017, 16:20

tmp_10785-Lader Eton vorn199091539.JPG
tmp_10785-Lader eton657095476.JPG

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Beitrag von Joehannes » Sa 10. Jun 2017, 04:57

Alfred meint er könnte vergossen sein. Dann ist wohl nix mit einer Reparatur. Dazu muss wohl der Blechdeckel ab.
Muss aber vorher noch ne andere Fehlerquelle am Ladekabel prüfen.
Jedenfalls durch plug and play macht er wieder das Laden.

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Beitrag von MEroller » Sa 10. Jun 2017, 11:20

Also ist der Lader doch nicht kaput?
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