Versicherung / Blitzschlag

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joe70
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Versicherung / Blitzschlag

Beitrag von joe70 » Do 10. Mai 2018, 16:03

Da bei mir gerade ein Gewitter ist.
Wie ist die Versicherungsfrage?
Welche Versicherung kommt dafür auf?
Teilkasko Roller , Hausrat und Gebäudeversicherung hab ich.
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chrispiac

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Beitrag von chrispiac » Do 10. Mai 2018, 18:58

joe70 hat geschrieben:
Do 10. Mai 2018, 16:03
Wie ist die Versicherungsfrage?
Welche Versicherung kommt dafür auf?
Also Hausrat und Gebäudeversicherung kommen allenfalls auf, wenn der Roller im Haus oder mitversicherten Nebengebäuden (Garage) steht. Da mußt Du wirklich selber in das Kleingedruckte sehen, ob Fahrzeuge dort mit abgedeckt sind.

Die Teikasko kommt nur auf, wenn Dein Roller im Freien steht und „Elementarschäden“ mit abgedeckt sind. Auch da mußt Du das Kleingedruckte studieren. Z. B. sind Hagelschäden häufig limitiert (höhere Zuzahlung). Die Frage ist auch, wie Du einen Blitzschlag am Roller nachweisen kannst. Normalerweise bestehen die hauptsächlich aus Kunststoff und haben Gummireifen und stehen selten an exponierten Stellen (also irgendwo oben). Somit kaum an Stellen, wo ein Blitz normalerweise einschlagen würde. Der sucht sich eher gut leitende Stellen aus, also ist die Gefahr als Mensch sitzend auf einen Roller mit dem Kopf als höchsten Punkt höher vom Blitz getroffen zu werden, als wenn der Roller alleine da steht.

Das wahrscheinlichste was passieren kann ist, das bei einem Blitzeinschlag die Reifen platzen oder oder wegen der Hitze auf dem Boden festkleben oder die Kunststoffverkleidung verkohkelt. Bei den Reifen könnte die Eigenbeteiligung den Schaden übersteigen sofern die Felge keinen Schaden aufweist. Beim Abkohkeln müßte die Versicherung erst feststellen, ob es Blitzschlag oder Brandstifftung war. Das kann zu einem wirtschaftlichen Totalschaden führen.
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Beitrag von Eule » Do 10. Mai 2018, 22:54

Wird die Energie nicht (zumindest hauptsächlich) über den Ständer anstatt der Reifen in den Boden abgeführt? Erschiene mir logischer, da Gummi ja eigentlich ein guter Isolator ist.
Gruß
Werner

joe70
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Beitrag von joe70 » Fr 11. Mai 2018, 12:19

Ich habe mich mal wieder nicht richtig ausgedrückt,

Ich dachte mehr an Überspannungsschäden beim Laden als das der Blitz direkt einschlägt.

Mein Roller steht jetzt neben einen Nebengebäude (Versichert) , der Roller bekommt von dort Strom . Der Standort ist überdacht.

Ich geh mal zur Versicherung die Tage.
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kabee

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Beitrag von kabee » Sa 12. Mai 2018, 00:01

Das wäre dann wohl eher eine Produkthaftungsfrage. Wenn in der Anleitung nichts davon steht, dass bei Gewitter nicht geladen werden soll würde ich davon ausgehen, dass das Netzteil entsprechend abgesichert ist. Wird es zwar kaum sein, aber naja... Nimm den Akku raus und lade ihn bei Gewitter im Haus, dann dürfte das klar von der Hausrat abgedeckt sein.
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Beitrag von chrispiac » Sa 12. Mai 2018, 12:05

Eule hat geschrieben:
Do 10. Mai 2018, 22:54
Wird die Energie nicht (zumindest hauptsächlich) über den Ständer anstatt der Reifen in den Boden abgeführt? Erschiene mir logischer, da Gummi ja eigentlich ein guter Isolator ist.
Nun, wenn ein Blitz am NIU einschlägt, dann an Metallteilen die hoch liegen. Das „Hervorragenste“ Metall dürfte der Lenker sein. Danach dürfte es eine Frage sein, wie gut über den Rahmen die Spannung abgeführt werden kann (es geht immerhin um mehrere Hunderttausend Volt). Der kürzeste Weg wäre über die Vorderradgabel. Über den Ständer dürfte aber der Weg mit dem niedristen Widerstand sein. Natürlich hängt es dann noch vom Untergrund ab, wie leitend der ist, falls man nicht gerade mit einem Rad in einer Pfütze steht, dürfte das auf die Fäche eines NIUs vernachlässigbar sein. Trotzdem dürfte das Metall sehr heiß werden und so die Gefahr, das zumindest der Vorderradeifen (erhitzt über-> Gabel -> Felge) schmilzt oder platzt gegeben sein. Wobei, wenn der NIU auf den Hauptständer steht, dürfte die größte Last über den Ständer abgeführt werden und da dann das Vorderrad in der Luft steht, ist es besser isoliert, damit ist es unwahrscheinlicher das dort die Spannung abgeführt wird. Auf den Seitenständer stehen beide Räder auf den Boden und es steht weniger Metall zur Verfügung über die die hohe Spannung abgeführt werden kann. Somit würde so die Gefahr steigen, das auch die Reifen in mitleidenschaft gezogen werden können.

Da es hoffentlich unwahrscheinlich ist, das der NIU irgendwo bei Gewitter frei auf einen Hügel parkt, ohne Bäume oder andere Gebäude in der Nähe, wird das hoffentlich ein hypothetischer Fall bleiben. Gefährlicher ist eher, wenn man mit dem NIU bei Gewitter Überland fährt. Als Mensch ist man mit elektrolytischen Flüssigkeiten gefüllt, die meist besser als Kunststoffe und Holz (Bäume, Sträucher) leiten. Daher besteht dann die Gefahr, vom Blitz getroffen zu werden.
joe70 hat geschrieben:
Fr 11. Mai 2018, 12:19
Ich dachte mehr an Überspannungsschäden beim Laden als das der Blitz direkt einschlägt.
Die Gefahr ist natürlich gegeben. Daher macht es durchaus Sinn, wie Fernseher, Telefon etc. bei Gewitter vom Netz (und Antenne etc.) zu trennen auch das Laden des Akkus bei Gewitter zu unterbrechen.
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Beitrag von joe70 » So 13. Mai 2018, 10:06

kabee hat geschrieben:
Sa 12. Mai 2018, 00:01
Das wäre dann wohl eher eine Produkthaftungsfrage. Wenn in der Anleitung nichts davon steht, dass bei Gewitter nicht geladen werden soll würde ich davon ausgehen, dass das Netzteil entsprechend abgesichert ist. Wird es zwar kaum sein, aber naja... Nimm den Akku raus und lade ihn bei Gewitter im Haus, dann dürfte das klar von der Hausrat abgedeckt sein.
Den Akku raus nehmen wird schlecht gehen :o

Nachts habe ich keine Kontrolle über mein Bewusstsein. Noch sind wir nicht Amiland.
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Beitrag von Patrick » So 13. Mai 2018, 16:25

Es gibt auch entsprechende Überspannungschutzsteckdosenleisten etc, die da vielleicht ratsam wären, dass der Roller selbst vom Blitzgetroffen wird würde ich fast ausschliessen.
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