Neulingfragen zur Fahrzeugsuche, Werkstatt und Akkus

Lodda53
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Re: Neulingfragen zur Fahrzeugsuche, Werkstatt und Akkus

Beitrag von Lodda53 »

Moin Moin.

Bin am mitlesen, und frage mich nun warum die Elektronik das nicht mit macht. Volt ist Volt (72v) und aus was für einem Akku der Strom kommt ist doch egal. Ist denn nicht am wichtigsten das das mitgelieferte Ladegerät für den LifePo4 Akku genutzt wird.

Könnt ihr mich da mal aufklären? Danke

Gruß Lothar
Stimmt was nicht ??:lol: :lol: :o :lol: :lol:

Günter Th
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Re: Neulingfragen zur Fahrzeugsuche, Werkstatt und Akkus

Beitrag von Günter Th »

Hallo,
hier ein paar Zahlen, realitätsnah :
Motor 2,8KW, Systemspannung 72V
max Amps 72,7
max Watts 5557, abgelesen in App,
im thüringischen Land vllt. nicht zuvergleichen im Flachland und das solo,
aber, die Masse des KRs muß auch berücksichtigt werden. Der verlinkte Li Akku 20ah, vergiss es.
Gruß Günter

Lodda53
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Re: Neulingfragen zur Fahrzeugsuche, Werkstatt und Akkus

Beitrag von Lodda53 »

Danke
Habe mir heute mal den eingebaut: 72V 20AH LiFePo4
https://www.tzipower.de/60V-20AH-Li-ion ... 6-207.html

Mein Motor hat nur 1500 Watt, bin mal 20 km gefahren und der Akku war denn bei 76,5v. ansonsten läuft er flinker. Ja und die Elektronik tut auch was sie soll.

Werde den erst mal drin lassen, die Bleier kommen dann im Winter wieder rein.

Gruß Lothar
Stimmt was nicht ??:lol: :lol: :o :lol: :lol:

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FDemmer
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Re: Neulingfragen zur Fahrzeugsuche, Werkstatt und Akkus

Beitrag von FDemmer »

Jedes Fahrzeug mit einem Bleiakku kann man auf Lithium umrüsten.
4 KW , 126Ah, 300Km Reichweite

AndyAndy
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Re: Neulingfragen zur Fahrzeugsuche, Werkstatt und Akkus

Beitrag von AndyAndy »

Ich fahre mal nach M'Gladbach und werde direkt mit der Werkstatt sprechen, warum das nicht geht. Am Telefon hatte ich nur eine Bürofrau.

AndyAndy
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Re: Neulingfragen zur Fahrzeugsuche, Werkstatt und Akkus

Beitrag von AndyAndy »

Been there, seen that.

Der Freundliche aus M'Gladbach meinte zuerst, dass es sich bei dem Modell (Trixi Ente) einfach nicht lohnt, bessere Akkus einzubauen, sagte dann aber, dass die Akkus, die er sonst einbaut, bei diesem Modell nicht reinpassen. Mein Eindruck war, dass er einfach den Aufwand nicht betreiben will, ein Einsteigermodell aufzupeppen. Es soll hat günstig bleiben und dafür die minimale Ausstattung beibehalten. Das Entenmodell wird nach Anlieferung auch nicht zerlegt, im Unterschied zu teureren Modellen.

Interessant fand ich seine Aussagen zu den Akkus. Er sieht keinen qualitativen Unterschied zwischen Blei-Gel und AGM und ist nicht der Meinung, dass man Bleiakkus schon bei 60% aufladen soll. LiFePo4 baut er ein, um die Reichweite zu erhöhen, aber nicht wegen eines optimaleren Verbrauchs oder besserer Robustheit, die er bei LiFePo4 nicht sieht.

Kurzum, er rät von einem Elektrofahrzeug ab, wenn man keine Gelegenheit hat, es ständig aufzuladen. (Dem Rat werde ich nicht folgen, weil es einfach keine andere Wahl für mich gibt).

tgsrt
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Re: Neulingfragen zur Fahrzeugsuche, Werkstatt und Akkus

Beitrag von tgsrt »

Darf ich mit einer ganz anderen Frage zwischengrätschen?
Warum einen 25er KabRo und keinen einfachen Drei oder Vierradroller? Der "Opafaktor" ist mMn ähnlich, die Fahrzeuge aber deutlich günstiger und zum Einstieg auch Mal gebraucht zu bekommen.

Zu dem Umgang mit den Akkus (Grade Blei) gibt es Meinungen und Erfahrungen wie Sand am Meer.

achim
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Re: Neulingfragen zur Fahrzeugsuche, Werkstatt und Akkus

Beitrag von achim »

So ganz Unrecht hat der Händler da nicht. Bei den Bleiakkus sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Fabrikaten tatsächlich größer als die angewendete Technologie.
Bei den Lithiumakkus sind die entnehmbaren max. Dauerströme zumindest bei den 18650er Zellen sehr unterschiedlich.
Manche Zellen erlauben Ströme laut Datenblatt von bis zu 30A.
Bei einem 10p Akku und 25Ah wären theorerisch Ströme bis 300 A möglich. Die angesprochenen 75A wären da also locker drin.
Andere Zellen erlauben nur 5A nd dann klappt das halt gar nicht.

Gruß,
Achim

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didithekid
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Re: Neulingfragen zur Fahrzeugsuche, Werkstatt und Akkus

Beitrag von didithekid »

Hallo,
der Händler bietet ja ein höherwertiges Trixi-Modell "Klettermax, Berg und Tal" selbst mit LFP (LiFePO4)-Akku an.
Ob die Qualität des Trixi-Einsteigermodells so schlecht ist, dass der Einbau eines höherwertugen Akkus sich nicht lohnt,
kann ich nicht beurteilen.
Der Akku den der Händler für 2.000 € anbieten kann, ist aber vermutlich jener mit 72 Volt 60Ah, den das o. g. Modell hat.
Der Basis-Trixi hat aber nur ein 60 Volt-System, zu dem dieser LFP-Akku nicht passt. Dafür bräuchte man einen passenden Akku.
Wichtig ist, dass der Akku die richtige Spannung hat und genügen Strom liefern kann. Außerdem gibt es natürlich Elektronik-Eistellungen im Roller wie die Akku-Ladestandsanzeige und die Controller-Abschaltspannung die auf einen Blei-Akku eingestellt sind und nach einer Lithium-Umrüstung ggf, nicht mehr optimal genutzt werden können. Ohnehin sollte man aber eine Akkuverbrauchsanzeige mit Energiemessung installieren, die besser vor bösen Überraschungen schützt.https://www.ebay.de/itm/124703835223?ha ... SwOc5foiPt

Bei einem Fahrzeug (für 45 km/h), dass sich am Berg 73 Ampere aus einem 72 Volt-Akku genehmigt, muss der Akku natürlich an die 6.000Watt versorgen können, wobei das Gewicht des Fahrzeugs nach Verschwinden des Blei-Akkus natürlich deutlich niedriger wäre.
Ein 25km/h Basis-Trixi mit Nennleistung 1.200 Watt und maximaler Kurzzeitleistung von 2.200 Watt braucht aber natürlich nicht einen so leistungsfähigen Akku. Für 1.200 Watt Nennleistung nimmt der Motor aber trozdem um 1.500W elektrische Leistung auf und kurzzeitig kann es auch (elektrisch) an die 3.000W sein, was bei 60 Volt Nennspannung dann <50 Ampere entspricht.
Im der Trixi-Ente (60 Volt und mit kleinen 10" Rädern) sind 5x12Volt-Blöcke 58Ah (AGM) installiert, die zusammen 80kg wiegen.
im Trixi-Comfort (72Volt auf 12" Rädern) wiegt der Blei-Akku sogar 96 kg -> Schwer wie Blei, eben.
Mit zwei davon: https://www.ebay.de/itm/284000154215?ha ... SwJxlgo-ZV oder wenn wierder auf Lager hierher:https://www.tzipower.de/60V-20AH-Li-ion ... S-203.html
hätte man in der 60V-Ente bei 13 kg eine annähernd ähnliche auf Dauer nuzbare Reichweite und für Kurzstecken reichte sogar ein Pack.
Blei-Akkus mit 20Ah würden die notwendige Leistung aber bei Weitem nicht liefern können.

Selber auf Li umrüsten geht aber immer, auch wenn der Händler in diesem Fall nichts Passendes anbieten kann.
Die Empfehlung des Händlers, nur dann ein E-Fahrzeug zu kaufen, wenn man Gelegengenheit hat, es täglich zu laden, halte ich aber für richtig.
Mit einem zum Laden entnehmbaren Lithium-Akku hättest Du den Punkt aber im Griff, auch wenn da auch etliche Kilogramm zu greifen sind.


Viele Grüße
Didi
Zuletzt geändert von didithekid am So 13. Jun 2021, 23:58, insgesamt 20-mal geändert.
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Innoscooter EM6000L 5kW (2011), GK183 4,5 kW (2010), Thunder 5000 Fury (2010 und 2011) 5kW

Lodda53
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Re: Neulingfragen zur Fahrzeugsuche, Werkstatt und Akkus

Beitrag von Lodda53 »

tgsrt hat geschrieben:
Do 10. Jun 2021, 06:14
Darf ich mit einer ganz anderen Frage zwischengrätschen?
Warum einen 25er KabRo und keinen einfachen Drei oder Vierradroller? Der "Opafaktor" ist mMn ähnlich, die Fahrzeuge aber deutlich günstiger und zum Einstieg auch Mal gebraucht zu bekommen.

Zu dem Umgang mit den Akkus (Grade Blei) gibt es Meinungen und Erfahrungen wie Sand am Meer.
Blöde Frage. Antwort: Dach übern Kopf, vor Wind und Wetter geschützt. Für Leute die keinen Fleppen haben oder machen können. Um in der kalten Jahreszeit zur Arbeit zu kommen. So was kauft man sich nicht um in die Elektromobilität einzusteigen sondern weil man das Ding nutzen will. Ich finde den Begriff Einsteigermodell fehl am Platz. Ich kauf mir doch auch keine Sandalen wenn ich am ende Winterschuhe brauche, Einsteigerschuhe.

Gruß
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