Erfahrungsbericht IOHawk und Exit Cross

Myn
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Re: Erfahrungsbericht IOHawk und Exit Cross

Beitrag von Myn »

Rahmen kann nicht repariert werden, IO Hawk hat keinen Alu-Schweißer finden können. Als Ersatz wurde mir nun ein Entry (B-Ware nach Gebrauchsspuren) zugeschickt, was natürlich verweigert wird, da ich vorher einen upgradeable 1.6 mit großem Akku hatte.

Insgesamt würde ich inzwischen von IO Hawk abraten. Lieferschwierigkeiten und ewige Bearbeitungsdauer mal beiseite gelassen, 1500km Straßenfahrt bis zum Totalschaden ohne Fremdeinwirkung ist einfach schlecht für ein als besonders robust angepriesenen Scooter.

Spider_EC
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Re: Erfahrungsbericht IOHawk und Exit Cross

Beitrag von Spider_EC »

10 Sekunden Google und ne Alu Schweisserei in Krefeld gefunden

[http://haupt-metallbau.de/aluminiumschweissen]

Mr.peng_85
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Re: Erfahrungsbericht IOHawk und Exit Cross

Beitrag von Mr.peng_85 »

Mein exit 1.6 hat jetzt 2500+ Kilometer auf der Uhr. Wohne im Rheingau und arbeite in einem Weingut. Feldwege und normale Straßen 50/50 würd ich sagen. Motor und Akku(gross) sind tadellos und absolut ihr geld wert. Sieht geil aus ,fährt sich gut alles top. Jetzt das Negative. Verarbeitung und Material absoluter Schrott: Frontblech abgefallen, Hebel zum einklappen des scooters abgefallen Rechte Seite vom lenker, komplett abgerissen, bei voller Fahrt, lebensgefährlich. Bremsen klackern und wackeln, Kippschalter für Licht lässt sich kaum noch bewegen. Und ich hab mich immer an die Empfehlungen gehalten viel liebe Zeit und Geld investiert. Hab die schnauze voll. Für den Preis absolut nicht zu empfehlen. Da gibt's andere scooter für unter die Hälfte vom Preis. Finger weg!!!!!!!!

Myn
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Re: Erfahrungsbericht IOHawk und Exit Cross

Beitrag von Myn »

Nachdem das Problem mit der Entry Version behoben wurde bin ich ganze 200km gekommen bis der Tacho nur noch wirre Sachen angezeigt hat und der Motor Aussetzer bekommen hat. Nun ist der Scooter - mal wieder - 2 Wochen in der Reparatur.

ExitCross
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Re: Erfahrungsbericht IOHawk und Exit Cross

Beitrag von ExitCross »

Nach 2500km (1.0) muss ich sagen, dass das Ding fährt. Aber der Aufwand zum Betrieb ist hoch, und man muss schon leidensfähig sein.
Die Lenkerenden wackeln mit 1cm Ausschlag und drehen sich (festschrauben hält 30 min), die muss ich vmtl einkleben. Einen neuen Gasgriff habe ich (auf Garantie), weil der alte bei Vollgas keinen Kontakt mehr hatte und der Roller keinen Antrieb mehr hatte. Der Ersatzgriff war offenbar ein dritte-Hand Teil, Griff abgenutzt und Display total zerkratzt (das habe ich dann umgelötet, zumal sonst auch der Kilometerstand weggegwesen wäre).

Nachgerüstet habe ich eine andere Hinterradbremse, die Blinker (nutze ich aber nicht), eine neue Frontlampe, ein Rücklicht mit Boardnetz, ein neues Schutzblech hinten (selbst mit Stahlwinkel verstärkt, fällt sonst gleich ab). Regelmässig muss ich das Lenkkopflager ausbauen, reinigen und fetten (fahre auch bei nasser Strasse). Es knarzt und scheppert überall.
Die Schrauben sind allesamt billigstes Weichmetall. Es rostet an jeder Stelle wo Schrauben sind.

Da ich häufig PLattfüße hinten habe, fällt mir auf dass der Reifenwechsel eine Plage ist, weil das Rad nicht abnehmbar ist (Kabel hat keinen Stecker). Ich werde vmtl einen Stecker zwischensetzen.

Dass es ein Bastelroller ist, war klar. Aber es ist schon echt ein Thema. Ich habe (glaube) 1200 bezahlt, mittlerweile gibts den als Entry for 900. Es geht ja bislang bis auf 1800 hoch, wobei die Grundstruktur ja immer die gleiche ist. Das ist echt zuviel, für die Qualität. Die DIsplays sind auch nur Spielereien, und nehmen den Platz weg um einen Handyhalter zu montieren, was sicherlich sinnvoller ist als das Display (was soll ich denn auf einem solchen Roller alles anschauen beim Fahren!?).

Ich hatte überlegt noch die neue Gabel (ich habe den Klonk) und Hydraulikbremse nachzubauen, aber da die Gabel seit Ewigkeiten nicht lieferbar ist, lasse ich dass sein und fahre das Teil bis es auseinanderfällt.

Hubsi
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Re: Erfahrungsbericht IOHawk und Exit Cross

Beitrag von Hubsi »

Habe knapp 900km drauf, sind wahrscheinlich mehr weil ich viele Strecken unter 1km habe.
Ich investiere nichts mehr in diesen teuren Scooter, der wird gefahren bis er auseinanderfällt.

Myn
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Re: Erfahrungsbericht IOHawk und Exit Cross

Beitrag von Myn »

Die Reparaturen hören nicht auf. Motor springt nicht mehr an - meine Vermutung: Steuerungskabel oder Controller kaputt. Seit Wochen erreicht man wieder nur mit viel Glück jemand an der Hotline, 99% der Öffnungszeiten geht nur das Band ran.

Der Mechaniker der den Ersatzscooter instandgesetzt hat hatte mehrere "brilliante" Ideen, zum einen wurde auf loctight verzichtet an den Hinterradschrauben, was dazu führte, dass das Hinterrad dann angefangen hat rumzueiern nach ca. 50km. Die Schrauben für die Lenkstange über dem Vorderrad waren vertauscht, warum und vorallem WIE auch immer - war auf jedenfall eine riesen Sch.. die Mutter aus der Fassung für den Schraubenkopf zu bekommen.
Die beste Idee war allerdings, die Antirutschstreifen nicht zu ersetzen nachdem das Batteriefach geöffnet wurde, sondern einfach nur Löcher in die Streifen zu schneiden. Ich weiß jetzt, dass die Trittbrettschrauben keine Edelstahlschrauben sind sondern nur brunierte Stahlschrauben. Nasse Schuhsohlen + rostanfällige Schrauben -> viel Arbeit.
Es war auch wieder Feuchtigkeit im Batteriefach, obwohl nicht bei Regen gefahren.


Alles in allem hat der Scooter einige Schwachstellen - das Schutzblech ist eigentlich zu schwer für den Rahmen, das Batteriefach ist nicht dicht genug, der Klappmechanismus muss regelmäßig gereinigt und gefettet werden um sich nicht festzusetzen, selbes gilt für die Lenkerstange, Blinker und Tacho etc. alles billige Plastikbedienteile.
Zusätzlich kommen dazu (wenn man Pech hat) Montier- und Reparaturfehler.

War mein erstes Elektrokleinstfahrzeug, wird auch mein letztes bleiben. Für ab und an bei schönem Wetter damit rumfahren zu teuer, als zuverlässiges Transportmittel jeden Tag aber ungeeignet.

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