Masini Extremo

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Peter51
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Re: Masini Extremo

Beitrag von Peter51 » Sa 28. Jul 2012, 20:13

...hier ein Beispiel-Foto. Auf jedenfall die 80V DC Ausführung (Gabelstabler) nehmen. Eine Gabelstablerbatterie hat einwenig mehr Bumms als unsere Roller-Batterien.
Dateianhänge
220px-Amsterdam_RAI_METS_2011_(037).JPG
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Gerd

Re: Masini Extremo

Beitrag von Gerd » So 12. Aug 2012, 22:54

Hallo Gemeinde,

habe nun die ersten paar 100 km mit dem Extremo gefahren. Macht sehr viel Spaß :mrgreen: !
Heute bin ich zum ersten Mal meine neue Referenzstrecke gefahren.

Hinfart
Einfache Strecke: 35,1 km lt Tacho, 35,1 km lt. Google. Google hat anscheinend die Entfernungsangaben nach meinem Tacho geeicht. :mrgreen:
Vmax: 80 km/h mit einem ganz kurzen Zwischensprint auf 100 km/h.
Spannung beim Losfahren lt. Tacho: 81,9 V
Spannung bei Ankunft 42 Min. später: 79,5 V
Umgebungstemperatur: ca. 25 °C

nach 15 Minuten Pause

Rückfahrt:
Fast exakt dieselbe Strecke
Vmax: 80 km/h
Spannung beim Losfahren lt. Tacho: 80,0 V
Spannung bei Ankunft 41 Min. später: 76,1 V ( nach 70,2 km )

Streckenprofil:
Überland Strecke mit kleinen Hügeln am Anfang und am Ende, in der Mitte flacher Verlauf ( entlang eines Flusses ) mit ein paar Ortschaften mit langen 30 km/h Zonen
Maximaler Höhenunterschied ca. 150 m ( vom niedrigsten bis zum höchsten Punkt der Strecke ).
Habe bei der ersten Fahrt auf Reichweite gefahren, d.h. mäßiges Gas geben und nicht schneller als 80 km/h. Oft konnte auch nicht schneller gefahren werden aufgrund der Verkehrssituation ( Sonntagsfahrer, Landmaschinen ).

Ergebnis ( subjektiv ): Die tägliche Fahrt zur Arbeit und wieder zurück ist für mich zumindest im Sommer absolut problemlos machbar. Gegen Ende merkt man zwar, das der Akku langsam schwächer wird, aber ich bin ohne Probleme nach Hause gekommen. Selbst die größte Steigung ( Prozentangabe reiche ich nach ) nach 2/3 der Fahrt gingen ohne Probleme mit 80 km/h bergauf. Die Spannung ist dabei jedoch kurz auf 66 V eingebrochen ( Am Anfang der Steigung ist ne scharfe Kurve, d.h. man muss von 50 auf 80 bergauf beschleunigen = Vollgas = Spannungseinbruch. Ich denke aber das das normal ist ). Ich habe meistens darauf geachtet, das in den Beschleunigungsphasen die Spannung nicht unter 70,0 V kommt, außer beim Anfahren an Kreuzungen und der einen Steigung. Ich wurde auf der ganzen Strecke genau ein mal von einem Auto überholt :-) ( Der Autofahrer hat allein dafür wahrscheinlich so viel bezahlt wie ich für die ganze Fahrt :twisted: ).
Nun zu den negativen Erfahrungen: Das "sportliche" Fahrwerk ist viel zu hart! :evil: Man prägt sich automatisch jedes übersehene Schlagloch ein! Die Stöße auf das Vorderrad schlagen nahezu ungedämpft durch. Da war meine Ultra 80 wesentlich angenehmer. Hier macht sich eindeutig das hohe Fahrzeuggewicht bemerkbar. Oder sind es die etwas kleineren Räder?
Bei diversen Nachtfahrten ist mir auch die unheimlich schlechte Einstellung des Abblendlichtes aufgefallen. Leuchtweite 5m? Ok, ich fahre sonst ein Auto mit Xenon-Scheinwerfer, aber das ist schon fast gefährlich.
In bewohnten Gebieten ( zumindest hier auf dem Land ) muss man unheimlich auf Fußgänger achten. Die lauern hinter den Hausecken und laufen einfach auf die Straße.... :shock: Ich kann zumindest hier die Forderung nach Sound-Generatoren bei E-Fahrzeugen auf jeden Fall nachvollziehen. Hat jemand Tipps für einen Lautsprecher-Einbau? Dachte an einen kleinen Verstärker und Anschluss an iPod / MP3 Player :idea: :ugeek:

So, das waren mal kurz meine Erfahrungen auf meiner Referenzstrecke. Verbrauchswerte folgen noch, ich erwarte ca. 4,2 bis 4,5 kWh, würde für mich ca. 0,97 € machen. Mit dem Auto ( Passat 1,8T Benziner ) kostet mich die Fahrt ca. 13 € ( 9,5 L/100 km ), dafür bin ich über Autobahn 15 Minuten schneller ( max. 130 km/h ).

Gruß,

Gerd

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Re: Masini Extremo

Beitrag von BigTimm » Mo 13. Aug 2012, 18:00

Hallo Gerd,

da freuen Wir uns dass Du mit dem Extremo wieder , soweit, fahren kannst.

Ladegeraet wieder i.O. ?

Herzliche Gruesse und allzeit Gute Fahrt

Timm
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Gerd

Re: Masini Extremo

Beitrag von Gerd » Di 14. Aug 2012, 22:05

Kleiner Nachtrag:
Auf der Fahrt zur Arbeit habe ich exakt 3,47 kWh verbraucht! :shock: :D Für 73,2 km.
Das wäre ein Schnitt von 4,74 kWh / 100 km, bei max. 80 km/h, Durchschnitt ca 52 km/h. Ergibt eine Reichweite von über 112 km, wenn ich von einer max. Lademenge von 4,2 kWh ausgehe?! Ist das richtig? :shock: :?

Fährt sonst noch einer hier den Extremo und kann das mal bitte bestätigen?

MfG

Gerd

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Re: Masini Extremo

Beitrag von Alfons Heck » Mi 15. Aug 2012, 07:25

Hallo Gerd,
Gerd hat geschrieben:Auf der Fahrt zur Arbeit habe ich exakt 3,47 kWh verbraucht! :shock: :D Für 73,2 km.
Das wäre ein Schnitt von 4,74 kWh / 100 km, bei max. 80 km/h, Durchschnitt ca 52 km/h.
so weit - so gut.
Gerd hat geschrieben:Ergibt eine Reichweite von über 112 km, wenn ich von einer max. Lademenge von 4,2 kWh
Nanu? Wie wäre es mit rechnerischen 88,6km Reichweite?


Gruß
Alfons.
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Re: Masini Extremo

Beitrag von Peter51 » Mi 15. Aug 2012, 08:14

Hallo Gerd,
dein sparsamer Verbrauch wird auch mit deinem Sevcon-Controller (Sinus) zusammen hängen, der 5...10% sparsamer (Motorverluste) als ein vergleichbarer Kelly-Controller (Trapez) ist. Den Energieinhalt (kWh) deines LiFePo4-Accus max. zu 80% ausnutzen - besser nur zu 50% oder noch weniger - dann erhöht sich die Zyklenzahl deiner Accus deutlich. Ich denke, im Winter wirst Du hin und zurück nicht schaffen.......
Und, aus einem Accu bekommt nie das wieder 'raus, was man an Energie (kWh) reingesteckt hat. Bei Lithium sind das immerhin 90%. Das Ladegerät hat einen Wirkungsgrad von ~ 85%. Folglich liegen deine Ladeverluste bei gut 25%
Allzeit gute Fahrt.
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Re: Masini Extremo

Beitrag von Gerd » Do 16. Aug 2012, 21:25

Alfons Heck hat geschrieben:Nanu? Wie wäre es mit rechnerischen 88,6km Reichweite?
Hallo Alfons,

Du hast natürlich vollkommen recht! War wohl schon etwas spät.... :cry: Keine Ahnung, was ich da für 'nen Mist gerechnet hab.
Aber dank meines Rechenfehlers kann ich nun die Reichweite auch in der Praxis bestätigen: Bei rel. normaler Fahrweise mit ein paar Hügeln ist nach 86 km Schluss, dabei sind die letzten 4 km schon sehr grenzwertig. Bin gestern abend gaaaaanz knapp nach HAuse gekommen. Ab ca. 82 km ging die rote Lampe an ( bei schon bei 70,0 V ), und da es ständig leicht bergauf ging, ging die Lampe nicht mehr aus. :shock: Und die Spannung immer weiter in den Keller. Also das Stromende kommt, wie ichs ja von Lipo-Akkus gewöhnt bin aprupt und dann gleich richtig.

@Peter
danke für die Info's. Da ich noch keinen anderen Controller testen konnte und noch keine Messelektronik eingebaut habe kann ich zur Effizienz ( noch ) nichts sagen.
Danke für den Hinweis mit den 80%. Mache ich ja bei meinen Modellflugzeugen auch so. Und kommt auch ganz genau mit der Fahrt zur Arbeit und zurück hin.
Leider kann ich nicht an meinem Arbeitsplatz laden. <Ironie> Ist ein größerer Konzern, da muss man Anscheinend einen Antrag ausfüllen, um aufs Klo zu gehen. </Ironie> Bisher hat sich mein Chef noch nicht positiv dazu geäußert. ( Befahren des Firmengeländes ist normalerweise nur dem Führungskreis oder Fahrradfahrern erlaubt. Außerdem, wie soll das abgerechnet werden? Und wenn dann noch andere Kollegen auf die Idee kommen.... ) Schade.
Im Winter werde ich wahrscheinlich sowieso nicht fahren, da mir dass zu gefährlich ist bei Glätte, Kälte und ab und zu Schnee.
Die Ladeverluste hab ich natürlich immer außer Acht gelassen, alle Angaben sind "ab Steckdose".

Euch auch allzeit Gute Fahrt!

Gruß,

Gerd

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Re: Masini Extremo

Beitrag von MEroller » Fr 17. Aug 2012, 21:22

4,74 kWh / 100 km mit dem Extemo, selbst sachte gefahren, klingt schon fast unverschämt gut :D
Der Hauptunterschied in der Hardware unserer Roller sind bei mir die kleineren 40Ah GBS und wie unten schon erwähnt bei Dir der Sevcon mit seiner sinoiden Vectoransteuerung gegenüber meinem leistungsmäßig durchaus vergleichbaren Kelly mit trapezoider Block-Kommutierung. Das Ladegerät ist dasselbe, der Motor außer etwas dickeren Kabeln und Windungen bei Dir ebenfalls. Meine Kiste dürfte ein klein wenig leichter sein und brauchte bislang im Schnitt 7,69 kWh / 100 km (rein für's Fahren, ohne die Batterievorheizung im Winter) aus der Steckdose, bei Fahren allgemein ohne Rücksicht auf Reichtweite sondern so schnell wie erlaubt bzw. verkehrsbedingt möglich - und Spaßfördernd :mrgreen: Das sind bei mir im Schitt regelmäßig ca. 55km/h, mit ca. 4-6km volle Pulle über 70km/h bzw. Berg hoch.

Mein Ladegerät tat sich bislang mit einem Wirkungsgrad von lediglich 79% bei einem Balancer-freien Ladevorgang nicht gerade vorbildlich hervor, aber da Du dasselbe hast dürfte das bei Deinem Extremo auch nicht viel besser sein in der Akkufütterung. Bei einer etwas spaßbetonteren Fahrweise dürftest Du durchaus in den Bereich von 6 kWh/100km und mehr vorstoßen, aber Dein Ziel ist ja eher nur mit Selbskasteiiung zu erreichen, bis eine Lademöglichkeit bei der Arbeit gefunden wird.

Um das Problem des geldwerten Vorteils zu umgehen beim Laden auf der Arbeit wäre vielleicht ein von beiden Seiten anerkannter Stromzähler samt entsprechender Stromabrechnung am Jahresende eine mögliche Lösung? Das solltest Du aus meiner Sicht auf jeden Fall vehement weiterverfolgen, denn sonst wäre es WIRKLICH schade um den Extremo und den enormen Fahrspaß, den er bei freien "Zügeln" bietet :roll: :(
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christianw

Re: Masini Extremo

Beitrag von christianw » Do 13. Dez 2012, 18:36

Hallo

Ich bin das erste Mal hier.

Hier mal mein Erfahrungsbericht.

Erster Eindruck war sehr positiv, der leider über eine gewisse Zeit und die aufgetretenen Mängel etwas geschmälert wurde.

Fehler 1, was die meisten hier hatten, war das Ladegerät das bei mir nun das Dritte ist. Fehlerursache laut Masini. Leihen Haft ausgedrückt das Ladegerät zerstört sich selbst. Es erzeugt mit der Zeit immer mehr Verlustleistung und stirbt dann den Hitze Tod, meine Meinung nach liegt das an der BMS Ladegerät Kombi und an einem Fehler in der Schutzschaltung des Ladegerätes. Vielleicht ist es auch zu schwach dimensioniert. Mit einem einfachen Verbrauchzähler was man in die Steckdose zwischen steckt. Kann man mit der Zeit beobachten das die momentan verbrauchte Leistung von Anfangs 730 W etwa auf 790 W ansteigt und das kann nicht sein denn es ist ja nur ein 750 W Ladegerät und die Bauteile in dem ding sind für diese Leistung auch nur ausgelegt. Mag sein Messtolleranzen hin oder her, nur deckt sich das mit der aussage von Massini das sich das ding mit der Zeit selbst tötet.

Das BMS was leider sehr primitiv ist (Masinin möge mir bitte diesen Ausdruck verzeihen (mit wenig wie möglich Bauteilen eine ausreichende Schutzfunktion erreichen)), trennt nach Erreichen der Ladeschlussspannung an einer Zelle die Verbindung von der Batterie zum Ladegerät. Und das immer wieder Kurz aus dann wieder nach einer Weile ein. Aus Ein über Stunden hinweg. Es sei denn das das Ladegerät selbst erkennt vorher das die Ladeschlussspannung erreicht. Dann wird Der Ladevorgang beendet und alles ist I.O.
Ein Ladegerät mit Regelinterface ala CAN Bus wäre besser. Denn dieses Ständige an und abschalten bei Ladeschluss ist meiner Meinung nach die Ursache warum das Ladegerät irgendwann den Geist aufgibt. Wenn eine Zelle Voll ist, die anderen aber noch ne weile Brauchen dann sollte die Spannung auf ein Niveau begrenzt werden bis die anderen Zellen soweit sind.

Dann fehlt im Ladegerät selbst das was in jedem PC Netzteil vorhanden ist. Eine Vernünftige Entstörung. Mein Nachbar hat sich immer Beschwert wenn ich abends meinen Roller geladen habe ging bei seinem DVB-T der empfang weg. Lösung Zeitschaltuhr. Ich habs selbst mit Oszilloskop im Keller nachgemessen, und je nach dem Wo die Phase im Shukostecker ist verstärkt sich die Störung oder schwächt sich ab, also Schauen welcher pin hat die Phase mit einen Phasenprüfer und dann im Ladegerät selbst prüfen wo die Phase ankommt.

2. Fehler, Gasgriff zerlegte sich in seine Einzelteile durch hohe Vibrationen am Lenkrad. Lösung Neuer Gasgriff eines anderen Models von Masinin was bis jetzt ohne Probleme hält.

3. Tacho ungenau 100 schafft der Roller nie. Lösung bis jetzt keine. Anzeige 80 Km/h real 70 Km/h.

4. Tachopese am Vorderrad Locker. Lösung bis jetzt keine.

5, Motor/Hinterrad hat seid Lieferung einen Höhenschlag. Hinterrad vibriert. Im aufgebockten zustand sieht man das ganz deutlich.

6. Hauptständer wegen schlechter Schweißnähte abgebrochen. Hätte ich fast zu Beginn nicht bemerkt. Hätte beinahe einen Teuren Plastikteileschaden erlitten. Lösung wurde Kostenlos von Masini neu angeschweißt Danke!!!

7. Leider ist der ganze Rahmen des Rollers nicht sehr stabil. Er macht den Eindruck von Trompetenblech. China eben.

8. Jede Bodenwelle geht mit einem Schlag durch den Roller direkt zu Dier :-)

9. Die Original Slicks sind bei Regen extrem gefährlich, wenn die Runter sind tausch ich die Dinger gegen bessere aus.

10. Original war der Roller mit automatischer Rekuperation, sobald der Gasgriff losgelassen wurde, Bremste der Motor. Problem bei hohen Geschwindigkeiten von Vollgas auf Reku durch Gasgriff auf Pos 0 ist der Sevcon Controller manchmal durcheinander gekommen so nenne ich das mal und hat sich selbst abgeschaltet. Lösung Gas nur langsam verringern oder wie bei mir von Killian neues Setup aufspielen lassen und autoreku abschalten, Ist eh Besser denn kann man bei Ampeln besser ausrollen und so an den Stehen den Verkehr ran rollen und nur bei Bedarf aktiv per Motor Bremsen indem man den Bremshebel leicht zieht oder den ungenutzten Motor Starter Knopf mit an die Bremskontrolleuchte klemmt, was eh geiler ist.

11. Bremse quietscht rhythmisch, wenn man langsam fährt (ohne die Bremse zu betätigen), ich werd bei nächster Gelegenheit mal die Bremsklötze tauschen mal sehen ob es hilft.



Noch eine Anmerkung um hohen Einkaufspreis. Die 125er Baugleicher Benziner Serie kostet etwa 2000 € Endpreis in Deutschland. Der Sevcon Gen 4 ein Meisterwerk an Ingenierskunst etwa 1000 € die Batterien bei mir Beispiel GBS Energie. Etwa 130 Euro pro Zelle soweit ich mich erinnere (gesamt: 3250€) Der Hub Motor kostet als Ersatzteil etwa 1000 €)

Alles zusammen 7250€. Wie gesagt das ist der Preis wenn du dir das Ding selbst zusammen baust.

Deshalb auch nur ein einfaches BMS ohne Balancer nur mit einer analog Platine pro Zelle die bei Überschreiten der Ladeschlussspannung ein einfaches Schallsignal ausgibt und das dann über die Hauptplatine des BMS gesammelt wird und dann einfache Relais ansteuert.

simpel und effektiv.


Jetzt kam ja so viel Negatives nun folgt das Positive.

1. Das Fahrgeäusch bis auf die Bremse die eben manchmal quietscht, ist einfach klasse. Weil es eben keines gibt.

Wenn vor dir auf der Straße ein 50er Roller knattert wirst du deinen Roller umso mehr lieben. Und du kannst ihn dann lieber ganz schnell und gräuchfrei überholen. (einen 125er überholt man leider nicht) der Extremo ist dazu zu langsam. Wie gesagt bei auf dem Tacho angegebenen 100 wird er elektronisch ab geregelt. Real 90 . Auf der Landstraße ist man immer die Bremse Schade

2. Sparsam und sorgt da wo man hin fährt für Neugier.

3. Der Fahrspaß, zügiges beschleunigen trotz meiner x Kg. Gutes kurven verhalten. Wendigkeit.

3. Hohe Reichweite, als E Roller Fahrer lernt man neu zu fahren, sparsames fahren funktioniert mit der Zeit automatisch, und bei etwa 3,9 - 4,5 Kw für 75 - 80 Km, kann ich etwa 5 Tage ohne zu Laden zur Arbeit fahren. Da man mit dem Roller aber gerne rum fährt lade ich dann doch alle 2 Tage.

Etwa 5000 Km hab ich schon hinter mir und den Roller hab ich nun im 1 Winter eingemottet. Denn bei Temperaturen unter 10°C kommt man nur noch 40 Km weit. Vermutlich kommt man sogar auf 70 Km aber man will ja den Akku schonen und nur 30 Fahren macht ja keinen Spaß.
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Beitrag von STW » Do 13. Dez 2012, 22:35

Ich habe zwar keinen Masini, aber ich kommentiere trotzdem mal:

1. Die chinesischen Ladegeräte können in der Tat eine Katastrophe sein, wie das Forum hier zeigt. Ob kurz oder lang sollte man sich ein gescheites (chinesisches) Ladegerät zulegen. In meinem Taiwanroller werkelt immer noch das orginale, und dann tut hier seit ca. 2 -3 Jahren noch ein King Pan 15A seinen Dienst zuverlässig.
Die steigende Leistungsaufnahme läßt auf alternde Elkos schließen, insbesondere zunehmende Leckströme. Damit haut es irgendann den NTC durch. Wenn man qualifiziertes (!) Fachpersonal kennt, dass die richtigen (!) Kondensatoren verbaut und einen passenden NTC, dann läßt sich so ein Ladegerät auch auf zuverlässig umbauen.
Das "Takten" des Ladegerätes durch die Balancer halte ich für eine sinnvolle Lösung, wenn sekundärseitig das Ladegerät abgeschaltet bzw. getrennt wird. Dann bleibt auch die Belastung für die Elektronik gering. Den Gleichlauf der Zellen und damit die getaktete Ladung gegen Ende des Ladevorganges reduziert / vermeidet man durch sofortiges Nachladen nach jeder Fahrt - das ist auch besser für die Lebensdauer der Zellen.
Weiterhin bin ich kein Freund von CAN-Bus - Lösungen, die einfache Chinatechnik ist wesentlich besser reparierbar, auch durch "generische" Ersatzteile.

2.-9.: ist leider Chinastandard, da sind aber die Importeure gefordert, mehr Qualität zu fordern.

11. Das deutet auf einen Seitenschlag der Bremsscheibe hin.
Ahamani Swap Bj 2007 - 2.4KW - Vario - Km-Stand > 25.000km - 40AH Thundersky ab 11/08 - CALB 70AH seit 10/11 - Mein H ist größer als Deins.
Wer schweigt, stimmt nicht immer zu. Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren. A.Einstein

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