Batterie Govecs 1.2

bigpuster
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Re: Batterie Govecs 1.2

Beitrag von bigpuster » Mo 2. Dez 2019, 23:50

MEroller hat geschrieben:
Mo 2. Dez 2019, 22:21
40A x 96V = 3840W elektrisch. Da ist ein 2000W Motor weit zahmer, das stimmt. Aber 40A Dauerstrom ist bei 20Ah schon 2C, was je nach Zellchemie schon nachteilig für die Lebensdauer sein kann. Die 20...25A, die ein 2000W Motor brauchen würde sind schon etwas zahmer mit 1C mit einer 20Ah Batterie.
Vorweg ich habe 7,8% Ahnung....dürfte ja offensichtlich sein. Aber wenn das ein 3000W Motor ist, dürften ja bei 96V um die 30A max. fließen?! Oder zieht der beim Beschleunigen auch mal mehr?
didithekid hat geschrieben:
Mo 2. Dez 2019, 22:25
wenn auch ein passendes Ladegerät verfügbar ist.
ist bei ali dabei
didithekid hat geschrieben:
Mo 2. Dez 2019, 22:25
Vermutlich ist 3.000 Watt die Spitzenleistung (Elektrisch) und die Dauer-Nennleistung (mechanisch, die in den Papieren steht) ist deutlich niedriger - vielleicht gut 2kW.
Trotzdem werden ab und an (Berghoch) bis 32 Ampere gefordert sein und der Akku soll ja auch noch eine Reserve hin zum Winter haben.
Der zweite (Pedelec-Akku) wäre schon im Hochsommer am Limit der Belastbarkeit.
Das der Roller nicht wirklich 3kw dauerhaft hat dachte ich mir schon. Dann würde ich doch mit dem 20Ah 40A max. Dauerstrom Akku gut hinkommen?

Bei den Preisen ( selbst wenn noch 20% Zoll dazu kommen.....ich habe früher viel importiert aus China, da ist oft was durchgerutscht ) reizt mich natürlich der 40Ah Akku. Aber das muss ich messen
didithekid hat geschrieben:
Mo 2. Dez 2019, 22:25
Auch die Frage der Gewährleistung im Defektfall ist dann offen.
Ich habe seit Jahrzehnten auch mit einheimischen Onlinehändlern in Gewährleistungsfragen nur Theater gehabt. Gerade wenn, wie in meinem Fall dann noch rumgebastelt wird, ist es das Einfallstor für Ausreden des Händlers.

Letzte Frage wenn ich mehrere Akkupakete aus Platzgründen nehmen sollte. Kann ich die in Reihenschaltung befindlichen Akkus einfach mit ihrem jeweiligen Ladegerät zeitgleich laden?
Das ganze sähe ja so aus

o+.Akku1..-o+..Akku2...-o
o............ o.............. o
+Ladegerät-o+Ladegerät-o
Das der Minuspol des Ladegerätes des 1 Akkus gleichzeitig am -Pol des Akkus 1 und +Pol des Akkus2 hängt ist unproblematisch?

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Re: Batterie Govecs 1.2

Beitrag von MEroller » Di 3. Dez 2019, 09:30

bigpuster hat geschrieben:
Mo 2. Dez 2019, 23:50
Vorweg ich habe 7,8% Ahnung....dürfte ja offensichtlich sein. Aber wenn das ein 3000W Motor ist, dürften ja bei 96V um die 30A max. fließen?! Oder zieht der beim Beschleunigen auch mal mehr?
Controller / E-Motoren können weit mehr als die Dauerleistung über kürzere Zeit abrufen. Da kann ein 2000W Setup auch mal gern Spitzen von 3500W verbraten beim Beschleunigen, oder schlimmer noch bei Bergauffahrt, wo das dann länger anliegen kann, bis es durch Temepraturanstieg im Controller zur Drosselung kommt.
Ja, elektrisch einfach Spannung mal Strom ergibt die elektrische Leistung, das ist der einfache Teil der Rechnung :D
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Re: Batterie Govecs 1.2

Beitrag von bigpuster » Di 3. Dez 2019, 10:31

Das wollte ich hören!
Ich habe mich jetzt für 96v 20Ah mit 50A max. Stromfluss entschieden. inkl. Ladegerät für 530 Euro. Ob ich noch verzollen muss, bleibt abzuwarten. In der Beschreibung steht tax free......aber das glaube ich nicht wirklich.

Alles andere hätte leider von den Maßen nicht gepasst und in den Maßen des 20Ah Paketes kriege ich locker noch ein zweites unter, wenn ich doch mehr Reichweite benötige. Kostet nur 80 Euro mehr ggü dem 40Ah Komplettpaket ( das aber nicht passt ) Dann muss ich die Akkus ja nur parallel schalten.

Danke für die vielen und schnellen Antworten

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Re: Batterie Govecs 1.2

Beitrag von didithekid » Di 3. Dez 2019, 22:17

Hallo,

auch wenn die Serienschaltung von zwei Akkus (Plus 1 an Minus 2) und das Laden mit zwei Ladegeräten prinzipiell unproblematisch wäre,
ist die von Dir gewählte Lösung mit nur einem 96 Volt-Akku bei einem 96 Volt-System natürlich noch optimaler.
Man sollte immer eine Reserve gegenüber den Prospekt-Angaben lassen. Die Angaben zum Maximalstrom den das das BMS tolleriert, sollten natürlich stimmen. Wie viel Ampere der Akku dann aber bei deutschen Temperaturen und mit vernünftigem Spannungswert auf Dauer tatsächlich noch abgeben kann, sieht man erst nach dem Einbau. Besser als bei einem 20 Ah-Blei-Akku sollte die Leistung aber allemal sein und hoffentlich die Reichweite (zumindest nach ein paar Voll-Ladungen) deutlich größer. Das Gewicht wird ja auch deutlich sinken.
Wünsche Dir, dass die Lieferung von Kapazität und Qualität das Versprochene hält.
(Hoffentlich hat das Ladegerät auch ein CE-Zeichen)

PS: Das mit den Prosektwerten gilt ja auch für den Motor. In der Regel schreiben die Anbieter die (elektrische) Kurzzeitleistung ins Prospekt.
Selbst wenn im Millisekundenbereich auch mal deutlich mehr Ampere fließen, müsste ein Akku mit 30-Ampere Dauerstrom bei 10°C hier genug dimensioniert sein.
Vermutlich sind 260x18650 (LiNiMnCoO2) mit 2,0 Ah in 26s10p-Konfiguration eingebaut.
Billige Zellen sind da mit 4,2 A Maximalstrom (25°C) angegeben, was dann maximale 42 Ampere insgesamt wären.
Die sollten auch bei 10°C noch über 30 Ampere ohne starkeren Einbruch der Spannung liefern und im Normal-Fahrbetrieb (eben) sind ja weniger als die Hälfte notwendig.

Viele Grüße
Didi

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Re: Batterie Govecs 1.2

Beitrag von bigpuster » Mi 4. Dez 2019, 10:20

Danke.
Ich werde berichten. Bin natürlich auch gespannt, was die echte Kapazität und Stromabgabe bezüglich der Akkus betrifft.
Ick melde mir 😁

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