Ladegerät defekt? HILFE

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VU18650PF
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Re: Ladegerät defekt? HILFE

Beitrag von VU18650PF » Sa 26. Mai 2018, 12:26

Habe gerade mit Freude festgestellt, dass Alf wieder an Bord ist. 👍🏻

Herzlich willkommen Alf :!:
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vsm
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Re: Ladegerät defekt? HILFE

Beitrag von vsm » Sa 26. Mai 2018, 12:32

Alf hat geschrieben:
Sa 26. Mai 2018, 12:02
Man kann mit einfachen Mitteln einen Elko testen. [...]
Bestimmt wird die Kapazität des Elkos [...]
Mit Hilfe dieser Formel bin ich auf einen Betrug wegen meinem Goldcap gekommen.
Damit ermittelst Du aber eben nur die Kapazität des Elkos (und selbst das dürfte schwierig werden, bei 10V, 100mA und 1000µF müsstest Du ja schon ein Δt von 100 ms stoppen). Interessanter in der ESR, der mit einem Ripple-Strom gemessen wird. Ein defekter Elko kann durchaus noch die volle Kapazität aber einen hohen ESR haben.

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lasser
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Re: Ladegerät defekt? HILFE

Beitrag von lasser » Sa 26. Mai 2018, 12:55

VU18650PF hat geschrieben:
Sa 26. Mai 2018, 12:16
Ich hab dir (soweit auf dem Foto zu sehen) mal einige Kandidaten markiert, wo es sich lohnen würde nachzulöten.
Danke, werde ich machen!
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Alf
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Re: Ladegerät defekt? HILFE

Beitrag von Alf » Sa 26. Mai 2018, 13:02

Erfundene Werte tragen nichts zum Weg der Bestimmung bei.
Re: Ladegerät defekt? HILFE

Ungelesener Beitrag von vsm » Sa 26. Mai 2018, 12:32

Alf hat geschrieben: ↑
Sa 26. Mai 2018, 12:02
Man kann mit einfachen Mitteln einen Elko testen. [...]
Bestimmt wird die Kapazität des Elkos [...]
Mit Hilfe dieser Formel bin ich auf einen Betrug wegen meinem Goldcap gekommen.

Damit ermittelst Du aber eben nur die Kapazität des Elkos (und selbst das dürfte schwierig werden, bei 10V, 100mA und 1000µF müsstest Du ja schon ein Δt von 100 ms stoppen). Interessanter in der ESR, der mit einem Ripple-Strom gemessen wird. Ein defekter Elko kann durchaus noch die volle Kapazität aber einen hohen ESR haben.
Nach oben
Man kann auch mit 1mA Einspeisen, und bei den meist hier verwendeten Kondensatoren spielt der ESR ( für jetzt nicht Fachleute, der Innenwiderstand des Kondensators, welcher sich aus der Frequenz errechnet ) keine Rolle, weil hier mit Gleichströmen, bzw. niederfrequenten Pulsen gearbeitet wird 50Hz, 100Hz.
20kHz ist jetzt z.B. auch nicht so der wahnsinnige Wert, welcher jetzt in einem Umrichter benötigt wird z.B. unsere Controler.
Deswegen reicht dieser Meßweg für uns auch. Nichts anderes machen nämlich die dafür fähigen Multimeter auch, nur können diese meist keine großen Kapazitäten messen.

Und, danke Volker... ;)

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Re: Ladegerät defekt? HILFE

Beitrag von vsm » Sa 26. Mai 2018, 16:32

Alf hat geschrieben:
Sa 26. Mai 2018, 13:02
Erfundene Werte tragen nichts zum Weg der Bestimmung bei.[...]
Ist das Konfuzius? Hat auf jeden Fall nichts mit dem Thema hier zu tun... :lol:
Alf hat geschrieben:
Sa 26. Mai 2018, 13:02
[...]Man kann auch mit 1mA Einspeisen[...]
Selbstverständlich kann man das, aber nicht ausschließlich mit einem Labornetzteil. Selbst wenn Lasser zufällig ein solches Gerät der 1000-EUR-Klasse rumstehen hätte, müsste er mit einer Ungenauigkeit von etwa 50% leben. Auf wieviele Millisekunden genau man 10 Sekunden mit einer Stoppuhr stoppen kann, lasse ich jetzt einfach mal dahingestellt. Der Fehler kommt aber dennoch obendrauf.
Alf hat geschrieben:
Sa 26. Mai 2018, 13:02
[...]und bei den meist hier verwendeten Kondensatoren spielt der ESR [...] keine Rolle, weil hier mit Gleichströmen, bzw. niederfrequenten Pulsen gearbeitet wird 50Hz, 100Hz.
Natürlich spielt auch schon bei 100Hz der ESR eine ganz entscheidende Rolle (das ist bei den meisten ESR-Metern auch die untere Grenzfrequenz). Was "hier verwendete" Kondensatoren sein sollen, weiß ich nicht, aber Ladegeräte in dieser Leistungsklasse sind in aller Regel primärgetaktete Schaltnetzteile (das unu-Ladegerät arbeitet z.B. mit 125 kHz), weil man sonst riesige Netztrafos und faustdicke Glättungskonsensatoren bräuchte.

Der DC-DC-Wandler im unu hat übrigens eine Arbeitsfrequenz um die 80 kHz.

Und ich bin mir ziemlich sicher, dass Lassers Elko nicht ausgebeult ist, weil er zu lange in der Sonne stand (der Kondensator, nicht Lasser :lol:), sondern weil die Verlustleistung über den ESR das Elektrolyt erhitzt hat. Kann mich aber auch irren... :mrgreen:
Alf hat geschrieben:
Sa 26. Mai 2018, 13:02
[...]Deswegen reicht dieser Meßweg für uns auch. Nichts anderes machen nämlich die dafür fähigen Multimeter auch, nur können diese meist keine großen Kapazitäten messen.[...]
Multimeter sind aber wesentlich besser im Strombegrenzen und im Zeitstoppen. ;)
Wie dem auch sei, alleine anhand der gemessenen Kapazität (wie genau auch immer der Wert sein mag, den man ermittelt) lässt sich nicht bestimmen, ob ein Elko in Ordnung ist.

Ich weiß nicht, ob das überhaupt einer Erwähnung wert ist: Aber wenn man sich schon die Mühe gemacht hat, einen verformten Elko auszulöten, um nach der alfschen Methode seine Kapazität zu bestimmen, sollte man ein paar Cent investieren und unabhängig von Messergebnis einen Neuen einlöten. Kondensatoren mit Flüssigelektrolyt sind und bleiben Verschleißteile...
Alf hat geschrieben:
Sa 26. Mai 2018, 13:02
Und, danke Volker... ;)
Gerne doch! ;)

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Re: Ladegerät defekt? HILFE

Beitrag von Alf » Sa 26. Mai 2018, 20:57

Ich wusste gar nicht das Du Volker heisst.
Seis drum, Du warst nicht gemeint..... aber das weißt Du doch selbst.

Hier ging es nicht darum einen Hochschulabschluß für Laien zu ermöglichen, sondern auf die ganz einfache Frage zu reagieren wie jemand feststellen kann ob ein Elko noch in Ordnung ist, oder nicht.
Konfuzius hat, glaube ich gesagt, das erfundene Werte nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben.

Seis drum:
Ich habe den Verdacht, das Du mit allen Mitteln eine Deutungshoheit hier erlangen möchtest.
Das hat aber niemals den Anspruch einer qualifizierten Antwort auf technische Fragen von hier tätigen Laien, weil diese das nicht verstehen können.
Ich habe keine Ahnung wie lange Du Dich durch Wiki geqält hast, aber Deine Auslassung finde ich sehr unbefriedigend.

Hier gehts um einfache und verständliche Antworten, und nicht um abgehobenen Blödsinn.

Mein Fazit ist:
Hier im Forum hat sich nichts geändert.

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Re: Ladegerät defekt? HILFE

Beitrag von vsm » Sa 26. Mai 2018, 21:43

Alf hat geschrieben:
Sa 26. Mai 2018, 20:57
[...]Hier ging es nicht darum einen Hochschulabschluß für Laien zu ermöglichen, sondern auf die ganz einfache Frage zu reagieren wie jemand feststellen kann ob ein Elko noch in Ordnung ist, oder nicht[...]
Der Elko um den es hier ging ist in jedem Fall nicht mehr in Ordnung. Das wurde ganz ohne ESR- oder Kapazitätsmessung erkannt und kundgetan. Und dass "Laien", wie Du sie nennst, dann neugierig nachfragen, hat doch auch eine anständige Antwort verdient, finde ich.
Alf hat geschrieben:
Sa 26. Mai 2018, 20:57
[...]
Seis drum:
Ich habe den Verdacht, das Du mit allen Mitteln eine Deutungshoheit hier erlangen möchtest.
Das hat aber niemals den Anspruch einer qualifizierten Antwort auf technische Fragen von hier tätigen Laien, weil diese das nicht verstehen können.[...]
Also ich habe hier im Forum bisher nur erlebt, dass diejenigen, die verstehen wollen, durchaus auch verstehen können. Und im Zweifel nochmals nachfragen.
Alf hat geschrieben:
Sa 26. Mai 2018, 20:57
[...]Ich habe keine Ahnung wie lange Du Dich durch Wiki geqält hast, aber Deine Auslassung finde ich sehr unbefriedigend.[...]
Ich habe mich dafür seinerzeit durch ein Studium gequält. Und zwar ätzend lange! ;)
Was findest Du an meiner Antwort unbefriedigend? Dass Du schon bei der Frequenz um den Faktor 1000 daneben lagst und ich Dir das gesagt habe? Ich sehe darin kein Problem, Dein Fachgebiet ist schließlich die Elektrik und nicht die Elektronik. Aber ich werde das doch wohl noch korrigieren dürfen, oder etwa nicht?
Alf hat geschrieben:
Sa 26. Mai 2018, 20:57
[...]Hier gehts um einfache und verständliche Antworten, und nicht um abgehobenen Blödsinn.[...]
Die gab es doch schon vor unserer Diskussion. Und nur weil jemand in's technische Detail geht, schreibt er weder "abgehoben" noch "Blödsinn".
Alf hat geschrieben:
Sa 26. Mai 2018, 20:57
[...]Mein Fazit ist:
Hier im Forum hat sich nichts geändert.
Vor allem nicht, dass man höflich und respektvoll miteinander umgeht. Das scheint mir nicht ganz kompatibel mit Deiner Anwesenheit zu sein...

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Re: Ladegerät defekt? HILFE

Beitrag von Alf » Sa 26. Mai 2018, 22:13

Aha, so ist das immernoch hier im Forum.
Schade.
Ein Studium in Berlin ist nicht gerade Vertrauenserweckend. Vor allem nicht, wenn man sich " durchgeqält " hat.
Dir passt etwas nicht?
höflich und respektvoll miteinander umgeht. Das scheint mir nicht ganz kompatibel mit Deiner Anwesenheit zu sein...
Au man, Berliner " politikel correkness "

Das ist obergeil, nicht kompatibel mit Deiner Anwesenheit. Das erinnert mich an die Antifa.

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Re: Ladegerät defekt? HILFE

Beitrag von Joehannes » So 27. Mai 2018, 09:06

Ich merk schon, hier ist kein gutes I WILL BE BACK möglich. Ich hoffe aber inständig es liegt an diesen hochsommerlichen Temps. zur Zeit.
Im Winter ist Tezlaff bestimmt ruhiger, aber das mit Wikipedia in Richtung Admin. macht man nicht in der Öffentlichkeit. Ich würde es auch nicht
in einer persönlichen Mail schreiben. Und was soll das mit Studium gequält in Berlin, gehts noch? Um es richtig zu verstehn, ich will als Frühaufsteher
die Wogen noch glätten, bevor hier in diesem Forum was explodiert.
Ein neuer Tag ist angebrochen und wir werden beobachten in welche Richtung die Wolken jetzt ziehen, wenn denn Heute schon welche zu finden sind.
Ich hoffe die drohenden Gewitter verziehen sich....... ;)

sunny regards
Joehannes

PS
Für die jüngere Generation, Tezlaff ist eine alte Fernsehserie der ARD, sollte eigentlich " geh weg Du Arschloch" genannt werden.
Der Intendant entschied sich dann aber für "Ein Herz und eine Seele" Ist mittlerweile Kult und war früher ein Straßenfeger.

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Re: Ladegerät defekt? HILFE

Beitrag von lasser » Di 29. Mai 2018, 11:58

So, das Ladegerät tut seinen Dienst bisher wie immer. Allerdings gibt es da ein Phänomen/Symptom, dass schon existiert, seit ich das Gerät ein paar Wochen gehabt habe:
Der Anfang des Ladevorgangs verläuft völlig unspektakulär, dieses Mal habe ich mit 12A angefangen. Spannung steigt, Lüfter rauscht, alles gut.
Dann ungefähr zu dem Zeitpunkt, wo das Ladegerät den Strom reduzieren möchte, gibt es ein starkes Knarzen von sich und die Anzeige des Stromes schwankt stark. Sobald ich blanke Metallteile am Ladegerät berühre, hört das Knarzen sofort auf und die Anzeige ist stabil.
Nach einer Weile und deutlich gesunkenem Strom - so ab 9A - ist das Ladegerät dann wieder still.

Ist das ein Erdungsfehler im Gerät? Oder ist das Knarzen Ausdruck davon, dass der Ladestrom schnell hintereinander gekappt und wieder eingeschaltet wird? Die Anzeige ist dafür dann nicht schnell genug…

Ich habe davon mal ein schlechtes Video mit grottenschlechtem Ton auf YT hochgewuppt, aber man kann es doch hören:
Cemoto OS-310C, 3kW, 4x 50Ah Bleiakku + LiFePO4 40Ah, Akkus: 1.: 11 Mm, 2.: 5,3 Mm, 3.: 14,1 Mm, 4.: 2200 km, 4,5 kWh/100km, (Langzeiterfahrung 1, 2 und 3)
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