Trinity Jupiter 11 - Meine Erfahrungen bei Anschaffung und Betrieb

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MEroller
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Re: Trinity Jupiter 11 - Meine Erfahrungen bei Anschaffung und Betrieb

Beitrag von MEroller » So 16. Dez 2018, 16:12

Meine Messungen sind nur schon gute 7 Jahre her, aber der Fühler ist natürlich weiterhin im Bauch meines E-Pferdchens vergraben.
Und ich habe daraufhin ja eine Batterieheizung eingebaut, so dass ich nur noch seltenst mit kalter Batterie auf dem linken Fuß erwischt wurde.

Die Temperaturerhöhung durch Fahren und Laden ist existenziell von der C-Belastung (Strom relativ zu Kapazität), der thermischen Isolierung der Batterie und dem Innenwiderstand der Zellen abhängig. Und der Fahrtdauer natürlich

In meinem Fall der seitlich und von unten isolierten 2,8kWh 40Ah Batterie, im Mittel 1 bis 1,5C bis hoch zu kurzfristig 3 C, aber einem gesamten Ohmschen Innenwiederstand von recht hohen 200mOhm, nach 25 Minuten Fahrtdauer wurde die Batterie gern um 5K /°C wärmer.

Laden mit nur 10A über mehrere Stunden hat selten mehr als 3°C mehr gebracht. Und das ist ein weit hochohmigere Batterie, als es die neue in Deinem Puma / Jupiter11 sein dürfte.
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Re: Trinity Jupiter 11 - Meine Erfahrungen bei Anschaffung und Betrieb

Beitrag von Kifo » So 16. Dez 2018, 16:39

Die Eigenerwärmung beim Fahren und Laden dürfte bei der Li-Eisensulfat-Batterie also wohl recht gering ausfallen. Ob mich die reduzierte Liestung beim Fahren stört, werde ich sehen. Aber das Laden bei Kälte macht mir schon Sorgen...
Ich habe keine Lust schon nach 2 Jahren eine teure neue Batterie beschaffen zu müssen, nur weil ich sie bei Kälte kaputtgeladen habe.

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Re: Trinity Jupiter 11 - Meine Erfahrungen bei Anschaffung und Betrieb

Beitrag von MEroller » So 16. Dez 2018, 20:15

Wie schon hier geschrieben - wenn Du bei Minusgraden fährst und dann heimkommst einfach gleich einstecken und Laden, dann passiert nichts böses mit dem Akku. Da ist die Chemie noch aktiv und betriebswarm.

Li-Eisenfulfat hat Dein Schlitten im Bauch? Das würde mich näher interessieren, denn so was kenne ich noch nicht. Aber vielleicht meintest Du auch Li-Eisenphosphat? LiFePO4?
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Re: Trinity Jupiter 11 - Meine Erfahrungen bei Anschaffung und Betrieb

Beitrag von Kifo » So 16. Dez 2018, 23:05

Ja, klar, Li-Eisenphosphat.
Du hast recht.

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Re: Trinity Jupiter 11 - Meine Erfahrungen bei Anschaffung und Betrieb

Beitrag von Harald_C » Sa 26. Jan 2019, 19:12

Kifo hat geschrieben:
Sa 15. Dez 2018, 12:09

Das Mit dem LED-Scheinwerfer klingt interssant. Wie hast du das genau gemacht bzw. was hast du alles ersetzt?
Ich habe sowohl Abblendlicht als auch Fernlicht durch LED ersetzt und da die Standleuchten dann seltsam von der Farbe her aussahen, diese auch...
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Re: Trinity Jupiter 11 - Meine Erfahrungen bei Anschaffung und Betrieb

Beitrag von Kifo » So 27. Jan 2019, 09:05

Sieht einwandfrei aus.

Welche LED-Leuchten hast du eingebaut? Hat das problemlos gepasst?
Wie ist die Ausleuchtung im Vergleich zu den alten Halogenleuchten?
Warst du damit schon mal beim TÜV (Thema Zulassung der Leuchten für den Straßenverkehr)?

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Re: Trinity Jupiter 11 - Meine Erfahrungen bei Anschaffung und Betrieb

Beitrag von firefly1965 » So 27. Jan 2019, 10:23

Hallo an die Jupiter Fans und Besitzer,

Bin neu hier und lese schon einige Zeit mit.
Hab mich jetzt entschlossen mir einen Jupiter zu zulegen. Über E-bike Frischmann in München. Die schicken mir ein Angebot. Damit werde ich erstmal eine Förderung bei der Stadt München beantragen. Es gibt hier bis zu 1000 € Förderung.
Meine Konfiguration.
Farbe erst mal egal, in der Hoffnung Trinity hat einen im Lager. 8,6 kWh Akku, ohne Schnellladegerät, mit Fahrprofilschalter und Topcase von Frischmann. Sagte mir er hätte ein günstigeres.
Werde hier weiter berichten.
BB firefly1965

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Re: Trinity Jupiter 11 - Meine Erfahrungen bei Anschaffung und Betrieb

Beitrag von achim » So 27. Jan 2019, 11:30

Drn Fahrprofilschalter braucht man nicht. Der bringt rein gar nichts. Ein Tempomat wäre wesentlich sinnvoller.

Gruß,
Achim

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Re: Trinity Jupiter 11 - Meine Erfahrungen bei Anschaffung und Betrieb

Beitrag von firefly1965 » So 27. Jan 2019, 19:45

Das hab ich dem Verkäufer auch so gesagt, da es sich ja nur um eine Geschwindigkeitsbegrenzung handelt. Ich werde den Fahrprofilschalter stornieren.
Eventl. wird auch noch die Leistung begrenzt. Is aber ein unnützes Ding.

Mfg firefly1965

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Re: Trinity Jupiter 11 - Meine Erfahrungen bei Anschaffung und Betrieb

Beitrag von chrispiac » So 27. Jan 2019, 23:14

Ernsthaft? Bei einem Kauf von über 7000€ an einem Fahrprofilschalter von 25€ sparen? Na gut, nicht jeder braucht das, ich nutze ihn z. B. um in der Stadt nicht mit über 65 km/h unterwegs zu sein. Ich konzentriere mich lieber auf den Verkehr und blicke nicht so häufig auf den Tacho. Bevor es da teuer wird, hat mich der Schalter vor zu hohen Tempoüberschreitungen bewahrt. Die Knollen die ich eingefahren hätte, haben den Schalter mehr als bezahlt gemacht. Aber wer nur in Berufsverkehr unterwegs ist, wird sowas wohl kaum brauchen.
Wir treffen uns… an der Steckdose!

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