Faurecia Bluefit für Diesel - wird der Diesel doch noch gerettet?

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rollmops
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Wird der Diesel doch noch gerettet?

Beitrag von rollmops » Di 16. Jan 2018, 23:50

Ist der Diesel wirklich die Wurzel allen Übels?
Interessant was Michael Bargende dazu schreibt:
https://web.de/magazine/gesundheit/dies ... m-32744564

..und noch ein Interview:
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... a8d4f.html
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e-Bay-Nutzer

Re: Faurecia Bluefit für Diesel - wird der Diesel doch noch gerettet?

Beitrag von e-Bay-Nutzer » Mi 17. Jan 2018, 08:27

Feinstaub erzeugen alle Fahrzeuge.
Das Problem des Diesels sind Stickoxide. Deshalb gehören diese meiner Meinung nach nicht auf die Strasse, weil technische Maßnahmen leicht umgangen werden können.

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rollmops
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Re: Faurecia Bluefit für Diesel - wird der Diesel doch noch gerettet?

Beitrag von rollmops » Fr 16. Feb 2018, 12:02

Am 22. Februar will das BVerwG über Fahrverbote entscheiden.
http://www.autobild.de/artikel/diesel-a ... 32056.html

Faurecia bietet vor 2019/2020 vermutlich keine serienreife Umrüstsysteme für den PKW Massenmarkt an :shock:

Interessant was ein Umweltmediziner Prof. Dr. med. Hans Drexler in einem Interview dazu sagt.
NO2: Umweltmediziner warnt vor Panikmache
https://www.heise.de/autos/artikel/NO2- ... 66555.html

Was ist wohl besser für die Umwelt / Ökobilanz? Millionen auch noch recht neuer Euro 5 Fahrzeuge auch von 2015 verschrotten und Neufahrzeuge dafür produzieren?
So schön E-Autos auch schon sind, aber dass alle Fahrzeuge auf einen Schlag elektrisch laufen, geht bei der jetzigen Technik und Infrastruktur einfach nicht. Einfach den Diesel jetzt zum Sündenbock zu deklarieren um letzendlich Millionen neue Benziner zu verkaufen, kann nicht der Sinn der Sache sein. Was passiert denn mit den Dieselfahrzeugen? Diese gehen ins Ausland und bleiben in unserer Umwelt auf unserer Erde oder müssen auwendig und auch nicht gerade umweltschonend entsorgt werden..auf unserer Erde.
Es muß einen schleichenden Umbruch geben und wir müssen alle unser Fahrverhalten auch Flugreisen etc. besser kontrollieren und wo es nur geht einschränken, denn die aktuelle Lithium AKKU Technik ist für den Langstrecken / Transport und Individualverkehr noch nicht die globale Lösung. Brauchen wir so viele unsinnige große SUVs in denen oft nur eine Person zur Arbeit fährt und zu 95% der Zeit dann ungenutzt rumsteht und eben so viel Parkraum verschwendet?
Diese dicken SUVs sollte man in den Innnenstädten erst mal verbieten, egal ob Benzin oder Diesel :P
Müssen wir so viele Einkäufe über AMAZON tätigen bei denen für jedes Paket ein Lieferfahrzeug auf den Straßen unterwegs ist? Nein, das brauchen wir auch nicht. :evil:
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tiger46
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Re: Faurecia Bluefit für Diesel - wird der Diesel doch noch gerettet?

Beitrag von tiger46 » Fr 16. Feb 2018, 13:29

Ich seh es ganz einfach. Endlich ökologische Kostenwahrheit einführen.

Man könnte ja den ökologischen Fussabdruck aller Mobilität (da ist dann auch u.a. Flächenverbrauch mit drin) nehmen und genau dieser ist zu bezahlen. Vorfahrt und großflächiger Ausbau für zu Fuss gehen, Fahrrad, e-bike & Öffis. Flugzeug, Verbrenner werden sauteuer.

Sagen wir mal Ankündigung über 2 Jahre und danach werden über 10 Jahre, jedes Jahr um 10% die Kosten auf die tatsächlichen Kosten erhöht.

In einigen Jahrzehnten oder in 1, 2 Hundert Jahren, wird sich die (verbliebene) Menschheit eh fragen welche Idioten, die damals waren.

P.S.: Weiters denkbar um es auch fairer zu machen, dass man sich frei entscheiden kann und nicht nur Geld, jeder Mensch hat die selben Ökopunkte & neben Geld sind auch gewisse Ökopunkte zu bezahlen.

Geld iat auch nur eine Erfindung von uns Menschen, genauso könnten wir Ökopunkte mitverwenden.

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rollmops
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Re: Faurecia Bluefit für Diesel - wird der Diesel doch noch gerettet?

Beitrag von rollmops » So 18. Feb 2018, 17:44

Super Ansatzpunkte 8-)
@tiger46 Danke für den Beitrag :D
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Re: Faurecia Bluefit für Diesel - wird der Diesel doch noch gerettet?

Beitrag von wiewennzefliechs » So 18. Feb 2018, 19:14

E-Biker hat geschrieben:
Fr 1. Dez 2017, 21:11
Ich habe keinen Diesel sondern ein Elektroauto und meine Frau hat einen kleinen Benziner. Weil wir in der nächsten Zeit einen größeren Ersatz für den Benziner brauchen, wird das wahrscheinlich ein möglichst sparsamer Diesel Kombi werden.
Seid ihr Vielfahrer? Nur dann lohnt sich ein Diesel wirklich. Außerdem sollte man in die Kostenrechnung nicht nur den Verbrauch einbeziehen. Es gibt auch versteckte Kosten, z. B. den Wertverlust, wenn das Auto plötzlich unter ein Fahrverbot fallen sollte. Bei einem Neuwagen ist ein Fahrverbot zwar weniger wahrscheinlich als bei einem älteren Fahrzeug, aber wenn es sowieso ein Neuwagen werden soll, hat man noch andere Optionen, z. B. ein Hybrid-Benziner. Der verbraucht auch wenig, hat aber weniger Probleme als ein Diesel, aktuelle und zukünftige Abgasnormen zu erfüllen. Abgesehen davon ist auch bei herkömmlichen Benzinern die Entwicklung nicht stehen geblieben. Moderne Ottomotoren haben heute Verbrauchswerte, von denen man früher nur träumen konnte. Erst heute habe ich hier etwas von einem neuen Mazda SUV gelesen. Das Auto wiegt über eineinhalb Tonnen und ist mit einem 194-PS-Ottomotor bestückt. Im Test verbrauchte das Auto 8,2 Liter auf 100 km, lt. Werksangaben liegt der Verbrauch außerorts bei nur 6,1 Liter/100 km. Für ein Benziner-SUV mit fast 200 PS ist das sehr genügsam. Im Artikel wird beschrieben, wie diese Verbrauchswerte erreicht wurden und welch raffinierte Motorentechnik zum Einsatz kommt. Wer kein SUV möchte: Mazda baut auch Kombis ;)

Gruß

Michael
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Beide EVPS-Akkus bei 13.125 km erneut defekt, ersetzt durch Cleantron-Akku 48 V / 37 Ah

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Re: Faurecia Bluefit für Diesel - wird der Diesel doch noch gerettet?

Beitrag von E-Biker » Do 26. Apr 2018, 22:45

Au weia, ein SUV vermisse ich echt so seht wie ein Loch im Knie und der Verbrauch wäre mir ohnehin auch deutlich zu hoch, sparsam ist für mich was anderes.
Der Diesel würde schon lohnen, einfach weil er billiger beim Erwerb und billiger bei den Betriebskosten ist. Unsere Strecken passen auch dafür, so dass der Filter keine Probleme hätte. Der Wertverlust ist bereits da, deshalb lohnt er sich ja besonders, weil er dadurch billiger als ein Benziner ist. Das geht auch bei mittleren Fahrleistungen auf. Ich rechne für die Zukunft so 15tkm/a.
Mazda hat nur den 6 als Kombi, den finde ich auch unnötig groß.

Weil die Umweltzone für uns relevant ist, tendieren wir jetzt aber doch zum Benziner. Wir könnten da zwar auch einfach das E-Auto nutzen, aber das wäre halt blöd wenn eines der beiden Autos eingeschränkt wäre.
Hybrid - ja, der Auris TS wäre nett, ist aber zu teuer. Der Vergleich wäre zum Ford Focus und die liegen als 1-2 jährige auch mit guter Ausstattung erheblich günstiger. Dazu ist der Auris extrem teuer in der Versicherung. Auch ist der Hybrid letztlich ja auch nur ein Verbrenner, wenn auch ein relativ sparsamer. Für ein E-Auto oder wenigstens einen Plug-in Hybriden würde ich ja auch mehr ausgeben (sofern die E-Reichweite den Alltag 100% abdeckt), aber nicht für einen "einfachen" Hybrid.
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