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Re: Schmorschäden

Verfasst: Di 21. Aug 2012, 20:08
von Peter51
....paßt schon. P=I²xR

Re: Schmorschäden

Verfasst: Di 21. Aug 2012, 20:17
von MEroller
Alfred, der Shunt ist ein elektrischer Widerstand, da war Peters Ansatz der in diesem Fall geeignetere, also P=I²xR. UxI ist's natürlich auch und würde schlussendlich zum selben Ergebnis führen.

Re: Schmorschäden

Verfasst: Di 21. Aug 2012, 20:20
von Peter51
Werde mit deinem shunt glücklich und gut ist. Die Verluste steigen halt quadratisch mit dem Strom - bei gegebenem R.

Re: Schmorschäden

Verfasst: Di 21. Aug 2012, 21:48
von Peter51
arte hat geschrieben:O.K. dann muss ich gestehen, ich sagte ja es war mein erster Gedanke, ich hatte es dann aber mit der Aussage 50mV pro 50Ampere, Betonung auf pro, und 199mV Anzeige verstanden....
Alfreds Shunt hat einen Widerstand von 0,001Ohm und ist für einen Nennstrom bis 50A geeignet. Wenn der Roller beim Fahren 40A zieht, fallen an diesem Shunt(Widerstand) 0,040V = 40mV ab. Alfreds Voltmeter hat einen Meßbereich von 199mV. Zeigt Alfreds Voltmeter 40mV an, weiß er das 40A fließen.

Re: Schmorschäden

Verfasst: Di 21. Aug 2012, 22:26
von MEroller
Peter51 hat geschrieben:Alfreds Shunt hat einen Widerstand von 0,001Ohm und ist für einen Nennstrom bis 50A geeignet.
Mein Shunt hat den halben Widerstand von Alfreds (0,0005 Ohm) und ist für einen Nennstrom von 200A geeignet (mit tatsächlich mehr Querschnitt). Vorteil von Alfreds Shunt ist eine höhere Messgenaugikeit bei kleineren Strömen, weil durch den doppelt so "hohen" (hoch ist ein bisschen relativ in diesen miliohm-Bereichen...) Widerstand bei gleichem Strom eine doppelt so hohe Spannung abfällt und somit besser messbar wird.
Ich musste meinen Shunt aber abgestimmt auf die Erfordernisse vom Cycle Analyst ordern. Selbiger kann bis zu ±0,2V Spannungsabfall über den Shunt auswerten. Da ich bis zu 200A erwartete wäre der ideale Shunt einer wie Alfreds gewesen, der mir bei 0,001Ohm und 200A genau besagten Spannungsabfall von 0,2V erzeugt hätte. Aber da bei Bergauffahrt über 100A erwartet wurden (von Messzangenmessungen meines ehemaligen Händlers) über mehrere Minuten erschien mir dann die 0,5 miliohm / 200A Variante trotzdem geeigneter. Und wenn ich jetzt die fette 35mm² Verkabelung in meinem Roller sehe wäre der kleinere Shunt tatsächlich ein vertibles Nadelöhr geworden...

Re: Schmorschäden

Verfasst: Do 13. Sep 2012, 16:53
von elfo27
Alf20658 hat geschrieben:Aber vieleicht sollte ich das bei der Umrüstung auf Lithium auch ins Auge fassen ;) , schöne ÖLFLEX H07RF !
Und welche Kabel hast Du nun, da Du die Umrüstung auf Lithium ins Auge gefasst und in Angriff genommen hast, geplant? Meintest Du Ölflex H07RN-F? 1x25mm2?

Gruß

Re: Schmorschäden

Verfasst: Do 13. Sep 2012, 20:17
von elfo27
Da bin ich mal auf die Bilder gespannt.

Gruß

PS: Wofür steht "harmonisiert" in diesem Zusammenhang? Nein, laß! Ich schlag es nach.

Re: Schmorschäden

Verfasst: Fr 14. Sep 2012, 21:19
von STW
Das dauert ..., 16 mal ca. 35Ah / 12A macht rund 48 Stunden oder 2 Tage. Also übe Dich in Geduld :mrgreen:

Re: Schmorschäden

Verfasst: Fr 14. Sep 2012, 22:30
von dirk74
Ich kann mir nicht helfen, aber das untere Bild lässt mich schmunzeln.
"Nach Haaauuuse telefonieren ..." :D

Re: Schmorschäden

Verfasst: Sa 15. Sep 2012, 19:49
von MEroller
Frage an unsere Elektrofachkraft Alfred: ein 5 und ein 12A Ladegerät parallelschalten: was passiert da dann? Wird da wirklich mit 17A geladen? Oder wird das Ladegerät mit dem kleineren Innenwiderstand von dem mit höheren mit "Rückstrom" versorgt?
Bei Audio-Verstärkeren ist leider zweiteres der Fall, was dann den Tod des "Zwangsgefütterten" bewirkt. "Been there, done that" :evil: