Die Abwägung der Vor- und Nachteile von Rekuperation verstehe ich und kann ich nachvollziehen:
Energierückgewinnung contra Akkulebensdauer und, mit Einschränkungen, den Einfluss auf's Fahrverhalten.
Für den zweiten Teil meiner anfänglichen Frage habe ich aber nicht wirklich eine praxiserprobte Lösung:
kaufentscheidend für mich war, den Akku entnehmen zu können und auf der Arbeit oder in der Wohnung an der Steckdose aufladen zu können.
Das Praxis-Problem: beide Akkus werden gleichmäßig entladen, müssen demnach zur gleichen Zeit aufgeladen werden und sollten danach mit gleicher Aufladung (+- <5%) wieder benutzt werden.
Mit nur einem Ladegerät bedeutet das, 2x nacheinenander bis zu 6 Stunden Ladezeit.
In der Praxis stell ich mir das so vor:
- gegen 5 Uhr komm ich von der Arbeit,
- stöpsel den einen Akku ein, für vielleicht 3-6 Stunden,
- stöpsel den zweiten Akku ein für nochmal die gleiche Zeit, womöglich mit Zeitschaltuhr,
- habe für den nächsten Morgen wieder zwei gleich geladene Akkus.
Alternativ:
wenn geladen werden muß
- der eine Akku wird auf der Arbeit geladen, danach mitgenommen aber nicht angeschlossen, weil >+5%,
- mit dem zweite Akku allein, nach Hause fahren,
- den zweiten Akku laden,
fertig.
Dabei darauf achten, daß wenn möglich nicht unter 20% entladen und nicht über 80% aufgeladen wird - es stehen also nur 60% der Akkuleistung zur Verfügung, also vielleicht 40-60 Kilometer: d.h. für mich etwa alle 3 Tage Strom "tanken".
Oder aber, etwa jeden Tag beide Akkus für kürzere Zeit aufladen, also schätzungsweise für je 1 Stunde -
ich vermute mal, daß es darauf hinaus läuft.
Sicher, kein unlösbares Problem, gibt schlimmeres...hatte ich nur nicht mit gerechnet.
Grüße
VF
Oder: ein zweites Ladegerät anschaffen, damit parallel geladen werden kann...gibt es eigentlich nicht Ladegeräte, an die gleizeitig 2 Akkus aufgeladen werden können - muß doch technisch möglich sein, weil beim Aufladen im Roller geht's ja auch.
