Re: EVT 4000e Kabelquerschnitt
Verfasst: So 28. Feb 2010, 15:00
Bei meinem Roller ist die Notabschaltung über den Controller realisiert. Ein Knopfdruck und der Controller schaltet auf "Störung" bis zum Neustart des Rollers.
Bei den Chinarollern wird über den Bremslichtschalter der Motor deaktiviert, solange der Bremslichtschalter gehalten wird.
Bei Deinem Gleichstromroller dürfte das problematischer zu lösen sein. Ein Kurzschluß an der falschen Stelle und Du hast den einen Batteriepol über den Controller am Motor hängen, der andere Pol geht dann über den Rahmen. Dann würde wahrscheinlich auch der Seitenständerschalter nicht weiterhelfen.
Bei Wechselstrommotoren ist die Notabschaltung halt einfacher zu realisieren, weil man lediglich in der Steuerungselektronik des Controllers bei niedrigen Strömen eingreifen muß. "Vollgas" droht nicht so sehr durch Kurzschlüsse, sondern nur bei defekten Gasgriffen, Controllerdefekt und in der Verkabelung vom Gasgriff zum Controller.
Da sehe ich folgende Lösungsansätze:
a) den klassischen "Not-Aus-Schalter", wie man ihn aus Elektrolaboren kennt, der zwischen die Batterien geschaltet wird. Nachteil: der muß erstmal in der benötigten Stromstärke zu finden sein, Zusatzverkabelung ist erforderlich, weitere Übergangswiderstände, und alle zusätzlichen Bauteile sind potentielle zusätzliche Fehlerquellen
b) die fetten Kabel zusätzlich mit Schrumpfschlauch überziehen. Den kann man ruhig locker lassen, ohne ihn unter Hitze zu schrumpfen. Zieht er sich an einer Stelle zusammen, hat man einen guten Fehlerindikator für eine heiß werdende Stelle. Weiterhin verhindert er das Durchscheuern der eigentlichen Kabelisolierung. Nachteil: das ersetzt keinen Notausknopf, sollte aber trotzdem Vollgassituationen wirkungsvoll verhindern.
Bei den Chinarollern wird über den Bremslichtschalter der Motor deaktiviert, solange der Bremslichtschalter gehalten wird.
Bei Deinem Gleichstromroller dürfte das problematischer zu lösen sein. Ein Kurzschluß an der falschen Stelle und Du hast den einen Batteriepol über den Controller am Motor hängen, der andere Pol geht dann über den Rahmen. Dann würde wahrscheinlich auch der Seitenständerschalter nicht weiterhelfen.
Bei Wechselstrommotoren ist die Notabschaltung halt einfacher zu realisieren, weil man lediglich in der Steuerungselektronik des Controllers bei niedrigen Strömen eingreifen muß. "Vollgas" droht nicht so sehr durch Kurzschlüsse, sondern nur bei defekten Gasgriffen, Controllerdefekt und in der Verkabelung vom Gasgriff zum Controller.
Da sehe ich folgende Lösungsansätze:
a) den klassischen "Not-Aus-Schalter", wie man ihn aus Elektrolaboren kennt, der zwischen die Batterien geschaltet wird. Nachteil: der muß erstmal in der benötigten Stromstärke zu finden sein, Zusatzverkabelung ist erforderlich, weitere Übergangswiderstände, und alle zusätzlichen Bauteile sind potentielle zusätzliche Fehlerquellen
b) die fetten Kabel zusätzlich mit Schrumpfschlauch überziehen. Den kann man ruhig locker lassen, ohne ihn unter Hitze zu schrumpfen. Zieht er sich an einer Stelle zusammen, hat man einen guten Fehlerindikator für eine heiß werdende Stelle. Weiterhin verhindert er das Durchscheuern der eigentlichen Kabelisolierung. Nachteil: das ersetzt keinen Notausknopf, sollte aber trotzdem Vollgassituationen wirkungsvoll verhindern.