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Re: Roller für die Arbeit

Verfasst: So 11. Mai 2014, 23:55
von MEroller
Michael, Du bist gut, der Köder hat funktioniert ;)

Re: Roller für die Arbeit

Verfasst: Mo 12. Mai 2014, 17:55
von wiewennzefliechs
Kannst ja bei Gelegenheit mal einen Scan deines CoC hier einstellen, wenn du Lust hast. Nur was dort drinsteht, ist für die FZV relevant. Und zumindest ich würde auch nur das, was dort drinsteht, in mein Profil schreiben, ansonsten käme ich mir vor wie ein Angeber. Davon abgesehen: niemanden interessiert die Leistungsaufnahme, denn die Leistungsabgabe ist es, die für den Spaß sorgt ;)

Gruß

Michael

Re: Roller für die Arbeit

Verfasst: Mo 12. Mai 2014, 20:09
von wiewennzefliechs
Deine Umgangsformen nicht nur mir gegenüber könnten durchaus noch etwas Feinschliff vertragen :roll:

Davon abgesehen, geht es hier zwar wirklich nicht um mich (um dich allerdings auch nicht), aber die Roller, die in Marcs Anforderungsprofil passen, dürften meinem Roller ähnlicher sein als deinem.

Gruß

Michael

Re: Roller für die Arbeit

Verfasst: Mo 12. Mai 2014, 20:26
von elfo27
wiewennzefliechs hat geschrieben:Deine Umgangsformen nicht nur mir gegenüber könnten durchaus noch etwas Feinschliff vertragen :roll:
Nu kann Alf aber nüsch anners als Alf...

Verfasst: Mo 12. Mai 2014, 22:18
von STW
Wenn ich mir die verschiedenen Signaturen so beschaue, stellt sich schon die Frage, ob die Rollerhersteller mit der abgegebenen Leistung, der eingespeisten Leistung, oder der Nennleistung des Motors Werbung machen.
Auf meinem Rollermotor steht 600W (also wohl die Nennleistung), beworben wurde mit 2.4KW (die er auch m.E. locker hat, zumindest vor dem Motor), und geht besser ab als ein Sprinter 60 mit 3KW (was auch immer die 3KW sein sollen ...) sowohl im Anzug als auch der Höchstgeschwindigkeit.

Mein alter Adly-FC20 hat eine Sicherung, die für mehr als 600W gut ist, der Controller wird in den Unterlagen mit 450 oder 500W bezeichnet, in den Papieren steht 350W. Welcher Wert ist jetzt der "richtige"?

So spitzfindig Alf da manchmal ist - aber letztendlich legt er den Finger in eine offene Wunde, nämlich die Frage, was man mit der Herstellerangabe "2KW" denn nun anfange kann und ob diese für den Vergleich zwischen verschiedenen Rollern Aussagekräftig genug ist.

Die für den Elektriker wichtige Leistung ist die, die in den Controller hineingepumpt wird: danach werden Kabel dimensioniert, Sicherungen, Notabschaltungen des BMS oder des Controllers, die MOSFets im Controller, ... Was der Motor rauswirft, interessiert nur den Fahrer. Und meist ist das Drehmoment interessanter als die KW-Leistung.

Re: Roller für die Arbeit

Verfasst: Mo 12. Mai 2014, 22:32
von elfo27
Das ist ja alles richtig, aber auf welchen Wert beziehen sich Zulassungsbehörden und Versicherungen? Und sind sich Hersteller/Vertreiber mit den vorgenannten Instanzen einig?

Re: Roller für die Arbeit

Verfasst: Di 13. Mai 2014, 00:00
von herby87
Bei Verbrennungsmotoren wird die maximale mechanische Leistung angegeben, die der Motor abgibt. Diese wird nicht rechnerisch ermittelt, sondern auf einem Prüfstand gemessen. In den Vorschriften sind auch die Rahmenbedingungen wie Luftdruck, Ansauglufttemperatur, angeschlossene Nebenaggregate usw. angegeben. Dies muss dann auch für die E-Fahrzeuge gelten. Bei emco jedenfalls bezieht sich die Leistungsangabe auf die mechanisch abgegebene Leistung.

Re: Roller für die Arbeit

Verfasst: Di 13. Mai 2014, 11:30
von gervais
herby87 hat geschrieben:Bei Verbrennungsmotoren wird die maximale mechanische Leistung angegeben, die der Motor abgibt. Diese wird nicht rechnerisch ermittelt, sondern auf einem Prüfstand gemessen. ....
Das sollte auch so sein. Aber da einige unserer chinesischen Freunde die CoC ja selber ausstellen (und nicht durch akkreditierte Prüforganisationen), sind die Angaben dieser Zettel u.U. eher vertriebsfördernden Ursprungs.

Wenn man dann zudem liest, dass es Hersteller gibt, die 3000W Roller mit winzigen Batterien und sehr guten Reichweitenangaben in den Verkehr bringen, liegt die Vermutung nah, dass es sich dann doch eher um gefühlte denn gemessene Leistungsangaben handelt.

Zulassungsbehörden und Versicherungen interessiert das freilich nicht. Erstere haben mit den 45er Gefährten nichts zu tun und letztere richten sich nach den Angaben auf dem Papier...

Re: Roller für die Arbeit

Verfasst: Di 13. Mai 2014, 16:17
von wiewennzefliechs
herby87 hat geschrieben:Bei emco jedenfalls bezieht sich die Leistungsangabe auf die mechanisch abgegebene Leistung.
Wie hoch schätzst du den Wirkungsgrad eines Emco-Radnabenmotors samt vorgeschaltetem Controller? Ich frage deshalb, weil ich nochmal genauer ausrechnen möchte, wie hoch der Strom ist, den der Akku maximal liefern muss. Die Kaltgerätestecker, du weißt schon ;)

Gruß

Michael

Re: Roller für die Arbeit

Verfasst: Di 13. Mai 2014, 21:02
von herby87
Um den Maximalstrom zu ermitteln gibt es zwei Möglichkeiten: Stromzange oder bei emco nachfragen. Die Spitzenströme beim Anfahren sind nämlich deutlich höher, als man denkt. Ich habe mich hier schon ziemlich verrechnet. Leider habe ich hierzu keine Werte.