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Re: Ladegerät Blei auch für Lithium geeignet?
Verfasst: So 31. Aug 2014, 15:23
von ZukunftERoller
Hallo,
wenn Zellen beim Laden (lade steht's mit dem Original LifePo4-Lader des Galactica's) nicht hinterherkommen, das sieht z.b. so aus (heute gemessen, siehe Bilder).
Zellen hatte ich vor einiger Zeit schonmal versucht, mit dem Labornetzteil einzeln aufzuladen (ich bin da aber noch in einer Lernphase, da muss ich wohl nochmal ran)
Etwas konnte ich die Nachzügler vor einiger Zeit anheben.
Jeweils 2 Zellen eines 4er-Packs (
hier auf den Bildern nicht so deutlich zu sehen, weil ich nach einer 22km-Fahrt und Volladen 2 weitere Ladungen gestartet hatte und die Ausreißer nur deutlich zu sehen wären, wenn ich das Laden direkt nach dem Fahren geloggt hätte) "die Ausreißer" sorgen also auch hier dafür, dass der Ladevorgang für die restlichen Zellen zu früh stoppt.
Merkwürdig hier, dass selbst die Ausreißer hier jetzt bei diesen 2 Ladungen heute aber nicht über 3,61/3,62V hinauskommen, als würde das Ladegerät die Spannung für das
ganze Pack berücksichtigen (die letzten beiden Bilder zeigen die Gesamtspannung 2*28.8V=57.6V), statt nur auf eine Zelle (in einem anderen thread
viewtopic.php?f=38&t=2199 sieht man, dass der ein oder andere Ausreißer sonst gegen ca. 3,8V hin schwebt).
Insgesamt bleiben aber mindest. 12 der Zellen
unter ihrem "Niveau", weil sie beim Laden niemals die 3.65V erreichen
Zellen 1-8
(klick zum Vergrößern)
Zellen 9 bis 16
(klick zum Vergrößern)

- Gesamtspannung nach Laden Zellen 1 bis 8

- Gesamtspannung nach Laden Zellen 9 bis 16
Re: Ladegerät Blei auch für Lithium geeignet?
Verfasst: Mo 1. Sep 2014, 15:50
von joggel83
Servus zusammem
So hier mal Bilder von den Ladegeräten.
Auf dem unteren bild ist das Bleiladegerät mit dem ich eine Woche lang geladen habe.
Bis auf DC Output 48V 6.0A Constant steht nix drauf.
Auf dem oberen Bild ist der neue Lithium Lader den ich seit drei Wochen verwende,ist der selbe wie der Originale.
Gruss joggel
Verfasst: Mo 1. Sep 2014, 18:42
von STW
Da auf beiden Geräten nur die Nominalspannung aufgedruckt ist, wird es jetzt Zeit für eine Spannungsmessung. Wichtig ist die höchste Spannung während der Ladephase (typischerweise am Ende der Constant Current Phase) und die Spannung danach. Sofern ein Enrgiekostenmeßgerät vorhanden ist, kann aus dem durch Dreisatzrechnung die ungefähre Stromabgabe ermittelt werden, was ebenfalls für die Analyse hilfreich wäre.
Re: Ladegerät Blei auch für Lithium geeignet?
Verfasst: Mo 1. Sep 2014, 19:46
von Peter51
Beim KP Lithium Ladegerät ist schon die richtige Spannung aufgedruckt, markiert - 58,4V und 5A. Die Spannung sollte auch mit einem Vielfachmeßgerät im Leerlauf zu messen sein. Wattmeter und Voltmeter helfen bei Joggels Novum Lithium Roller nur bedingt weiter, um eine oder mehrere verdächtige Zellen herauszumessen. Da ist Zukunfterollers Lösung besser geeignet, aber auch aufwendiger.
Verfasst: Mo 1. Sep 2014, 22:12
von STW
Peter51 hat geschrieben:Beim KP Lithium Ladegerät ist schon die richtige Spannung aufgedruckt, markiert - 58,4V und 5A. Die Spannung sollte auch mit einem Vielfachmeßgerät im Leerlauf zu messen sein. Wattmeter und Voltmeter helfen bei Joggels Novum Lithium Roller nur bedingt weiter, um eine oder mehrere verdächtige Zellen herauszumessen. Da ist Zukunfterollers Lösung besser geeignet, aber auch aufwendiger.
Die KPs, die ich bislang in den Fingern hatte, haben ohne Last gar keine Spannung rausgeworfen, sondern sind direkt auf Fehlerblinken gegangen. Und noch sind wir nicht soweit, um einzelne Zellen zu messen, die erste Feststellung sollte sein, ob das Ladegerät überhaupt die 58.xV erreicht (und das auch gerade im Ladebetrieb, ggf. läuft das Gerät ja auch je nach thermischer Belastung weg) und mit welchen Stromstärken es danach weitergeht. Ich zerlege ja auch nicht sofort den kompletten Automotor, falls die Chance besteht, dass ich Diesel statt Super tanke. Erst einmal systematisch vorgehen, und mit einfach zu erledigenden Messungen die ersten Probleme ausschließen zu können.
Re: Ladegerät Blei auch für Lithium geeignet?
Verfasst: Di 2. Sep 2014, 02:12
von joggel83
Hallo zusammen
Ich werde jetzt morgen oder besser gesagt später mal am Ladestecker vom Lithium Ladegerät Messen ob da auch die 58,4V ankommen die da ankommen sollten.
Falz das mit dem Messen am Ladestecker nicht klappen sollte werde ich wärend das Ladegerät am Roller steckt hinten an der Ladebuchse mal messen.
Das der Bleilader den ich verwendet hab die Batterie geschädigt oder überladen hat wie Alf meint befürchte ich auch.Andererseits hat der Roller auch schon 20.000Km runter und ist über 4 Jahre alt und in den letzten Wochen waren die Nächte auch nicht grade Sommerlich,das macht bestimmt auch was aus.Mein Fahrprofil ist auch nicht immer ideal.Im Sommer reiz ich die Reichweite schon öfters mal aus,und im Winter lade ich oft auch bei Minusgraden.Dazu Kommt noch das der Roller fast Tiefentladen ein Jahr beim Händler rumstand bevor ich ihn gekauft habe.Sicherlich alles nicht grade für die Batterielebensdauer förderlich.
Gruss joggel
Re: Ladegerät Blei auch für Lithium geeignet?
Verfasst: Di 2. Sep 2014, 10:23
von ZukunftERoller
auf die Akkus geschossen hast Du aber nicht auch noch, oder?
Ne, Scherz beiseite. Dafür hüte ich meine ja geradezu wie meinen Augapfel, nur was die (Neufahrzeug) aber bis zur Anlieferung beim Händler "durchgemacht" haben, weiß ich natürlich nicht

Re: Ladegerät Blei auch für Lithium geeignet?
Verfasst: Mi 3. Sep 2014, 01:08
von joggel83
Nee drauf geschossen hab ich noch nicht,kann aber noch vorkommen

.
Ich hab heute mal die Spannung am Ladestecker vom Ladegerät gemessen und da kommen genau 58,3V raus.
Dann hab ich die Batteriespannung an der Ladebuchse bei gestern Abend Vollgeladenen Akku gemessen und da hatte ich 55,9V.
So dann hab ich den Akku einmahl bis zur Abschaltung leergefahren und hatte an der Ladebuchse nach ca 36Km noch genau 50,01V Leerlaufspannung.Beim darauffolgenden Ladevorgang wurden laut Strommesgerät 2,24KW verbraucht.
Ich hoffe ihr könnt mit den Zahlen was anfangen.
PS.hätte ich fast vergessen.Das Ladegerät lädt die ganze Zeit über konstannt mit 384 Watt und ca. die Letzten 50 Minuten mit 78 Watt.
Gruss joggel
Re: Ladegerät Blei auch für Lithium geeignet?
Verfasst: Mi 3. Sep 2014, 08:08
von STW
Die Werte passen zusammen, wobei die 50.01V nach der Fahrt etwas mehr sein dürften. Im Schnitt sind das 3.13V pro Zelle, ich hätte geringfügig mehr erwartet, so knapp 51V. Die anderen Werte sind m.E. ok.
Wenngleich ich nicht erwartet hätte, dass die 78W des Ladegerätes konstant sind, hier hätte ich mit abnehmender Leistungsaufnahme gerechnet. Das kann (nicht muß - wirklich nur "kann") darauf hinweisen, dass die CV-Ladephase nicht richtig durchlaufen wird und ggf. vom BMS vorzeitig beendet wird, weil bereits eine Zelle zu voll ist. Zumindest ergeben die 78W einen Ladestrom von ca. 1 - 1.5A (bei angenommenen typischen Verlusten und Meßfehlern), und das ist wiederum mehr als das, was das BMS verbraten kann, und das kann daher auf Probleme hindeuten.
APPELL IN DIE RUNDE: Hier wären Vergleichsmessungen mit intakten und identischen Rollern hilfreich.
Das kann jetzt zwei Ursachen haben: die vier Jahre könnten Deinen Akkus insgesamt zugesetzt haben (geliebt wurden da ja nicht immer) und die sind daher recht gleichmäßig gealtert oder ein oder zwei Zellen haben nicht mehr volle Kapazität.
Jetzt kann man zwei Strategien fahren:
- nochmals vier Wochen beobachten, ob alles weitgehend stabil bleibt (sinkende Außentemperaturen berücksichtigen)
- oder Akkupack zerlegen und nach einer vergleichbaren Fahrstrecke die Einzelspannungen der Zellen messen
Ich tendiere erst einmal zur ersten Variante, weil der Akkupack sicherlich nicht einfach zu öffnen ist für Einzelmessungen. Und selbst wenn Zellenmessungen dann angeschlagene Zellen offenbaren, ist die Frage, was zu tun ist. Ich weiß nicht, ob diese Zellen einzeln in freier Wildbahn zu kaufen sind.
Re: Ladegerät Blei auch für Lithium geeignet?
Verfasst: Mi 17. Sep 2014, 20:15
von ZukunftERoller
Hallo zusammen,
ich habe dieses Voltmeter gefunden auf der Suche nach einem sinnvollen Ersatz für eine defekte Spannungsanzeige im Cockpit.
Wäre das hier passend für 48V/40Ah ? DC / AC was brauche ich?
http://www.amazon.de/Digital-Voltmeter- ... 3EW6KFDH1K
Auf der Verkäuferseite habe noch keine Anleitung zum Anschluß gefunden.
Ich schätze, das Meter wird einfach mit plus/minus an den Eingängen des Spannungsanzeigers angeschlossen und der Current-Ring um plus oder minus zum Spannungsregler über eines der Kabel gestreift?