Also, dass liest sich hier sehr "interessant"...
Der Akku muss NICHT arbeiten
Der Akku ist eine elektro-chemische Kiste, die über zwei Wege ihre nutzbar Kapazität verliert.
1. die zeitlich Alterung
2. die thermische Alterung
Gegen die erste Form kann man nur bedingt etwas tut....
Gegen die zweite Form hat der Nutzer reichlich Einflussfaktoren
Hier wäre die Stromentnahme ein Faktor, den die Ingenieure schon technisch begrenzt haben.
Die restliche Faktoren liegen jedoch beim Nutzer
Nur bis 20-15% leerzufahren ist sehr sinnvoll
Nicht tiefentladen lassen (über Monate leer stehen lassen / Winterpause)
Frühzeitig (ab 49%) wieder nach- bzw. aufladen
Gern regelmäßig auf 100% aufladen und balancieren lassen bis Ladegerät/BMS automatisch abschaltet
Dann aber nicht mit 100% Ladung Tage/Wochen stehen lassen
Nicht direkt und über längere Zeit in der Sonne AUFHEIZEN lassen. Große Wärme/Hitze ist schädlicher als Kälte!!!
Längere Lagerung Wochen/Monate sollte zwischen max. 80% und min. 20% erfolgen. Die Chemie im Akku mag es gern entspannt bei 50%
So, aber viel wichtiger ist, dass der Akku ein Betriebsmittel ist und ganz normal an Kapazität verlieren wird. Ob der Akku 1.000 km oder 10.000 km oder 100.000 km schafft, liegt nur zu 60% am Nutzer. Wenn eine Zelle bereits einen Defekt im neuen Akku hat, kann man kaum beeinflussen.
Daher fahrt mit eurem eRoller und macht euch nicht soviel Kopf... geht pfleglich mit dem Akku um und ihr werdet lange Freude und gute Reichweite mit dem Akku erzielen
PS: Wer nicht täglich auf die volle Reichweite angewiesen ist, der wird auch mit einem Akku mit 15% Kapazitätsverlust noch lange fahren können, dann aber eben nur noch 85% so weit
