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Re: Energiespeicher der zukunft (Mithilfe Gesucht)
Verfasst: Sa 27. Sep 2014, 00:34
von elfo27
Frag doch mal bei Williams F1:
http://www.williamsf1.com/AdvancedEngin ... echnology/
Die hatten das 2009 in ihren Formel1 Rennern, jetzt in Sportwagen und Bussen.
Gruß
Re: Energiespeicher der zukunft (Mithilfe Gesucht)
Verfasst: Sa 27. Sep 2014, 18:12
von maschut
Danke elfo aber leider ist das schwurad zur bremsenergiespeicherung gedacht und sie dann schlagartig abzugeben zur beschleunigung .
also eine direckte übertragung des getriebes auf das schwungrad und später wieder auf die räder.
https://www.youtube.com/watch?v=LC0pHkstuF8
Re: Energiespeicher der zukunft (Mithilfe Gesucht)
Verfasst: So 28. Sep 2014, 09:40
von elfo27
Spielt doch keine Rolle, ob die kinetische Energie vom Bremsen oder von einem Elektromotor erzeugt wird ...
Re: Energiespeicher der zukunft (Mithilfe Gesucht)
Verfasst: So 28. Sep 2014, 11:39
von maschut
elfo27 hat geschrieben:Spielt doch keine Rolle, ob die kinetische Energie vom Bremsen oder von einem Elektromotor erzeugt wird ...
naja der elektromotor ist halt ein motor und er speichert normalerweise keine energie.
Bremsenergie kann man auf 2 weisen speichern, endweder man speichert sie mechanisch (Schwungrad) oder elektrisch (Battarie) die mechanische speicherrung ist in dem fall für das kurzzeitige speichern gedacht ,wie ein gummiband quasi.
Das ermöglischt extremes beschleunigen.
In meinem fall geht es mir ja eher um die langfristige speicherrung ,Kurzfristige und langfristige speicher unterscheiden sich meistens darin das,sie geringere umdreungszahlen haben (25.000) haben die sie nahezu komplett übertragen wie in dem fall,meistens besitzen sie auch nur normale lager, und sind auch nicht im vakum da der verlust durch reibung und luft nicht so wichtig ist, da sie die energie nur minuten oder sec. speichern müssen.
Der nachteil bei schwungrädern ist das sie sich recht schnell endladen,um dem vorzubeugen versucht man jeglichen wiederstand auf ein minimum zu reduzieren durch magnetlager(kontaktlos) und vakumpupen die den luftwiederstand aufheben.
Bei Lagfristiger speicherrung wir zudem eine deutlich höhre umdrehungszahl benutzt (200.000), um so schneller das schwungrad ist um so mehr energie lässt sich auf dem gleichen raum speichern.
Und genau das ist ja das tolle ab einer bestimmten geschwindkeit ist es nahezu jedem akku überlegen.
Re: Energiespeicher der zukunft (Mithilfe Gesucht)
Verfasst: So 28. Sep 2014, 14:40
von anpan
Ich frage mich immer noch, wo du das enorme Magnetfeld hernehmen willst, das verhindert, dass das Schwungrad an das Gehäuse schlägt, wenn stärkere Erschütterungen auftreten. Vor allem, da du aufgrund der großen Energiemengen, die du für gescheite Reichweiten speichern musst, auch trotz der hohen Umdrehungsgeschwindigkeit, eine recht große Masse brauchst.
Wie sieht es mit Unfallsicherheit aus? Man stelle sich vor, das Schwungrad "entläd" seine gesamte Energie, weil das Gehäuse des Schwungrads beim Unfall zerstört wird. Das fetzt, im wahrsten Sinne des Wortes. Da wären die einzeln hochgehenden Batterien des Teslas, der mit 160 zwischen zwei Häusern geparkt wurde, Knallerbsen gegen.
Re: Energiespeicher der zukunft (Mithilfe Gesucht)
Verfasst: So 28. Sep 2014, 15:36
von maschut
anpan hat geschrieben:Ich frage mich immer noch, wo du das enorme Magnetfeld hernehmen willst, das verhindert, dass das Schwungrad an das Gehäuse schlägt, wenn stärkere Erschütterungen auftreten. Vor allem, da du aufgrund der großen Energiemengen, die du für gescheite Reichweiten speichern musst, auch trotz der hohen Umdrehungsgeschwindigkeit, eine recht große Masse brauchst.
Wie sieht es mit Unfallsicherheit aus? Man stelle sich vor, das Schwungrad "entläd" seine gesamte Energie, weil das Gehäuse des Schwungrads beim Unfall zerstört wird. Das fetzt, im wahrsten Sinne des Wortes. Da wären die einzeln hochgehenden Batterien des Teslas, der mit 160 zwischen zwei Häusern geparkt wurde, Knallerbsen gegen.
Im bezug des schutzes steckt das cfk schwungrad in einem dicken CFK ring der der es schützt.
Altanativ so wurde es bei dem schwungrad der formel 1 gemacht , kann man auch viele kleine platten die aufeinader gestapelt sind nehmen
so wie hier ab minute 11:40 zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=mRhvpaXszTc
Du siest als das problem ist realitsch lösbar.
wie hoch die kräfte die möglichen aufnembaren kräfte des Aktiv/Passivlagers (
http://www.magnetal.se/Technology.html)
sind gilt es noch zu klären,um das ganze noch zu stablisiern könne man die masse auch nochfalls noch aufteilen, also mehr lager auf der geichen welle,was dann aber auf den platz gehen würde.
Re: Energiespeicher der zukunft (Mithilfe Gesucht)
Verfasst: So 28. Sep 2014, 15:47
von maschut
Das potiential ist nunmal enorm und im elektroauto ist nun mal viel platz mit radnabenmotoren fast alles fällt weg Wellen motoren.
Re: Energiespeicher der zukunft (Mithilfe Gesucht)
Verfasst: So 28. Sep 2014, 17:20
von anpan
Als kleiner zusätzlicher Energiespeicher (Bremsenergie bei egal wie starken Bremsen speichern), kann ich mir das auch wunderbar vorstellen, dass das Sinn machen kann. Aber als Hauptspeicher nicht. 50kWh oder gar mehr in nem Schwungrad auch Unfallsicher speichern... das halte ich für wenig machbar. Stationär vermutlich eher kein Problem aber mobil...
Re: Energiespeicher der zukunft (Mithilfe Gesucht)
Verfasst: So 28. Sep 2014, 21:03
von STW
Mit etwas erweiterter Schulphysik läßt sich ja ein Schwungrad berechnen. Vielleicht macht der Threadersteller ja mal den Anfang anstatt Leute zu suchen, die ihm die dazu Arbeit abnehmen. Ein wenig Integralrechnung dazu zur Schwungradberechnung, und schwuppdiewupp, hat man Material ausgewählt, Größe und Drehzahl ausgerechnet.
Dann die Sicherheitsrechnung, wieviel Unwucht man sich bei mehreren 1000 Umdrehungen erlauben kann, und danach die passenden Lager auswählen. An der Stelle mag dann die Erkenntnis reifen, dass der Dorfschmied nicht derjenige ist, der einem das Material in der benötigten Güte zurecht dengeln kann.
Dann ein passendes Gehäuse, das unfallfest ist, und ein passender Ankoppelmechanismus an den Antrieb. Die Massenträgheitsmomente und die zu übertragenen Kräfte geben die Dimensionierung der Wellen abhängig vom Material vor.
Re: Energiespeicher der zukunft (Mithilfe Gesucht)
Verfasst: Mo 29. Sep 2014, 08:22
von elfo27
maschut hat geschrieben:naja der elektromotor ist halt ein motor und er speichert normalerweise keine energie.
Das ist sogar mir bekannt. Aber wie willst Du denn die elektrische Energie im Schwungrad speichern, ohne diese über einen Elektromotor in kinetische umzuwandeln?
Und wenn es auch zu berechnen wäre, das ist trotzdem Technik auf F1 Niveau. Ich sage nicht, daß es deswegen nicht möglich wäre das als Privatmann zu berechnen, aber man wird, um von der Theorie in die Praxis zu kommen, einige Prototypen bauen müssen, bis es dann irgendwann mal passt. Und die werden - wie das fertige Modell - so richtig teuer werden. Geprüft werden müßte es am Ende wahrscheinlich auch, bevor es zum Einsatz kommt. Da braucht man schon einen potenten Sponsor.
Wenn ein solches Gefährt geladen ist, dann steht das mit rotierendem Schwungrad rum? Beim Parken während des Einkaufs, oder über Nacht, oder ein paar Wochen während eines Urlaubs? Ja, das macht man mit geladenen Batterien auch; beim Schwungrad wäre es aber - vielleicht auch nur, weil ungewohnt - ein merkwürdiges Gefühl. Mir wäre da nicht wohl.
Aber laß Dich mal nicht entmutigen. Ich bin gespannt.
Gruß