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Re: Probefahrt mit dem Jupiter 8.0
Verfasst: Mo 20. Okt 2014, 18:32
von MEroller
Keine Rekuperatrion bei Trinity, die halten nichts davon. Wobei es inzwischen neue Forschungserkenntnisse gibt, dass häufiges Rekuperieren bei LiFePO4 lebensdauerverlängernd wirkt, und wenn wir schon dran sind: Auch Schnelladung hat scheinbar eher ordnenden Charakter, als dass es Schaden anrichtet...
Re: Probefahrt mit dem Jupiter 8.0
Verfasst: Mo 20. Okt 2014, 19:29
von wiewennzefliechs
Peter51 hat geschrieben:Ja, schöner Bericht, schöne Bilder.
Danke für die Blumen
Peter51 hat geschrieben:Die Montage des hinteren Bremssattels inklusive Halter halte ich für eine mittlere Katastrophe. Der Bremsattel gehört auf die Seite vorm dem Stoßdämpfer - sind dann kleinere ungefederte Massen.
Glaubst du, angesichts des doch ziemlich schweren Hinterrads samt Motor fiele das noch groß ins Gewicht? Schließlich fällt der der Bremssattel ja nicht ganz weg, sondern stellt auch auf der anderen Seite des Stoßdämpfers noch eine ungefederte Masse dar. Aber egal: negativ aufgefallen ist mir der "falsch" montierte Bremssattel beim Fahren nicht
Peter51 hat geschrieben:Ein Roller mit einer Leistung von 8 kW sollte vorn und hinten größere Bremsscheiben haben.
Würde denn ein Roller mit unterdimensionierten Bremsscheiben eine Betriebserlaubnis bekommen? Reku hat der Roller jedenfalls wie bereits geschrieben leider nicht. Vielleicht käme er sonst auf eine Reichweite von 100 km, was sich als Verkaufsargument bestimmt gut machen würde. Ohne Reku sind es nur 85 km.
Peter51 hat geschrieben:Interessant wäre, wie das Reaktionsmoment der Motorachse abgefangen wird, da die Kollegen mit den 5kW Motoren ja schon Schwierigkeiten hatten.
Das habe ich ja bereits in meinem Bericht geschrieben: im Gegensatz zu den problematischen Antrieben ist der Verdrehschutz beim Jupiter als massives Stahlteil ausgeführt, welches im Vierkantrohr der Hinterachsschwinge steckt. Diese Lösung halte ich für solider als ein von außen draufgeschraubtes Stahlteil. Was die Details betrifft: diese sind in den Vorschaubildern in der Tat nicht so gut erkennbar. Ein Klick auf das Vorschaubild öffnet allerdings das Bild in Originalgröße. Dort erkennt man Details wie z. B. besagtes Stahlteil oder die Form der Achse besser.
Peter51 hat geschrieben:Wenn ich von einer normalen, abgeflachten Motorachse ausgehe, hat eine Kontermutter da nichts zu suchen. Angebracht wäre Loctite oder eine selbstsicherne Mutter.
Es ist eine abgeflachte Motorachse. Da die Muttern aber ohnehin in der verkehrten Reihenfolge aufgeschraubt wurden, kannst du die Kontermutter als nicht existent betrachten
Gruß
Michael
Re: Probefahrt mit dem Jupiter 8.0
Verfasst: Mo 20. Okt 2014, 19:50
von Peter51
Dann hoffe ich einmal, dass die Drehmomentstütze auf der abgeflachten Motorachse im Vierkantschwingenholm kein Spiel hat.
wiewennzefliechs hat geschrieben: Da die Muttern aber ohnehin in der verkehrten Reihenfolge aufgeschraubt wurden, kannst du die Kontermutter als nicht existent betrachten
Kein Kommentar.
So sieht eine gescheite Bremsanlage aus, inklusiver Stahlflexbremsleitungen und gescheiter Kotflügelmontage.
Re: Probefahrt mit dem Jupiter 8.0
Verfasst: Mo 20. Okt 2014, 21:16
von motoqtreiber
Mich hat der Jupiter nicht so überzeugt. Auf Bildern und nach Beschreibung fand ich ihn toll. Zumal ich normal 125er oder 300er Vespa fahre.
Der Controller ist so lasch, dass er beim Anfahren erstmal schwächer wirkt als der Uranus. Lässt sich vermutlich über prog. Contoller verändern.
Die Bremsen und das Fahrwerk fand ich sogar schlechter als Uranus, obwohl der nicht so flott fährt.
Ich würde mich damit nicht gescheit in die Kurve legen wollen. Muss nur ne Bodenwelle kommen.
-> für mich lieber den Uranus.
Aber jeder wie er mag.
Re: Probefahrt mit dem Jupiter 8.0
Verfasst: Mo 20. Okt 2014, 22:17
von STW
Den Vorschlag von "Loctide" oder "selbtsichernde Muttern" an der Hinterachse tun wir mal als Witzvorschlag ab. Mit ein bischen Nachdenken kommt man da von selbst drauf wieso
Die Bremskonstruktion ist wohl leider nicht so einfach zu ändern. Es ist ja schon beschrieben worden, dass der Roller von einem Benziner abstammt. Damit sind die Befestigungspunkte für die hinteren Stoßdämpfer vorgegeben, und damit ist die Suppe gelöffelt. Jede Änderung würde zu einer weitgehenden Neukonstruktion und Abstimmung des hinteren Rahmens, Schwinge und Aufhängung führen. Ursprünglich wird das Chassis sicherlich für eine Hinterradvariomatikschwinge ausgelegt worden sein mit entsprechend günstigeren Befestigungspunkten für die Bremse.
Eine Überlegung wäre, einen Bügel als Opfermaterial vor die Bremskonstruktion zu setzen, der nach Stürzen oder anderen Impacts dann relativ preiswert ausgewechselt werden kann.
Hinsichtlich der von motoqtreiber bemängelten Straßenlage: ich denke, die Reifen machen da auch noch was aus. Controller ist sicherlich eine Einstellungssache, aber manche Controller sind "unten herum" oftmals schwächer ausgelegt, um die Leistungselektronik vor allzu hohen Anfahrströmen zu schützen. Ich kann verstehen, dass der Hersteller da aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre mit durchgegangenen Endstufen-MOSFets auf konservative Voreinstellungen setzt.
Man darf halt nicht vergessen, dass wir einen Chinaroller haben, der auf Benzinertechnik aufsetzt und keine teure Neuentwicklung wie beim VRone. Die elektronische Seite sieht, bis auf den Kopfüber-Lader, dafür besser aus als das, was sonst so von der Stange alsE-Roller verkauft wird, und man muß den Preis in Relation zu vergleichbaren E-Rollern sehen.
Re: Probefahrt mit dem Jupiter 8.0
Verfasst: Sa 25. Okt 2014, 11:40
von wiewennzefliechs
STW hat geschrieben:Controller ist sicherlich eine Einstellungssache, aber manche Controller sind "unten herum" oftmals schwächer ausgelegt, um die Leistungselektronik vor allzu hohen Anfahrströmen zu schützen. Ich kann verstehen, dass der Hersteller da aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre mit durchgegangenen Endstufen-MOSFets auf konservative Voreinstellungen setzt.
Nach Lektüre
dieses Beitrags von
MERoller weiß ich auch, warum das so ist: wenn man den Anfahrstrom begrenzt, kann man einen leistungsschwächeren und damit billigeren Controller verwenden. Sollte ein solcher im Jupiter verbaut sein, ist es möglicherweise nicht ganz unproblematisch, den Roller "spritziger" zu programmieren.
Dass der Roller beim Anfahren vergleichsweise träge auf den "Gas"griff reagiert, ist mir auch aufgefallen. Ich hoffe, dass der Controller noch Reserven hat, so dass man daran noch ein wenig drehen kann.
Immerhin scheint ein Sinuscontroller verbaut zu sein. Der Antrieb des Jupiter arbeitet ebenso wie der des Uranus nahezu geräuschlos.
Gruß
Michael
Re: Probefahrt mit dem Jupiter 8.0
Verfasst: So 29. Mär 2015, 08:44
von bikemite
Hallo Forum
ich bin ein neuer Händler für starke Elektroroller in Wien. Falls Ihr selbst Erfahrung mit den Trinity Jupiter 8.0 sammeln wollt, und Wien für euch nicht aus der Welt ist, dann könnt ihr euch sehr gerne für eine völlig unverbindliche Probefahrt anmelden! Wir alle sind sehr auf eure Rückmeldungen gespannt!
http://www.bikemite.at/ile.html
@Mod ich hoffe das geht so in Ordnung für euch.
Re: Probefahrt mit dem Jupiter 8.0
Verfasst: So 29. Mär 2015, 22:00
von herby87
Servus bikemite,
als Händlerkollege, der auch Trinity vertritt, möchte ich Dich hier im Forum willkommen heißen. Bin schon gespannt auf Deine Beiträge und Erfahrungen.
Gruß
Herbert
Re: Probefahrt mit dem Jupiter 8.0
Verfasst: Mo 30. Mär 2015, 10:27
von bikemite
Hallo Herbert Danke für den netten Empfang.

!
Ich halte euch natürlich sehr gerne auf dem Laufenden
Re: Probefahrt mit dem Jupiter 8.0
Verfasst: Do 23. Apr 2015, 20:41
von bikemite
Heute ist der Jupiter - endlich

- angemeldet. Morgen gehts über die Stadtautobahn damit ins Büro! Ich halte euch auf dem Laufenden, und bei Interesse meldet euch bei mir, eine Probefahrt in Wien ist immer möglich!
Arno