Re: Ladeleistung bei der CPX Fragen...
Verfasst: So 3. Jul 2022, 19:02
Das genau ist es, was ich weiter mit der Empfehlung zum gelegentlichen Volladen als "sogar nützlich" meinte, danke für die genaue Erklärung. Nur dass Reichweiten so musikalisch sind, war mir bis dato neu...
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kleiner Ausflug über den Tellerrand:
Wie das BMS in den Supersocken arbeitet, weiß ich nicht. DIe Funktionsweise des BMS kann aber wirklich fallweise völlig verschieden sein.
Aus meinen aktuellen Experimenten an einem 2p10s-Akku (Rasenmäherakku) weiß ich, dass das Balancing wie beschrieben je Zellstufe individuell einsetzt (geladen wird dort mit 1A, also etwa 0,4C). Die "Schaltung von Ausgleichsströmen" beschränkt sich dort aber auf das pulsweitenmodulierte Parallelschalten von Widerständen zu den Akkus, ein Teil (und wirklich nur ein Teil) der Ladeenergie wird so an den Zellen "vorbeigeleitet" und deren Ladung so etwas (!) gebremst. Ganz offensichtlich passiert das dort aber bereits zum Beginn der Ladung und bringt die Stufen auf diese Weise bereits sehr früh erst mal auf einen gleichen Spannungslevel, ab da wird homogener geladen. Erreicht eine Stufe dennoch einen kritischen Level, wird die gesamte Ladung sicherheitshalber beendet (das war hier auffällig geworden, weil die Zellspannungsmessung einer Stufe fehlerhaft war und der Akku niemals über 20% geladen wurde, obgleich die betreffende Stufe kaum 3,6 V erreichte). Bei diesem Akku wird übrigens der Ausgang deaktiviert, sobald eine Zelle unter 2,75V fällt. Die im vorigen Post genannten Messwerte legen nahe, dass das BMS der Supersocken-Akkus weit konservativer arbeitet.
Die Ladeschlusspannung bei der CUx war übrigens um die 70,5V, das steht auch auf dem Typschild des Akkus.
Es macht übrigens einen Unterschied, ob man die Ladung extern bei etwa 80% SoC durch Stromentzug beendet oder wie bei beim Ray 7.7 einen Zielladestand per Fahrzeugmenü vorgibt - eben wegen dem dann entsprechend früher einsetzenden Balancing.
kleiner Ausflug über den Tellerrand:
Wie das BMS in den Supersocken arbeitet, weiß ich nicht. DIe Funktionsweise des BMS kann aber wirklich fallweise völlig verschieden sein.
Aus meinen aktuellen Experimenten an einem 2p10s-Akku (Rasenmäherakku) weiß ich, dass das Balancing wie beschrieben je Zellstufe individuell einsetzt (geladen wird dort mit 1A, also etwa 0,4C). Die "Schaltung von Ausgleichsströmen" beschränkt sich dort aber auf das pulsweitenmodulierte Parallelschalten von Widerständen zu den Akkus, ein Teil (und wirklich nur ein Teil) der Ladeenergie wird so an den Zellen "vorbeigeleitet" und deren Ladung so etwas (!) gebremst. Ganz offensichtlich passiert das dort aber bereits zum Beginn der Ladung und bringt die Stufen auf diese Weise bereits sehr früh erst mal auf einen gleichen Spannungslevel, ab da wird homogener geladen. Erreicht eine Stufe dennoch einen kritischen Level, wird die gesamte Ladung sicherheitshalber beendet (das war hier auffällig geworden, weil die Zellspannungsmessung einer Stufe fehlerhaft war und der Akku niemals über 20% geladen wurde, obgleich die betreffende Stufe kaum 3,6 V erreichte). Bei diesem Akku wird übrigens der Ausgang deaktiviert, sobald eine Zelle unter 2,75V fällt. Die im vorigen Post genannten Messwerte legen nahe, dass das BMS der Supersocken-Akkus weit konservativer arbeitet.
Die Ladeschlusspannung bei der CUx war übrigens um die 70,5V, das steht auch auf dem Typschild des Akkus.
Es macht übrigens einen Unterschied, ob man die Ladung extern bei etwa 80% SoC durch Stromentzug beendet oder wie bei beim Ray 7.7 einen Zielladestand per Fahrzeugmenü vorgibt - eben wegen dem dann entsprechend früher einsetzenden Balancing.