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Re: Heidenau K66 - Erfahrungen

Verfasst: Sa 16. Dez 2023, 12:48
von dominik
Kann ja auch sein das der CST schon ziemlich abgefahren war und/oder einem etwas kleineren Abrollumfang hatte.
Die Reifen verschiedener Hersteller sind trotz Normierung nicht immer exakt gleich im Umfang.

Re: Heidenau K66 - Erfahrungen

Verfasst: Sa 16. Dez 2023, 15:26
von FlorianHoelzl
Siehe unten.... Post "Abschließend".

Re: Heidenau K66 - Erfahrungen

Verfasst: Sa 16. Dez 2023, 15:52
von greifswald
Gps oder Tacho macht schon einen Unterschied:

Der Tacho errechnet die Geschwindigkeit anhand der Raddrehzahl. Wenn der Chinareifen kleiner als der Heidenau ausfällt, wird bei ihm auch eine höhere Geschwindigkeit angezeigt, obwohl sie (mit GPS gemessen)identisch wäre.

Bei meinem Transporter macht das schon mal 5% aus.

Re: Heidenau K66 - Erfahrungen

Verfasst: Sa 16. Dez 2023, 15:52
von Markus Sch.
Vielleicht braucht die Kette neue Schmierung.

Re: Heidenau K66 - Erfahrungen

Verfasst: Fr 29. Dez 2023, 15:22
von FlorianHoelzl
Abschließend nach reichlich Kilometern:

EK3: Topspeed bei gleicher Temperatur und gleichem Druck (2,8b) sinkt von 94 auf 89.

Dafür sinkt der Bremsweg auf trockener Straße um etwa 30%, auf nasser Straße um etwa 70% (!!!!).

Fahrgeräusche hört man keinen wirklichen Unterschied, hab aber auch kein DB-Messer gehabt, dies ist also subjektiv.

Und erstaunlicherweise: Nach drei Rollern / Fahrern, die alle vom Chinareiufen auf die K66 (nicht die Schnee mit Lamellen, die normalen) umgestiegen sind: Die Roller fahren alle so viel wendiger / lenkfreudiger, dass man sich da echt dran gewöhnen muss. Empfinden alle drei Fahrer, auch mit Fahrzeugwechseln, alle gleich. Und alle, nach 50km, finden das super!

Lenkverhalten auf Schlamm etc haben wir aus Sicherheitsgründen nicht getestet.

Re: Heidenau K66 - Erfahrungen

Verfasst: Fr 29. Dez 2023, 21:15
von STW
Der Sicherheitsgewinn ist das wesentliche Argument. Ich bin ja im April mit dem Niu verunfallt, darauf waren Michelins. Mit den Chinaschlappen wäre die Aufprallgeschwindigkeit wohl deutlich höher gewesen und mehr als nur der Arm gebrochen. Mal abgesehen vom besseren Handling der Maschine.
Und es zahlt sich nicht nur in der Stadt aus - Begegnungen mit Rehen und Wildschweinen auf abendlichen Landstraßen verlaufen viel angenehmer, wenn man ein paar Meter vor den Viechern zum stehen kommt.