Re: Lack- und Kunststoffpflege
Verfasst: Sa 17. Aug 2024, 13:53
"feuchter Lappen"? Uiiii. Das hört sich für mich an nach "Dreck einschmirgeln" und ist das falscheste, was ich je in Sachen Fahrzeugpflege gehört habe.
Dosierung
Ein Lack/Kunststoff kann nur eine bestimmte Menge an Pflegemitteln aufnehmen. Ist diese Sättigung erreicht, dann bleiben die überschüssigen Produktreste unverankert auf dem Lack und bilden dann Schlieren/Wolken. Zeigt sich nach dem ersten Verteilen ein deutlich sichtbarer Film, dann ist die Dosierung vermutlich zu hoch.
Temperatur
Auch die Temperatur der Oberfläche hat einen Einfluss. Wir empfehlen eine Oberflächentemperatur von optimalerweise 20-25 °C. Ist die Oberfläche zu heiß, dann bindet das Wachs an der Aufsprühstelle zu schnell am Lack/Kunststoff um eine gleichmäßige Verteilung zu gewährleisten. Bei zu niedrigen Temperaturen ist die Aufnahme der Pflegeprodukte sehr langsam und unvollständig. Das zeigt sich dann mit Schlieren/ Wolken
Lackzustand
Je nachdem, welcher Zustand Ihr Kunststoff (oder Lack) hat, ist die Aufnahmefähigkeit für Pflegeprodukte unterschiedlich. Bei einer rauen /ungepflegten Oberfläche kann die Bindung der Pflegemittel spontan direkt bei Auftrag stattfinden, wodurch keine gleichmäßige Verteilung mehr möglich ist.
Verarbeitung
Ein streifen- und wolkenfreies Ergebnis kann nur dann erreicht werden, wenn sich an allen Stellen Wirkstoff befindet. Wichtig ist auch, dass direkt nach der gleichmäßigen Verteilung rasch nachgewischt wird. Somit kann man noch vor dem vollständigen Vernetzen leichte Ungleichmäßigkeiten ausgleichen, bevor die Vernetzung abgeschlossen ist. Wenn der Wirkstoff vollkommen vernetzt ist, ist ein nachträgliches Entfernen von Ungleichmäßigkeiten kaum mehr möglich. Der Wirkstoff darf vor dem vollständigen Abwischen keinesfalls vollständig antrocknen. Bei Bedarf kann man in Teilabschnitten arbeiten. Wenn Sie große Teile einsprühen, verteilen und dann abwischen laufen Sie Gefahr, dass die Vernetzung zu weit fortgeschritten ist und eine gleichmäßige Verteilung nicht mehr möglich ist. Grundsätzlich empfehlen wir große Flächen abschnittsweise zu behandeln, um eine gleichmäßige Verteilung am besten zu erreichen.
Zubehör
Bei ungeeigneten Tüchern verhindern ein gleichmäßiges Benetzen des Wirkstoffes. Dies zeigt sich meist in einem streifenförmigen Ergebnis. Diese Streifen lassen sich nach dem Vernetzen des Wirkstoffes nur schwer wieder entfernen. Für ein gleichmäßiges Ergebnis ist es wichtig, dass das Zubehör (z.B. Mikrofasertuch) eine völlig gleichmäßige Benetzung erlaubt (z.B. A1 Das Tuch). Mikrofasertücher sollten nicht mit Weichspüler gewaschen werden.
Jeder wie er meint. Meiner sieht dafür noch aus wie neu- ohne Schlieren, Kratzer oder Schleifspuren...Héroe del Silencio hat geschrieben: Sa 17. Aug 2024, 13:53 "feuchter Lappen"? Uiiii. Das hört sich für mich an nach "Dreck einschmirgeln" und ist das falscheste, was ich je in Sachen Fahrzeugpflege gehört habe.
Du machst das ja auch fast nie...the commuter hat geschrieben: Di 20. Aug 2024, 19:00Jeder wie er meint. Meiner sieht dafür noch aus wie neu- ohne Schlieren, Kratzer oder Schleifspuren...Héroe del Silencio hat geschrieben: Sa 17. Aug 2024, 13:53 "feuchter Lappen"? Uiiii. Das hört sich für mich an nach "Dreck einschmirgeln" und ist das falscheste, was ich je in Sachen Fahrzeugpflege gehört habe.
Das mache ich auch. Ich fahre selten und nur bei schönem Wetter (da es in diesem Land selten schön istthe commuter hat geschrieben: Sa 17. Aug 2024, 09:07 Leitungswasser in sehr geringer Menge (feuchter Lappen,
Wie geschrieben, habe ich keinen einzigen Kratzer oder andere Veränderungen an Scheinwerfer, Scheibe, Lack- und Kunststoffteilen. Selbstverständlich lege ich den feuchten Lappen zunächst auf Scheinwerfer -und Windschild, um nach einighen Minuten Anlösezeit Insekten und Staub abzuwischen (2-4 x Jahr). Mehr als ca. 2 l Wasser / Jahr sieht der Roller nicht. Deshalb sieht er ja aus wie neuKadett 1 hat geschrieben: Di 20. Aug 2024, 19:30 Der Hauptscheinwerfer erscheint mir übrigens sehr empfindlich was Kratzer angeht. Hier auf keinen Fall mit dem feuchten Lappen ran gehen, lieber gründlich einweichen. Man kann z.b angefeuchtetes Zeitungspapier mit spüli getränkt auflegen das löst den Schmodder der Insekten. Nach 10min sollte der Plack aufgelöst sein und man kann mit es dann mit einem weichem Schwamm entfernen.
Genau, für Schmuddelwetter habe ich mein Auto oder meine Enduro ...davidflorian hat geschrieben: Mi 21. Aug 2024, 13:41Das mache ich auch. Ich fahre selten und nur bei schönem Wetter (da es in diesem Land selten schön istthe commuter hat geschrieben: Sa 17. Aug 2024, 09:07 Leitungswasser in sehr geringer Menge (feuchter Lappen,).
Schmutz habe ich daher kaum dran. Ich puste eher den Staub und die Pollen runter, wenn ich zu faul war die Schutzhülle drüber zu legen.