duesseldorfer hat geschrieben: Alle Zellen harten so ein bms vorgeschaltet.
Vielleicht mal die Begriffe klären. Ein Balancer bzw. Last /Shunt Modul verbrät Ladeleistung z.B. oberhalb 3.6V Zellspannung über einen Lastwiderstand . Gibt es einzeln oder als Bestandteil eines BMS. Diese Lastmodule kann man beliebig in Verbund mit der Zelle in Reihe schalten. Wenn am Ende dieser Kette ein Leistungsteil mit MOSFET hängt,welches bei >Uges. max (Ladebetrieb)/Uges.min (Fahrbetrieb)abschaltet, nennt man das gesamte System BMS.Gibt auch andere Varianten,die hier aber nicht rel. sind:
Beachten: Ein 12V BMS ist für Uges.12V vorgesehen und verträgt nicht zwingend Uges.60V .(die lägen dann aber am Ende der Reihe an). Selbst wenn das der Fall wäre, würde sinnlos Leistung verbraten (5x Spannungsverlust).
Daher nimmt man, wie Peter empfiehlt, ein 20s BMS mit einem ! (spannungsfestem) Leistungsteil mit definierten oder programmierbaren Schaltschwellen für Uges.min/max oder einzelne Balancermodule, die man auch nur bei Bedarf ansteckbar machen könnte*.Sind nur beim Laden erforderlich. Zwingend ist aber in jedem Fall ein Zellspannungsmonitor, bzw. Unterspannungswarner damit die Zellen nicht heimlich sterben.
*Ist hier im Forum beliebt,weil die Balancer selber durch Eigenverbrauch oder Defekt schon häufiger selber für den Zelltod bzw. Abweichung sorgten, ist halt 50cts China Schrott.(Auch wenn es hier 11€ kostet)
PS: Balancer bzw. BMS in der bei uns verwendeten Bauformen gleichen keineswegs unterschiedliche Zellen (Serienstreuung) aus,auch wenn der Name das suggeriert. Da sie aber üblicherweise die Ladeschlussspannung reduzieren und bei vollständigen BMS die max. Entladespannung oberhalb der Datenblattangaben ansetzen, machen sich die Differenzen (Innenwiderstand/Kapazität) nicht so deutlich bemerkbar. Die tats. entnehmbare Kapazität des Packs ist daher oft geringer als die Daten der Einzelzellen es vermuten lassen. Seriöse Batterie Hersteller (wie BOSCH) geben das auch an, anders als die Discounter die werbewirksam stumpf addieren und multiplizieren und als Krönung eine Entladekurve mit 0.1C abbilden.