VU18650PF hat geschrieben: So 4. Jun 2017, 01:09
Lieber Michael,
du schmeißt hier alles durcheinander und hast absolut null Bezug was Leistung angeht.
Wie kommst du darauf 4kw mit 500W was Beschleunigung angeht zu vergleichen?
Das habe ich ausführlichst erläutert: ein Mofa in Deutschland
darf 4 kW Leistung haben, nur die Geschwindigkeit muss auf 25 km/h gedrosselt sein. Natürlich hat nicht jedes Mofa diese Leistung, aber deutlich stärker als 500 Watt dürften die meisten hierzulande verkauften Mofas schon sein, zumal es sich bei vielen davon um gedrosselte Kleinkraftroller mit Motorleistungen von mindestens 2 kW handelt. Nimmt man die Drossel 'raus, lässt der Motor seine (schon immer vorhandene) volle Leistung aufs Hinterrad los und die Fuhre wird erheblich schneller und spritziger als vorher. Dem Motor schadet es nicht, denn er muss ja weiterhin nur die Nennleistung abgeben, für die er ohnehin konstruiert ist. Es schadet nur dem Besitzer, nämlich dann, wenn er mit einer so frisierten Karre von der Polizei erwischt wird
Ein Mofa in der Schweiz darf dagegen nur 1 kW Leistung haben. Das des Threadstarters hat sogar nur 0,5 kW, und die hat es nicht durch Drosselung eines viel stärkeren Motors, sondern das
ist die Nennleistung des verbauten Motors. Gleichzeitig hat der Threadstarter aber beklagt, dass man bei Verbrenner-"Töffs" mehr "Optimierungs"-Möglichkeiten hat als bei seinem Elektro-Mofa. Das aber liegt nicht etwa daran, dass man bei den Verbrenner-Mofas aus einem Motor mit mickrigen 500 Watt Nennleistung durch Tricks 2, 3 oder gar 4 kW herausgekitzelt hat. Es lag vielmehr daran, dass die Motoren von vorneherein schon eine viel höhere Nennleistung hatten und man nur die Drossel entfernen musste, die aus wesentlich stärkeren Motoren gesetzeskonforme 1-kW-Motörchen gemacht hat. Das ist viel einfacher und auch viel risikoärmer als einen schwächlichen Motor auf ein Vielfaches seiner Nennleistung zu pushen.
VU18650PF hat geschrieben: So 4. Jun 2017, 01:09Ich habe nur meine Erfahrungen was die Überlastfähigkeit von Radnabenmotoren angeht geschildert
Die bestanden aber nicht darin, aus einem 500-Watt-Motor 2 oder noch mehr Kilowatt herauszuholen. Das müsstest du aber, wenn du einen 500-Watt-Elektroroller zu nennenswert besseren Fahrleistungen verhelfen wolltest.
VU18650PF hat geschrieben: So 4. Jun 2017, 01:09Woher kennst du den Unterschied zwischen 500W und 1000W, worauf stützt sich deine These?
Ich weiß, dass schon die 2000 Watt meines Rollers nicht die Welt sind. Das auf die Hälfte oder gar nur ein Viertel der Leistung zu übertragen, ist nicht sonderlich schwer.
VU18650PF hat geschrieben: So 4. Jun 2017, 01:09Spaßig ist es dagegen, wenn man sich gleich ein ausreichend starkes Gefährt zulegt, das ohne jedes Tuning schon ab Werk die gewünschten Fahrleistungen liefert.
Du musst sorgfältiger lesen, dann Nachdenken und dann schreiben, denn der Zug ist längst abgefahren, Rollin hat das Teil schon.
Das habe ich sehr wohl gelesen. Allerdings muss der Hinweis erlaubt sein, dass man entweder mit dem zufrieden sein sollte, was man hat, oder seine Kaufentscheidung nochmal überdenken sollte. Das 500-Watt-Gefährt wieder abzustoßen und stattdessen ein Fahrzeug mit ausreichender Leistung anzuschaffen, ist allemal einfacher als aus einem schon ab Werk zu schwachen Motor eine Leistung herauskitzeln zu wollen, die nicht nur ein paar Prozent über der Nennleistung liegt, sondern gleich ein Mehrfaches davon beträgt.
Gruß
Michael