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Re: Ladeproblem RGNT Turbo
Verfasst: Mo 11. Mai 2026, 11:21
von AlexM
Ich wollte hier keine elektrotechnische Abhandlung liefern, sondern schlicht mitteilen, dass bei meiner Turbo ebenfalls ein Ladeproblem vorliegt. Dass ich als Kunde nicht sauber zwischen Sicherung und FI formuliere, ändert nichts am eigentlichen Problem.
Bei mir löst definitiv der FI aus. Und zwar nicht erst seit Kurzem, sondern seit Anfang an, seit ich die Maschine Ende Februar neu bekommen habe. Das Motorrad war deshalb bereits fast vier Wochen beim Händler, dort wurde nach meinem Verständnis auch etwas getauscht, das Problem besteht aber weiterhin.
Fakt ist für mich als Käufer: Das Motorrad hat einen Typ-2-Anschluss und sollte sich an normalen Ladepunkten bzw. mit dem von RGNT zugesandten Kabel problemlos laden lassen. Genau das tut es aber nicht. Öffentliche Ladesäulen funktionieren nicht zuverlässig, in verschiedenen Haushalten löst der FI aus, und selbst die eine Steckdose im Büro, über die ich aktuell überhaupt laden kann, hat den FI auch schon ausgelöst.
Warum das technisch so ist, weiß ich leider nicht. Ich wollte nur deutlich machen, dass das Problem bei mir seit dem Neukauf besteht, dass die Maschine bereits beim Händler war und dass es bis heute nicht behoben ist. Ich bin dazu weiterhin mit Händler und RGNT im Austausch.
Re: Ladeproblem RGNT Turbo
Verfasst: Mo 11. Mai 2026, 12:17
von error
AlexM hat geschrieben: Mo 11. Mai 2026, 11:21
Ich wollte hier keine elektrotechnische Abhandlung liefern, sondern schlicht mitteilen, dass bei meiner Turbo ebenfalls ein Ladeproblem vorliegt. Dass ich als Kunde nicht sauber zwischen Sicherung und FI formuliere, ändert nichts am eigentlichen Problem.
Sorry, war nicht böse gemeint. Ich sehe dein Problem und es ist auch richtig sowas mitzuteilen.
AlexM hat geschrieben: Mo 11. Mai 2026, 11:21
Bei mir löst definitiv der FI aus. Und zwar nicht erst seit Kurzem, sondern seit Anfang an, seit ich die Maschine Ende Februar neu bekommen habe. Das Motorrad war deshalb bereits fast vier Wochen beim Händler, dort wurde nach meinem Verständnis auch etwas getauscht, das Problem besteht aber weiterhin.
Ein Fehlerstromschutzschalter (FI) ist halt eine andere Sache als eine Sicherung. Es gibt generell mehrere Möglichkeiten so eine RGNT einphasig zu laden. Was auf jeden Fall funktionieren sollte, wäre Typ2 an heimischer Wallbox. Aber auch da gibt es verschiedene Möglichkeiten wie FIs realisiert sind. Wie ja auch schon geschrieben wurde wäre wichtig ob der Fehler plötzlich aufgetreten ist bzw. ob es jemals funktioniert hat.
Das Thema ist halt ziemlich komplex.
Re: Ladeproblem RGNT Turbo
Verfasst: Mo 11. Mai 2026, 12:44
von STW
Öffentliche Ladesäulen sind leider nicht das Maß der Dinge für eine Fehlerdiagnose. Manche verweigern das Laden, wenn man nur mit einer Phase lädt, manche Säulen machen sich über die 1.84KW lustig und schalten ab, ... Für eine Diagnose bleibt also nur die Prüfung über den Ladeziegel, und erst wenn da alles zuverlässig läuft kann man klären, warum es an manchen Ladesäulen nicht läuft. Fehlerdiagnosen muss man strukturiert angehen, sonst findet man nie die Ursache,
Zunächst wichtig: alle Steckdosen müssen standesgemäß mit 16A abgesichert sein. Ebenso sinnvoll: auf der Sicherung laufen nicht noch Herd oder andere Verbraucher, die viel Strom ziehen können (Waschmaschine, Wäschetrockner ... - der zieht auch schon gerne 8KW). In Bürosteckdosen hätte ich gar kein Vertrauen. Weiß der Geier, wie viele Kaffeemaschinen mit an der Sicherung hängen. Das alles herauszuarbeiten ist also Vorbedingung für alle folgenden Schritte. Springt die Sicherung danach immer noch an, dann haben wir irgendwo einen Kurzschluss.
FI-Schalter: der FI-Schalter reagiert auf Fehlerstrom, d.h. der prüft die Differenz zwischen aus- und eingehendem Kabel, und ab einer Differenz von 30mA trennt der. Eine feuchte Umgebung reicht schon aus zum Auslösen. Wenn der FI also nur kommt, wenn das Moped im Regen geladen wird, dann hat man eine Idee, was man machen kann (die Stelle es Wassereintritts finden).
Wenn es nur den einen Ladeziegel gibt im Haushalt: den gegen einen anderen wechseln, d.h. einen zweiten kaufen. Der elektronische Kleinanzeigenmarkt gibt da einige her, 100€ sind bei dem Einstandspreis für das Moped verschmerzbar, und im Zweifelsfall hat man dann einen Ziegel im Büro und den anderen zu Hause.
Klappt es mit dem neuen Ladeziegel auch nicht, dann liegt der Fehler wahrscheinlich unter der Tankattrappe - wahlweise am Typ2 und dessen Verkabelung oder eher noch am / im Ladegerät. Letzteres ist nicht ganz billig, ein Defekt dort tut dem Hersteller schon finanziell weh, und gerade deshalb muss man den Hersteller durch entsprechende Infos (Ladeumgebung, 2. Ladeziegel) penetrant auf die Pelle rücken.