Re: Ultra Bee als Pendler mit 17 schlau?
Verfasst: So 20. Sep 2026, 14:38
Hallo Nevio,
wenn Du über deine rechte Hand und den von dieser betätigen Gas-(Ähh) / Strom-Griff gute Kontrolle hast, erlaubt dir die Ultra Bee ja auch die 10 km bis zur Zulassungsstelle mit lediglich 25 km/h zurückzulegen. Dann passt es zu den Vorerfahrungen mit dem MTB. Erfahrungsgemäß ist die Eingewöhnungsstrecke, bis man sich zutraut schneller zu fahren, aber viel kürzer. Nur langsamer fahren solltest du nicht. Ein Fahrad fährt schon mit 8 km/h meist so stabil, dass man nicht ins Schlingern kommt. Da brauchst Du mit einem Elektromotorrad mit 90 kg Gewicht und großen Rädern wohl mindestens 20 km/h, bis das eingenstabil rollt.
So bald Du Dir zutraust auf den ersten Metern eine gleichmäßige Beschleunigung beizubehalten, um in diesen eigenstabilen Fahrbereich um 20/30 km/h zu kommen, bist Du ja schon weiter. Wer da nach dem Anfahren aus Angst sofort wieder das Gas weg nimmt, erlebt natürlich, dass das Motorrad (wegen zu langsamer Geschindigkeit) anfängt zur Seite zu Kippen und muss dann ähnliche Schlangenlienien fahren, wie Du es beim Fahrrad kennst, wenn Du versucht Schrittgeschwindigkeit zu fahren. Sobald die Fuhre einmal mit der Geschwindigkeit rollt, für die sie konstruiert wurde, wird das aber kein Thema mehr sein. Erst wieder beim Anhalten, denn da muss genau so schnell (also beor es kippt) von 20 km/h auf 0 km/h heruntergebremst werden und mit Lenkimpuls des Vorderrades die Seite ausgewählt werden, zu der das Bike kippen soll (und da muss natürlich dann auch der Fuss ausgefahren sein). Beim Fahrad machst Du das instinktiv, ohne darüber nachzudenken (als Kind war das anders). Aber mit dem Motorrad musst Du den zeitlichen Ablauf erst wieder neu lernen.
Vorteil bei Elektromotorrädern wie der Ultra Bee sind die beiden Handbremsen (der Hebel links ist kein Kupplungshebel, sondern die hintere Bremse) und auch kein Gangschalt-Pedal muss von einem Fuß betätigt werden. Beide Füße sind für nichts anderes da, als das Motorad abzustüzen, wenn es angehalten hat und kippt. Freie Wahl rechts oder links. Beim Benzin-Motorrad ist oft am rechten Fuss die hintere Bremse und links die Schaltung und Anhalten am Berg, wenn man sich verschaltet hatte, kann kompliziert werden, wenn über den Füßen zu kurze Beine dran sind.
Wenn Du dann bei der ersten Fahrt mal so weit bist, dass 50 / 60 km/h erreicht sind, wirst Du feststellen, wie lang die Strecke plötzlich wird, die Du zum Abbremsen brauchst. Das ist dann der wahre Unterschied zum Fahrradfahren und die Linie in Kurven wird auch eine andere sein. Das kann man alles lernen.
Viele Grüße
Didi
wenn Du über deine rechte Hand und den von dieser betätigen Gas-(Ähh) / Strom-Griff gute Kontrolle hast, erlaubt dir die Ultra Bee ja auch die 10 km bis zur Zulassungsstelle mit lediglich 25 km/h zurückzulegen. Dann passt es zu den Vorerfahrungen mit dem MTB. Erfahrungsgemäß ist die Eingewöhnungsstrecke, bis man sich zutraut schneller zu fahren, aber viel kürzer. Nur langsamer fahren solltest du nicht. Ein Fahrad fährt schon mit 8 km/h meist so stabil, dass man nicht ins Schlingern kommt. Da brauchst Du mit einem Elektromotorrad mit 90 kg Gewicht und großen Rädern wohl mindestens 20 km/h, bis das eingenstabil rollt.
So bald Du Dir zutraust auf den ersten Metern eine gleichmäßige Beschleunigung beizubehalten, um in diesen eigenstabilen Fahrbereich um 20/30 km/h zu kommen, bist Du ja schon weiter. Wer da nach dem Anfahren aus Angst sofort wieder das Gas weg nimmt, erlebt natürlich, dass das Motorrad (wegen zu langsamer Geschindigkeit) anfängt zur Seite zu Kippen und muss dann ähnliche Schlangenlienien fahren, wie Du es beim Fahrrad kennst, wenn Du versucht Schrittgeschwindigkeit zu fahren. Sobald die Fuhre einmal mit der Geschwindigkeit rollt, für die sie konstruiert wurde, wird das aber kein Thema mehr sein. Erst wieder beim Anhalten, denn da muss genau so schnell (also beor es kippt) von 20 km/h auf 0 km/h heruntergebremst werden und mit Lenkimpuls des Vorderrades die Seite ausgewählt werden, zu der das Bike kippen soll (und da muss natürlich dann auch der Fuss ausgefahren sein). Beim Fahrad machst Du das instinktiv, ohne darüber nachzudenken (als Kind war das anders). Aber mit dem Motorrad musst Du den zeitlichen Ablauf erst wieder neu lernen.
Vorteil bei Elektromotorrädern wie der Ultra Bee sind die beiden Handbremsen (der Hebel links ist kein Kupplungshebel, sondern die hintere Bremse) und auch kein Gangschalt-Pedal muss von einem Fuß betätigt werden. Beide Füße sind für nichts anderes da, als das Motorad abzustüzen, wenn es angehalten hat und kippt. Freie Wahl rechts oder links. Beim Benzin-Motorrad ist oft am rechten Fuss die hintere Bremse und links die Schaltung und Anhalten am Berg, wenn man sich verschaltet hatte, kann kompliziert werden, wenn über den Füßen zu kurze Beine dran sind.
Wenn Du dann bei der ersten Fahrt mal so weit bist, dass 50 / 60 km/h erreicht sind, wirst Du feststellen, wie lang die Strecke plötzlich wird, die Du zum Abbremsen brauchst. Das ist dann der wahre Unterschied zum Fahrradfahren und die Linie in Kurven wird auch eine andere sein. Das kann man alles lernen.
Viele Grüße
Didi