Seite 2 von 2
Re: LiFePo4-Set bei Epay - empfehlenswert?
Verfasst: Mo 28. Nov 2011, 17:17
von manuel.
Es gibt ja auch stärkere Lötkolben/pistolen, mit denen man 16mm2 sicherlich an die Kabelschuhe dranbekommt. Bei meinem Roller waren die originalen Verbinder sogar gelötet...
Um meine eigentliche Kernaussage aber nochmal zu wiederholen:
Ich wollte nicht sagen, dass man keine Balancer benötigt. Im Gegenteil, ich halte sehr viel von Einzelzellüberwachung und würde auch nicht auf die Idee kommen, mein Fahrzeug längere Zeit ohne sowas zu betreiben.
Die Spannungswächter sind aber nunmal nur dann aktiv, wenn die Zellspannung größer 3,6V ist und das tritt nur beim Laden auf. Nicht beim Fahren und auch dann nicht, wenn das Fahrzeug mal ein paar Tage in der Gegend herumsteht. Ein Großteil der Zeit stellt diese angeschlossene Schaltung also eher eine unnötige Fehlerquelle dar, als dass sie überhaupt irgendwas nützt.
Die Idee, die Balancer per Steckverbindung nur dann anzubringen, wenn der Roller lädt und sie benötigt werden, ist also doch nicht so abwägig, oder?
Re: LiFePo4-Set bei Epay - empfehlenswert?
Verfasst: Mo 28. Nov 2011, 18:15
von RainerECO2000
manuel. hat geschrieben:
Die Idee, die Balancer per Steckverbindung nur dann anzubringen, wenn der Roller lädt und sie benötigt werden, ist also doch nicht so abwägig, oder?
Hmm, aber sowas zum dauernden an- und abstöpseln ist ja auch nicht unbedingt langlebig.
Noch ne andere Verständnisfrage: diese Zellverbinder braucht man für die Zellgruppen, die eng zusammen liegend verstaut sind. Die 4 Blöcke werden dann über die o.g. Kabel verbunden, ja? Für die Balancer brauche ich keine Kabel?
Hat eigentlich mal jemand (hier oder bei elweb) seinen Umbau (auch fotografisch) dokumentiert? Würde mir weiterhelfen...
Edit: das unglückliche Ergebnis einer "China-Ebay-Umrüstung" habe ich inzwischen auch gefunden:
viewtopic.php?f=7&t=440
Re: LiFePo4-Set bei Epay - empfehlenswert?
Verfasst: Mo 28. Nov 2011, 21:40
von manuel.
Ja, sollte man kommentieren, wenn man schon behauptet, einen Widerspruch zu lesen.
Zur Haltbarkeit: Man steckt auch jedesmal das Ladegerät mit 1-2 Steckern zusammen. Wenn man parallel dazu die Balancer Steckverbinder steckt, sollte das kein Problem sein.
Re: LiFePo4-Set bei Epay - empfehlenswert?
Verfasst: Di 29. Nov 2011, 11:42
von manuel.
Ich hatte dich aufgrund deiner bisherigen Posts eigentlich etwas intelligenter eingeschätzt, als du dich gerade gibst

Re: LiFePo4-Set bei Epay - empfehlenswert?
Verfasst: Di 29. Nov 2011, 18:16
von RainerECO2000
Nu ma Schluss mit dem Angemaule hier....
Habe grade eine interessante Seite zur Umrüstung des Eco auf Li gefunden:
http://www.mtml-trading.de/service-und- ... f-lifepo4/
Kommentare von den Profis willkommen

Insbesondere zu der Aussage, dass 30Ah in der Leistung den 38er Bleiern gleich kommen.
Re: LiFePo4-Set bei Epay - empfehlenswert?
Verfasst: Di 29. Nov 2011, 19:48
von RainerECO2000
Ja, für Blei spräche der geringere Aufwand, stimmt, und ich mags gern einfach.
Aaaaber ich finde keine Greensaver meiner Stärke zu einem akzeptablen Preis, und mit denen habe ich nun mal sehr gute Erfahrungen gemacht: mindestens 8000km Laufleistung!
Ich hab nicht so recht Bock auf ein Experiment mit Multipower oder so, wo ich vllt. auch nur dreieinhalb Tausend schaffe mit, wie manche hier.
Wenn das mit den 3000 Zyklen von LiFePo4 stimmt, hätte ich den Einbaustress ja nur einmal und dann wäre Jahre lang Ruhe. Auch nicht schlecht.
Und billiger ist es doch auch, denn doppelt so lang wie die Greensaver, die auch ihre 450.- kosten dürften, halten die Winston-Zellen doch wohl sicher?!
Re: LiFePo4-Set bei Epay - empfehlenswert?
Verfasst: Mi 30. Nov 2011, 16:30
von manuel.
Wenn man schon mit dem Temperaturverhalten argumentiert, sollte man aber nicht unbedingt zu Blei, sondern zu was ganz anderem wie z.B. Ni-XX raten.
So wie Alf das darstellt, erscheint es doch etwas übertrieben: Lithium hat generell große Vorteile gegenüber Blei, gerade was die Energie- und Leistungsdichte, sowie die Zyklenfestigkeit angeht.
Durch den steigenden Innenwiderstand mag die Energie- und Leistungsdichte bei niedrigen Temperaturen (<20°C) zwar abnehmen, dennoch bleibt sie ausreichend und meines Erachtens auch bei etwa 0°C noch brauchbar.
Ich bin selbst durchgängig ein Jahr lang mit BleiGel und 2 Jahre mit LiFePo gefahren und würde nicht sagen, dass Blei irgendwelche Vorteile (neben den scheinbar geringen Investitionskosten) gegenüber Lithium hat. Selbst die Li-Kosten sind in den letzten Monaten so niedrig gewesen, dass auch so langsam die letzten Bleiverfechter mal darüber nachdenken könnten, ob es nicht mal Zeit für Neues ist.
MERoller hat auch schon den Trick angesprochen, das Fahrzeug möglichst direkt vor Benutzung zu laden, damit die Temperatur etwas ansteigt.
Übrigens:
Eher als die zusammensackende Akkuspannung hält mich die Kälte + Nebel vom Fahren ab.
Re: LiFePo4-Set bei Epay - empfehlenswert?
Verfasst: Mi 30. Nov 2011, 18:27
von RainerECO2000
In Punkto Kälte: ich fahre normal nicht mehr unter etwa -3 Grad, das ist mir dann einfach zu frisch

Zur Arbeit sind es 14 km, die sollte der Roller noch mit Vollgas bewältigen können. Bis jetzt schaffen das die Greensaver Bleianker noch gut. Gut möglich, dass ich sie noch bis 9000 km drin lassen kann.
Re: LiFePo4-Set bei Epay - empfehlenswert?
Verfasst: Mi 30. Nov 2011, 20:01
von dirk74
Kannst Du auf der Arbeit laden? Dann würde ich mir gar keine Gedanken derzeit machen, da die Akkus vermutlich noch ein paar tausend Km halten werden.
Re: LiFePo4-Set bei Epay - empfehlenswert?
Verfasst: Mi 30. Nov 2011, 21:02
von STW
RainerECO2000 hat geschrieben:In Punkto Kälte: ich fahre normal nicht mehr unter etwa -3 Grad, das ist mir dann einfach zu frisch

Zur Arbeit sind es 14 km, die sollte der Roller noch mit Vollgas bewältigen können. Bis jetzt schaffen das die Greensaver Bleianker noch gut. Gut möglich, dass ich sie noch bis 9000 km drin lassen kann.
Das sollte mit den 40Ah-Zellen problemlos machbar sein. Es kann sein, dass die Höchstgeschwindigkeit etwas leidet, ca. 5km/h.