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Re: Kontakt zu BTM, Insolvenz?
Verfasst: Fr 7. Aug 2026, 08:45
von Falcon
nö, nix halfter. so nen quatsch, das ist schon richtig
früher lagen mal solche kosten bei 70. bis 100.000 DM.
heute jammert jeder über hohe kosten, die sind aber nicht mehr so hoch, im gegenteil. für bosch eher nicht, die hatten das schon entwickelt und passen das nur etwas an.
so wie ich das sehe bei stark, das sind doch mehr gelände oder offroad fahrzeuge, ich weiß es nicht, vermute das nach der neuen ABS pflicht bei neufahrzeugen da nicht ganz trifft bei zwitterfahrzeugen. anscheinend brauchen die kein ABS montieren. nur meine vermutung.
vg
Re: Kontakt zu BTM, Insolvenz?
Verfasst: Fr 7. Aug 2026, 09:31
von MarioMario
Ich glaube ich bin bisher der einzige, der sich dazu bekannt hat das +60% Angebot zu Fertigstellung bekommen zu haben. Ich habe mich mittlerweile entschieden und werde das Angebot annehmen. Wie ich zu dem Schluss gekommen bin, hat mehrere Faktoren:
1) Eine Investition in die BTM WF habe ich für mich als Startup-Investment virtuell abgeschrieben. Ich bin prinzipiell gerne dazu bereit junge Unternehmen in der Gründungsphase zu unterstützen und habe damit die 100% Anzahlung für mich als Seed Finanzierung notiert. Natürlich ohne Gegenwert für mich persönlich.
2) Viele haben geschrieben, dass BTM bei der BF hätte bleiben sollen - also einem existierenden Rahmen - und diese entsprechend mit größeren Akkus oder sonstigen Upgrades erweitern. Das sehe ich anders. Die BF wurde nicht eingestellt und weiterhin erweitert/verkauft in mehreren Varianten. Das heißt ein solider Umsatz kann hieraus generiert werden. Die parallele Entwicklung der WF ist genau der Ansatz, den ich mir von Gründern vorstelle. Zukunftsorientierte Lösungen, die einen deutlichen Wettbewerbsvorteil erreichen. In diesem Fall zB Akku/Reichweite, der allerdings den eigens entwickelten Rahmen bedingt. Solch eine Entwicklung kostet natürlich Geld, ist aber innerhalb der ersten 5-10 Jahre völlig okay und notwendig. Nur bei der BF zu bleiben wäre auf Dauer zu langweilig und dementsprechend würde BTM in der Masse untergehen.
3) Die 100% als Investment zu betrachten ist natürlich schwierig zu verkraften. Ein anderer Ansatz führt aber zum gleichen Ergebnis. Angenommen ich würde das Angebot nicht annehmen mit der 60% Aufzahlung, dann würde ich von den 100% Anzahlung max 5-10% aus der Insolvenzmasse zurück bekommen. In vielen Fällen sogar eher im Bereich 2-3%. Also ein paar hundert Euro. Das heißt die Anzahlung habe ich durch das Insolvenzverfahren bereits verloren, genau wie diejenigen, die das Angebot zur Fertigstellung/Aufzahlung nicht bekommen haben. Die Folge daraus ist, dass ich für vergleichsweise wenig Geld eine WF bekomme, also nur die 60%.
4) Herstellergarantie/Reparatur/Teileverfügbarkeit: Im Idealfall überlebt BTM durch Folgeinvestoren, dann wäre das natürlich gesichert, sehe ich aber als unwahrscheinlich. Ich setze hier eher auf generelle Verfügbarkeit auf dem freien Markt und vergleichsweise einfache Architektur.
5) Auch wenn ich die 100% Anzahlung als Investment oder Verloren betrachte, fiel mir die Entscheidung nicht leicht mit der extra Aufzahlung. Hier will ich natürlich was sehen fürs Geld. Dieses Geld ist ziemlich sicher, es gibt laut Vertrag entweder innerhalb von 3 Monaten das Mopped oder eine Rückzahlung - abgesichert durch Treuhandkonto verwaltet vom Insolvenzverwalter.
6) Ich hab einfach Bock auf Elektro und die WF und werde bis dahin weiter aus Frust mit meinem 2-Takter die Luft verpesten (MZ ETZ 250). Randnotiz hierzu: ABS ist mir auch Wurscht.
Re: Kontakt zu BTM, Insolvenz?
Verfasst: Fr 7. Aug 2026, 10:11
von tsztsz
BTM hat ja dann umgeschwenkt von Conti ABS auf Eigenentwicklugn mit eigenen Testreihen etc.
Siehe hier im Video ab Minute 6.30
https://www.youtube.com/watch?v=jJBgjeWSGyY