Hallo - und shitshitshit...
Bruder hat jetzt 3171km abgerollert - und das ist wohl für die nächste Zeit (oder überhaupt?) der Endstand.
Zunächst jetzt für die 50km Arbeitsweg genutzt, erst einmal ohne nachladen (so 5km auf dem 9,5Ah-Block, dann umgeschaltet auf die "Hauptakkus" - macht nach 25km zweimal halbentladene Akkus, Rückweg genauso und dann gleich ans Ladegerät). Habe später doch noch eine Außensteckdose beim Arbeitgeber entdeckt - bei der Kühlung für die Küchenabfälle bei den Müllboxen zwar, aber sogar überdacht. Bis dahin alles locker
Heute dann Freizeitfahrt, Ziel so 25km entfernt, Strecke relativ eben. Dort nen Kaffee getrunken, wieder Abflug, wieder allergrößtenteils auf dem Radweg, wieder mit knapp 40km/h als Reisetempo. Mich gefreut am erstaunten Gucken der Radler und an dem erst gegen 40km Gesamtstrecke langsam ins Rote wandernden Voltmeterzeiger. Nach ca 45km trotz Sparprogramm (nur noch 35km/h, allersanftestes Beschleunigen, bevorzugt bei leichtem Gefälle) deutlicher Kraftschwund, auch bei sanftem Beschleunigen jetzt Voltmeter "dunkelrot" sinnlosen Reichweitenehrgeiz gehabt und nicht auf kleinen Block geschaltet - irgendwo hatt ich ja gelesen, dass der ecrazyman bei 10,5V abschaltet, und das ist ja laut Datenblatt die Entladeschlußspannung der Effektas (wenn man es auch besser net nutzen sollte)...
Ich A...loch
Kraft also minimal, Tempo=90jähriger Radler - und dann (ungelogen!!!) 500 Meter vor Zuhause fängt der Motor an zu Ruckeln, hält aber trotz geschlossenem Gasgriff nicht an. Also sofort ausgeschaltet, angehalten und nun doch - zu spät offensichtlich - auf Zweitakkus geschaltet. Da auf Seitenständer, macht der Bruder beim Wiedereinschalten einen kleinen Rucker rückwärts - und fängt an zu rauchen

Viel am "Zünd"schloßbereich, deutlich weniger Richtung Controller, und die Hauptsicherung löst aus...
Also frustriert losgeschoben - über das Geschehene + Gefährt wiegt ja mit Zusatzakkus bestimmt 130kg. Ging trotz dieses Gewichts zu schwer (hab Erfahrung im Schieben von MZ mit 140kg...), auf den Hauptständer gestellt, Radlager hinten spielfrei, aber beim Drehen deutlichster Widerstand. Also losgeschoben mit Kraftaufwand, als ob´s gerade nen Alpenpass hochginge...
No-more-flying-brother hängt jetzt am Lader (damit wenigstens nicht auch noch die Akkus sterben

), am Controller riecht man nix mehr, beim Schnüffeln an der voderen Verkleidung immer noch deutlicher elektrischer Schmorgeruch. Schloßschalter + Sicherung nicht mehr berührt...
Will eigentlich gar nicht wissen, was mich beim Aufschrauben so alles erwartet - geht mit absoluter Sicherheit über meine elektr. Fähigkeiten hinaus, wohl eher Richtung Totalschaden
Rat- und Rollerlos, Armin