Re: RGNT Konkurs
Verfasst: Do 18. Jan 2024, 13:26
Seine Stärke liegt darin, weitere Finanzgeber an Land zu ziehen und passende (Gesellschafter-)Verträge abzuschließen ... Ohne Zweifel hat er Charisma und ein Händchen dafür, gute Leute für Projekte auszuwählen und einzuspannen. Nur bin ich schon seit einem Jahr der Meinung, dass es ihm nicht um RGNT geht oder die Idee dahinter, sondern um die risikoarme Vermehrung seines Geldes.
Die hatten noch kein ordentliches Bike auf dem Markt, aber Werbeartikel ohne Ende (ich habe sogar Socken mit RGNT-Logo, wurden mir beim zweiten Meckern über nicht eingehaltene Lieferverträge überreicht, da war der noch in der Firma ...). Also Bohai drumherum weiß er zu veranstalten. Sein Ausstiegszeitpunkt dürfe ungefähr mit "Peak Vorbestellungen" zusammengefallen sein, und damit frage ich mich natürlich, ob die Lieferverzögerungen 2022 nicht auch noch eine Masche waren, um hohe Vorbestellzahlen zu erzielen und einen Firmenwert vorzugauckeln, den es schon gar nicht mehr gab.
Ohne Bankbürgschaft über 10 Jahre, die mir eine Ersatzteilversorgung über diesen Zeitraum ebenso garantiert wie Softwareupdates bei Sicherheitslücken oder Fehlern, könnte der mir nichts mehr verkaufen.
Wenn es bei KSR nur 1.7Mio waren bei ca. 70Mio Schulden ist das doch ein guter Schnitt, und KSR ist immer noch KSR, also weiterhin Zuständig für Gewährleistungen. Hier sieht es anders aus:
Bei RGNT sind ein paar Millionen verbrannt worden, dem gegenüber steht der Konstruktionsplan des Bikes, eine Software-/Hardwareplattform, montierte Bikes, Einzelteile, und alle Werkzeuge, die man für eine Montage benötigt (falls der Krams nicht geleast worden ist), und ein Cut, so dass es keinen Rechtsnachfolger für Gewährleistungsansprüche gibt (für Kunden vielleicht noch der verkaufende Händler, der die A-Karte hat).
Bei KSR mag es aus Händler- und Kundensicht nicht immer gut laufen oder gelaufen sein, aber da vermute ich einfach mehr Herzblut hinter, um den Laden am laufen zu halten.
Die hatten noch kein ordentliches Bike auf dem Markt, aber Werbeartikel ohne Ende (ich habe sogar Socken mit RGNT-Logo, wurden mir beim zweiten Meckern über nicht eingehaltene Lieferverträge überreicht, da war der noch in der Firma ...). Also Bohai drumherum weiß er zu veranstalten. Sein Ausstiegszeitpunkt dürfe ungefähr mit "Peak Vorbestellungen" zusammengefallen sein, und damit frage ich mich natürlich, ob die Lieferverzögerungen 2022 nicht auch noch eine Masche waren, um hohe Vorbestellzahlen zu erzielen und einen Firmenwert vorzugauckeln, den es schon gar nicht mehr gab.
Ohne Bankbürgschaft über 10 Jahre, die mir eine Ersatzteilversorgung über diesen Zeitraum ebenso garantiert wie Softwareupdates bei Sicherheitslücken oder Fehlern, könnte der mir nichts mehr verkaufen.
Wenn es bei KSR nur 1.7Mio waren bei ca. 70Mio Schulden ist das doch ein guter Schnitt, und KSR ist immer noch KSR, also weiterhin Zuständig für Gewährleistungen. Hier sieht es anders aus:
Bei RGNT sind ein paar Millionen verbrannt worden, dem gegenüber steht der Konstruktionsplan des Bikes, eine Software-/Hardwareplattform, montierte Bikes, Einzelteile, und alle Werkzeuge, die man für eine Montage benötigt (falls der Krams nicht geleast worden ist), und ein Cut, so dass es keinen Rechtsnachfolger für Gewährleistungsansprüche gibt (für Kunden vielleicht noch der verkaufende Händler, der die A-Karte hat).
Bei KSR mag es aus Händler- und Kundensicht nicht immer gut laufen oder gelaufen sein, aber da vermute ich einfach mehr Herzblut hinter, um den Laden am laufen zu halten.