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Re: E-Mobilität Unvernunft mit zweifelhaftem Wandel in die Zukunft

Verfasst: Do 2. Jan 2020, 09:56
von STW
Das ist das Problem mit doppelten Standards.

Die mehrheitlichen Zustimmungen zum Video entsprechen Deiner Meinung, also bist Du einverstanden und begeistert - der jedem Menschen innewohnende Tribalismus fühlt sich bestätigt. Und dabei stellen die Votierenden nicht einmal einen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung dar.

Nun zeigt man Dir anhand historischer Wahlergebnisse auf, dass Mehrheitsentscheidungen durchaus ins Verderben führen können, und plötzlich wird es schräg?

Re: E-Mobilität Unvernunft mit zweifelhaftem Wandel in die Zukunft

Verfasst: Do 2. Jan 2020, 11:14
von Evi
Tut mir leid, wenn das falsch verstanden wurde.
Auch mein Posting habe ich wegen unfairem Verhalten gelöscht.

Re: E-Mobilität Unvernunft mit zweifelhaftem Wandel in die Zukunft

Verfasst: Do 2. Jan 2020, 13:13
von Systray
Auf Wunsch von @Evi gelöscht. :)

Re: E-Mobilität Unvernunft mit zweifelhaftem Wandel in die Zukunft

Verfasst: Do 2. Jan 2020, 13:24
von Evi
Genau das stimmt! Hab das in dem Thema hier auch nicht begonnen / verglichen.
Das bezieht sich auf @stw Hmm. Wahl November 1933, 92.1% und 7.9% war das Ergebnis. Wer war eher im Irrtum?

Die Beiträge haben nämlich aber auch gar nichts mit dieser Zeit zu tun um mehr ging es mir nicht !
Hab nur versucht hier jemand vor dem Dauerbeschuss fast jedem seiner Beiträge zu schützen, hoffenlich nimmt er das nun auch ernst.

Re: E-Mobilität Unvernunft mit zweifelhaftem Wandel in die Zukunft

Verfasst: Do 2. Jan 2020, 13:49
von rollmops
Boah - Horror, - hab keinen Bock mehr hier zu Schreiben :x

Re: E-Mobilität Unvernunft mit zweifelhaftem Wandel in die Zukunft

Verfasst: So 5. Jan 2020, 07:23
von Evi
Habe den Administrator um Löschung meiner Beiträge und ggfs. meiner Mitgliedschaft gebeten, bin aber noch drin?
Habe mich bei @Systray entschuldigt und auch den Themenstarter um Entschuldigung gebeten.
Sorry nochmals, mein Beitrag wurde falsch verstanden, ich habe mit Rechts-Extremismus nichts zu tun und habe keine Keule geschwungen.
Finde es traurig, dass mein Zitat weiterhin öffentlich hier nun so stehen bleibt.
Schreibe daher nochmals, denn es wäre schade die sonst so guten Beiträge in so einem „schlechten Licht“ am Ende stehen zu lassen.

Re: E-Mobilität Unvernunft mit zweifelhaftem Wandel in die Zukunft

Verfasst: So 5. Jan 2020, 11:17
von Toad
STW hat geschrieben: Do 2. Jan 2020, 08:24

Also: die Bekundungen einer tatsächlichen oder vermeintlichen Mehrheit sagen nichts über richtig und falsch aus.
Nun zeigt man Dir anhand historischer Wahlergebnisse auf, dass Mehrheitsentscheidungen durchaus ins Verderben führen können, und plötzlich wird es schräg?

Du bist ja lustig. Neulich hast du mir noch erklärt, dass man keinesfalls ein Wahlergebnis kritisieren darf, weil das undemokratisch sei. (Es ging so viel ich noch weiß um die inhumane Flüchtlingspolitik Ungarns, die du als Christ seltsamerweise gut findest und um Trump, der gegen Minderheiten hetzt) .
Das Beispiel von 1933 hab ich absichtlich nicht erwähnt, weil die Nazi Keule bei einer normalen Diskussion unnötig ist. Deiner damaligen Logik nach darf man aber selbst dieses Wahlergebnis nicht kritisieren.
Und jetzt bist du auf einmal der vollkommen richtigen Meinung, dass das Volk oft den größten Mist wählt und sich ganz gewaltig irren kann und dass Wahlergebnisse ins Verderben führen können.
Das ist dein Problem mit doppelten Standards.

Re: E-Mobilität Unvernunft mit zweifelhaftem Wandel in die Zukunft

Verfasst: So 5. Jan 2020, 13:30
von achim
Seh ich gar nicht so. Aus der Retroperspektive sieht vieles häufig anders aus. In der Tat sollte man Mehrheitsentscheidungen nicht kritisieren, unabhängig davon, dass sie sich zu einem späteren Zeitpunkt als falsch erweisen können.
Ungarns "Flüchtlings" Politik ist auch nicht inhuman sondern lediglich logisch und konsequent. Zwei Faktoren die der deutschen Politik derzeit fundamental fehlen.

Gruß,
Achim

Re: E-Mobilität Unvernunft mit zweifelhaftem Wandel in die Zukunft

Verfasst: So 5. Jan 2020, 14:01
von Toad
achim hat geschrieben: So 5. Jan 2020, 13:30 Seh ich gar nicht so. Aus der Retroperspektive sieht vieles häufig anders aus. In der Tat sollte man Mehrheitsentscheidungen nicht kritisieren, unabhängig davon, dass sie sich zu einem späteren Zeitpunkt als falsch erweisen können.
Selbstverständlich werde ich mir das urdemokratische Recht nicht nehmen lassen und Mehrheitsentscheidungen kritisieren, wenn sie dazu führen, Ungerechtigkeit in der Gesellschaft zu fördern. Warum sollte ich das nicht tun?
Oder findest du, dass Pegida verboten werden sollte, da sie eine legitim gewählte Regierung kritisiert?
Kritisierst du etwa nicht Frau Merkel, weil sie legitim gewählt wurde?
Deiner Logik nach ist die deutsche Flüchtlingspolitik nicht kritisierbar, da sie von einer legitim gewählten Regierung beschlossen wurde.
Und das Wahlergebnis von 1933 geht für dich auch vollkommen in Ordnung und Stauffenberg war ein Verbrecher, oder wie soll ich deine Worte deuten?
Vielleicht denkst du mal drüber nach.

(Ich finde die deutsche Flüchtlingspolitik übrigens einen wunderbaren Akt der Nächstenliebe und es ist einer der wenigen Gründe, warum ich Merkel gut finde).

Re: E-Mobilität Unvernunft mit zweifelhaftem Wandel in die Zukunft

Verfasst: So 5. Jan 2020, 14:06
von STW
Nun konstruiert Toad aber schräg daher. Du versuchst einen Widerspruch zu finden, wo keiner ist.

Wahlergebnisse sind Wahlergebnisse, insbesondere die anderer Länder. Wenn die Mehrheit in irgendeiner Form abstimmt, ist das erstmal ein Ergebnis, das hinzunehmen ist. Das Ergebnis kann ich gut finden oder auch nicht. Das Wahlergebnis kann gute Folgen haben oder auch nicht. Dabei kann der größte Mist gewählt worden sein oder auch nicht. Die Wahlergebnisse anderer Länder sind die Ergebnisse anderer Länder, und die sind wie sie sind. Nicht mehr und nicht weniger habe ich gesagt.

"Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft" sind ein Punkt, wo man durchaus eine Situation unterschiedlich bewerten kann. Was für den einen ungerecht ist, hält der andere für gerecht. Ich halte Merkels Flüchtlingspolitik weder für christlich noch für gerecht, habe aber, da wir in einer Demokratie leben, durchaus die Möglichkeit, bei der nächsten Wahl mein Kreuzchen passend zu setzen.