dominik hat geschrieben: So 12. Jul 2026, 17:54
Vielleicht mit entsprechender Einstellung mal am 230V Netz gegen prüfen, ob es da auch mehr anzeigt.
Das ist das denkbar ungünstigste "Vergleichsnormal" was ich mir vorstellen kann. Je nach Tageszeit und Gegend sind 245 und mehr Volt keine Seltenheit. Mehr empfehlen würde ich die Spannung einer nagelneuen Alkali-Mangan-Batterie (AA oder AAA). Frische Noname-Ware liefert um die 1,59 Volt.
57,5 Volt sind bei einem 14s-Akku wie bei Silence 4,107 Volt pro Zelle. Das ist ein völlig normaler Wert nach einer Volladung, und frisch nach Ende der Ladung sogar eher zu wenig.
Zum "Addieren von Leistungen" (internes und externes Ladegerät): Wir wissen ja, dass ein eingeschalteter Roller beim Anstecken des Ladekabels die Hochstromausgänge trennt und den Motorcontroller stromlos macht, nur VBatE zur Versorgung des 12-V-Wandlers bleibt aktiv.
blue shadow hat geschrieben: So 12. Jul 2026, 11:03
Netzstecker vom Lader als erstes rein ...ladebereit....oder den "norbert-adapter" zuerst? Möchte Stromspitzen vermeiden.
Es kommt auf das Ladegerät an. Wenn es vernünftig konstruiert ist, hat es eine moderate Ausgangskapazität und erzeugt keine gefährlichen Stromspitzen, wenn ein Akku mit einer Spannung unter der Leerlaufspannung angeschlossen wird. Außerdem besitzt es dann einen Sanftanlauf, d.h. es fährt die Ausgangsspannung langsam hoch (wenige Sekunden würden reichen). Ich würde dann immer die "Öffnung des Hochstromausgangs" vor Inbetriebnahme des Ladegeräts bevorzugen, also Stecker am Akku und dann das Ladegerät ans Netz. Es ist auch die Reihenfolge, die bspw. bei Bosch eBikes empfohlen wird.
bei 0% noch 47,4V
3,38 V, da ist noch Luft nach unten. Unter 3,3 sollte man nicht gehen (lastfrei).
Wie liegen die Spannungen unter Last? Hat das jemand gemessen?
Bei Vollast kommen schon mal nur noch 44 oder im Extremfall 42 am Motorcontroller an, dann bleiben aber auch einige Volt allein "in der Verkabelung hängen".
Wie und wann schaltet sich eigentlich der Akku ab, wenn er im Betrieb leer genuckelt wird. Kommt dann noch eine "laute" Meldung im Display?
Erst "WARN UV", dann "LIMIT UV", dann schaltet der Hochstrom mit "KPLUS OFF" ab. VBatE bleibt in Betrieb.
Hatte die Ki mal gefragt wieviel km eigentlich ungenutzt bleiben, wenn die Zellen nicht auf 4,2V getrieben werden. Die hat 5-10% rausgespuckt. Kommt das hin?
Yep.
Mein Lader hat die Schlussspannung 58,4V....max 20A. Wollte eigentlich mit einem Timer die Ladezeit auf 2h begrenzen und den Rest mit dem internen Lader beenden.
4,17V pro Zellstufe. Da liefert der interne Lader in der Regel nicht mehr ab, d.h. das Ding ist dann voll.
Letzte frage....wo wäre ein guter Abgreifpunkt, um an die 48V anzugreifen.
Verkabelung in der Schwinge. Aber keinesfalls den Durchmesser der Leitungen schmälern, sondern die Leitungen per Schellen dranklemmen. Halte ich aber insgesamt für keine tolle Idee.
... einen weiteren Akku oder via Wechselrichter während der Fahrt "einspeisen".
Letzters nicht, siehe oben. Der Roller schaltet dann ab. Ein Zusatzakku könnte parallel mit der Hauptbatterie entladen werden, aber seine Ladung müsste immer sehr kontrolliert zum Hauptakku passieren, weil beim Zusammenschalten beider Akkus durch das Hochstromrelais im Hauptakku immense Ausgleichsströme fließen würden, die weit über den maximalen Strömen bei Vollast liegen. Da kann man viel mehr brandgefährlich falsch machen als eine nützliche Erweiterung basteln. Wer da nicht absolut weiß was er tut... Und so jemand würde hier nicht solche Fragen stellen.
Also lass es.
Wenn Du über den Hochstrom fremdladen willst: Bau unbedingt nahe am "Norbertstecker" eine 50A-Schmelzsicherung in eine Zuleitung ein. Sollte irgendwas katastrophal schiefgehen, platzt die spektakulär, bevor es im Akku zu einer Kernschmelze kommt.