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Re: Bundesrat ergreift Initiative gegen Motorradlärm

Verfasst: So 16. Aug 2020, 20:57
von ThoMadass
Wäre auch was für DEU, zumindest entlang einer 40 Meilen Zone entlang der Grenzen...

Letzte Woche in Österreich unterwegs gewesen (mit Auto und e-moped)...alles völlig entspannt.
Kaum die Grenze nach D auf der Autobahn überquert: Krieg (v.a. die Sch....weizer) :evil:

Re: Bundesrat ergreift Initiative gegen Motorradlärm

Verfasst: Mo 17. Aug 2020, 17:42
von bazooka
Ja Deutsche haben halt Penisneid (und andere die hier wohnen und rumfahren, besonders in Berlin). Sind so blöd nach dem Motto Grösser ist Stärker ist Besser als Du !
Müssen sich beweisen und Darstellen wollen was das Zeug hält. Der Dicke Zeh am Gas = Akustik für die Ohren der Opfer die daneben stehen/fahren, ist die geistige Schwanzverängerung. Gehirn ist Mangelware. Setzen!, "6" und ach ja gib den Führerschein gleich mal ab.
Ja wie gesagt hier muss knallhart durchgegriffen werden. Geldstrafen mind. 6 mal so hoch wie jetzt.

Ich habe mir auch gedacht das es Opti wäre wenn man schneller als 50% der angegebenen Geschwindigkeit fährt.(also z.B. in der 50er Zone 100km/h) das dann der Führerschein sofort weg ist. Dann gäbs keine Rallies mehr und keine Prolls in der 30er Zone.
Beruhigter Bereich, Spielzone, der Tod für jeden Autoraser. Das wäre ein schritt in die richrige Richtung und die Kinder könnten sich endlich mal sicher fühlen. Wer fährt denn schon Schrittgeschwindigkeit in einer Verkehrsberuhigten Zone ? DIe meisten (gehirn Mangelware Typen) wissen nichtmals das dort keine 30km/h herrscht.

Re: Bundesrat ergreift Initiative gegen Motorradlärm

Verfasst: Di 25. Aug 2020, 18:20
von hmpf
tgsrt hat geschrieben: So 2. Aug 2020, 14:35 Sowas müßte mMn nach direkt aus dem Verkehr gezogen und der Entsorgunf zugeführt werden.
Hatte ich in meinem Beitrag auf Seite 1 für manipulierte Fahrzeuge schon vorgeschlagen: Auto fällt an den Staat und Führerscheinentzug aufgrund mangelnder Reife, ein Auspuff manipuliert sich nicht allein.

Da "unnötiges Beschleunigen" aber schwer nachweisbar ist, sollte der Gesetzgeber einfach an einer anderen Schraube drehen, nämlich wie der Lärm gemessen wird. Würde man den maximal möglichen Lärm gesetzlich begrenzen, so könnte man das Problem sehr schnell lösen.

Ich freue mich schon auf die Intelligent Speed Adaption, die auch in Deutschland dank EU bald Pflicht wird :) Mich wundert es nur, dass man dazu noch nichts in den Nachrichten hört.

Re: Bundesrat ergreift Initiative gegen Motorradlärm

Verfasst: Di 25. Aug 2020, 23:29
von MEroller
Wir sind gerade in Adenau im Urlaub, direkt innerhalb der Nürburgring Norschleife. Vor unserer Herberge gibt es ein Bistro, das gern von Bikern genutzt wird. Auf der Bundesstraße hier kommen auch viele Motorräder durch. Man hört schon beim mit 50 vorbeifahren nahezu untrüglich, welches Mopped noch Serien-AG-Anlage rumfährt, und welche schlicht zu laut sind. 70% etwa waren zu laut :evil: Es scheint leider eine Merhheit der hier fahrenden Biker zu sein, denen wir diese Inititve und unzählige Streckensperrungen für Motorräder zu verdanken haben :evil: :roll:

Re: Bundesrat ergreift Initiative gegen Motorradlärm

Verfasst: Mi 26. Aug 2020, 10:19
von bazooka
MEroller hat geschrieben: Di 25. Aug 2020, 23:29 :evil: Es scheint leider eine Merhheit der hier fahrenden Biker zu sein, denen wir diese Inititve und unzählige Streckensperrungen für Motorräder zu verdanken haben :evil: :roll:
Ja so ein scheiss!. Trotzdem noch einen schönen Urlaub !!

Re: Bundesrat ergreift Initiative gegen Motorradlärm

Verfasst: Mi 26. Aug 2020, 10:21
von STW
Ich denke nicht, dass es eine Mehrheit ist, wenn ich mir die "normalen" Motorradfahrer auf der Straße angucke. Die agressive Minderheit fällt auf (eigentlich bei allen Themen und Aspekten des Lebens). Selbiges gilt für Autofahrer.

Ich kann dem Blubbern einer Harley schon etwas abgewinnen - solange es beim tiefen Blubbern im Rahmen der Grenzwerte bleibt. Da gehört der Sound zur Optik und dem langsamen Gleiten. Die Dinger sind nunmal keine Rennmaschinen. Und ein Sonntagsfahrer auf dem Motorrad ist mir lieber als Möchtegern-Rennfahrer auf dem täglichen Weg zur Arbeit.
Zu berücksichtigen ist auch, dass der Motor eines Bikes frei ist und nicht wie im Auto hinter Blech und Dämmung verkleidet ist, wobei da auch noch "Sounddesigner" in der Entwicklung arbeiten. Da kommen also auch noch andere Frequenzen durch, die ich als eher unangenehm bei hohen Drehzahlen empfinde.

Nun könnte man ja sagen: ja, mehr Kontrollen. Denn härtere Strafen bringen ja nichts, wenn man die Verursacher mangels Kontrollen nicht stellen kann. Aber da der Trend in vielen Bundesländern zum Abbau der Polizei geht oder ganz extreme Kreise für deren Abschaffung plädieren, werden wir uns wohl künftig auf die Erfolge von Sozialarbeitern und Streetworkern bei dieser Problematik verlassen dürfen. :twisted:

Re: Bundesrat ergreift Initiative gegen Motorradlärm

Verfasst: So 6. Sep 2020, 14:26
von bazooka
STW hat geschrieben: Mi 26. Aug 2020, 10:21 Ich denke nicht, dass es eine Mehrheit ist, wenn ich mir die "normalen" Motorradfahrer auf der Straße angucke. Die agressive Minderheit fällt auf (eigentlich bei allen Themen und Aspekten des Lebens).
Also mal richtig lesen was ME Roller schrieb.
Seine Aussage bezog sich nicht auf DE sondern auf da wo er gerade war.
MERoller hat geschrieben: Wir sind gerade in Adenau im Urlaub, direkt innerhalb der Nürburgring Norschleife. Man hört schon beim mit 50 vorbeifahren nahezu untrüglich, welches Mopped noch Serien-AG-Anlage rumfährt, und welche schlicht zu laut sind. 70% etwa waren zu laut :evil: Es scheint leider eine Merhheit der hier fahrenden Biker zu sein.....

Re: Bundesrat ergreift Initiative gegen Motorradlärm

Verfasst: So 6. Sep 2020, 18:05
von STW
Oder richtig lesen was ich schrieb. :roll:

Re: Bundesrat ergreift Initiative gegen Motorradlärm

Verfasst: Mi 20. Jan 2021, 17:34
von chrispiac
MEroller hat geschrieben: Di 25. Aug 2020, 23:29 Wir sind gerade in Adenau im Urlaub, direkt innerhalb der Nürburgring Norschleife. Vor unserer Herberge gibt es ein Bistro, das gern von Bikern genutzt wird. Auf der Bundesstraße hier kommen auch viele Motorräder durch. Man hört schon beim mit 50 vorbeifahren nahezu untrüglich, welches Mopped noch Serien-AG-Anlage rumfährt, und welche schlicht zu laut sind. 70% etwa waren zu laut :evil: Es scheint leider eine Merhheit der hier fahrenden Biker zu sein, denen wir diese Inititve und unzählige Streckensperrungen für Motorräder zu verdanken haben :evil: :roll:
Nun Rennstrecken ziehen ein entsprechendes Klientel an, gerade wenn coronabedingt Rennen ausfallen aber ggf. wegen dieser Rennen lange vorher Urlaub beantragt wurde. Wenn man dann mal die Nummerschilder dieser Fahrer beobachtet, dürfte es in Adenau viele Motorradfahrer aus den Niederlanden, Belgien und Städten in Tagesausflugreichweite sein. Einheimische und direkte Umgebung dürfte kaum darunter sein. Da sind die Manipulation häufig der rausgedrehte oder geänderte Auspuffendtopf, der Originale ist häufig in einer Tasche dabei, sonst wird das Bike stillgelegt und muß abgeschleppt werden.

Niederländer haben häufig die mögliche Strafe bar dabei, es ist etwas über 10%, was für das gleiche Delikt in den Niederlanden fällig wäre (weil dort standardmäßig das Bike einer geeichten Messung bei einerm TÜV entsprechenden Gutachter vorgeführt werden muß. Das kann an einem Wochenende nicht erfolgen, entsprechend kommen Abschlepp- und Gutachterkosten zusätzlich zu höheren Strafen dazu, bei Ausländern wird vorab eine Sicherheitsleistung fällig). Dagegen sind die Maßnahmen hier ein Witz und billig. Neben der schönen Landschaft, Bergstrecken und das man in der Eifel gleichgesinnte Motoradfahrer trifft, ist ein starkes Argument, was Touristisch auch bei Biketreffs und einigen Hotels Geld in die Taschen spült. Anderfalls gäbe es sicher schon deutlich mehr Streckensperrungen für Motorradfahrer in der Eifel.

Es ist eine Minderheit der Motorradfahrer, die aber an schönen Wochenende gehäuft in solchen schönen Erholungsgebieten einfällt. Leider haben dann auch Gelegenheitsfahrer, die nur schöne Strecken für ihren Urlaub geplant haben, dann in „Sippenhaft“ genommen und Leiden unter den Sperrungen. Bei Elektrofahrzeugen kommt dann hinzu, das man durch Umwege geplante Ladepunkte in strukturschwachen Gegenden dann nicht mehr erreichen könnte. Vor allem, da es keine Navikarten oder ähnliches gibt, wo solche Sperrungen in die Routenplanung mit eingezogen werden können.