Re: Grüner Wasserstoff in Megafabrik
Verfasst: Mi 13. Mär 2024, 15:37
Was ich meine und worauf ich hinaus will: prinzipiell ist es egal, ob das Ammoniak für Industrie oder Privathaushalte oder Verkehr oder was auch immer genutzt wird, es ändert nichts am gesamten Energiebedarf im Lande. Und da habe ich jetzt von den Beiträgen hier auch keine gegenteilige fundierte Aussage gehört.
Dann sind wir halt doch wieder bei Prozentzahlen und man muss sich fragen, ob derartige Anlagen bei dem Wirkungsgrad in der Erzeugungs-, Transport- und Verwertungskette tatsächlich lohnen. Zumindest mengenmäßig sind 0.x% an der Energieerzeugung eine recht alberne Größenordnung, weil man auch mit größeren Anlagen nicht wesentlich zur Energieversorgung beitragen kann.
Wenn man herginge und künftig für die Düngemittelerzeugung Ammoniak als Basis hernimmt anstelle von Erdgas, dann könnte das vielleicht noch sinnvoll sein. Aber auch dann stellt sich die Frage, ob bei der Wirkungsgradkette eine lokale Stromerzeugung nicht vielleicht doch die bessere Lösung ist. Aber das dürfen ruhig mal andere ausrechnen.
Für den Fall, das man Gaskraftwerke damit betreiben möchte, die bei Dunkelflaute als Ersatz für nicht vorhandenen Wind und Sonnenlicht einspringen, muss nunmal auch als Größenodnung auf den Tisch, welche Energiemengen man damit bereitstellen müßte, und ob sowas überhaupt mit Anlagen in Saudi Arabien oder Namibia oder sonstwo sinnvoll lösen kann.
Ein Problem ist ja stand heute immer noch, dass die temporär erzeugte Überschussenergie für teuer Geld ans Ausland verkauft werden muss, oder man gegenwärtig Alu-Werke für teuer Geld rauf- und runterfährt, um das Netz stabil zu halten. Sowas schreit doch geradezu nach einer lokaler Ammoniakgenerierung, oder nach E-Fuel-Erzeugung. Mal abgesehen davon, dass man damit autarker, d.h. unabhängig von Öl- und Ammoniakscheichs werden würde.
Dummerweise muss man da halt mal Mathematik betreiben und rechnen, denn die Lobhudelei für irgendwelche Verfahren, die sich bei genauerer Betrachtung nicht in den benötigten Größenordnungen realisieren lassen, führt in etwa zu der Situation, die wir mit Abermillionen von Fördergeldern für den Aufbau einer heimischen Lithiumakkuproduktion erreicht haben: zu nichts.
Dann sind wir halt doch wieder bei Prozentzahlen und man muss sich fragen, ob derartige Anlagen bei dem Wirkungsgrad in der Erzeugungs-, Transport- und Verwertungskette tatsächlich lohnen. Zumindest mengenmäßig sind 0.x% an der Energieerzeugung eine recht alberne Größenordnung, weil man auch mit größeren Anlagen nicht wesentlich zur Energieversorgung beitragen kann.
Wenn man herginge und künftig für die Düngemittelerzeugung Ammoniak als Basis hernimmt anstelle von Erdgas, dann könnte das vielleicht noch sinnvoll sein. Aber auch dann stellt sich die Frage, ob bei der Wirkungsgradkette eine lokale Stromerzeugung nicht vielleicht doch die bessere Lösung ist. Aber das dürfen ruhig mal andere ausrechnen.
Für den Fall, das man Gaskraftwerke damit betreiben möchte, die bei Dunkelflaute als Ersatz für nicht vorhandenen Wind und Sonnenlicht einspringen, muss nunmal auch als Größenodnung auf den Tisch, welche Energiemengen man damit bereitstellen müßte, und ob sowas überhaupt mit Anlagen in Saudi Arabien oder Namibia oder sonstwo sinnvoll lösen kann.
Ein Problem ist ja stand heute immer noch, dass die temporär erzeugte Überschussenergie für teuer Geld ans Ausland verkauft werden muss, oder man gegenwärtig Alu-Werke für teuer Geld rauf- und runterfährt, um das Netz stabil zu halten. Sowas schreit doch geradezu nach einer lokaler Ammoniakgenerierung, oder nach E-Fuel-Erzeugung. Mal abgesehen davon, dass man damit autarker, d.h. unabhängig von Öl- und Ammoniakscheichs werden würde.
Dummerweise muss man da halt mal Mathematik betreiben und rechnen, denn die Lobhudelei für irgendwelche Verfahren, die sich bei genauerer Betrachtung nicht in den benötigten Größenordnungen realisieren lassen, führt in etwa zu der Situation, die wir mit Abermillionen von Fördergeldern für den Aufbau einer heimischen Lithiumakkuproduktion erreicht haben: zu nichts.