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Re: Teure Führerscheine, B196, extra Auto?
Verfasst: Sa 31. Jan 2026, 14:39
von Afunker
tsztsz hat geschrieben: Sa 31. Jan 2026, 00:11
wieso soll Mensch denn bitte nicht die Finger Bremsbereit am Hebel haben? Das ist mir ja ganz neu
Keine Ahnung. Vielleicht ist das bei den Prüfern in und um Kaiserslautern so? War mal vor 3 Jahren so vom Fahrlehrer gesagt worden....
Re: Teure Führerscheine, B196, extra Auto?
Verfasst: Sa 31. Jan 2026, 16:14
von Fasemann
Ich habe ja auch erst B 196 gemacht und dann A , was der eine Fahrlehrer gut fand, wollte der andere auch nicht sehen.
Re: Teure Führerscheine, B196, extra Auto?
Verfasst: Sa 31. Jan 2026, 16:22
von rainer*
Fasemann hat geschrieben: Sa 31. Jan 2026, 16:14Ich habe ja auch erst B 196 gemacht und dann A , was der eine Fahrlehrer gut fand, wollte der andere auch nicht sehen.
Ich bin zwar kein Fahrlehrer, aber Fluglehrer. Genau das sollte eben nicht passieren (passiert natürlich aber doch...). Deshalb muss es bei Flugschulen regelmäßige Standardisierungen zwischen den dort arbeitenden Lehrern geben, damit sowas angeglichen wird. Der Schüler hat am Anfang so schon einen erheblichen Workload, da sollte er sich nicht noch damit befassen müssen, was er bei welchem Lehrer wie (ggf. anders) machen muss.
Gut, dass es B196 gibt.
Verfasst: So 1. Feb 2026, 10:52
von rollingmartin
Afunker hat geschrieben: Sa 31. Jan 2026, 14:37
Ja mir war das klar. Deshalb die Frage, warum wir nicht mal auf die BAB in der Nähe gefahren sind.
Als ich meinen Fahrlehrer fragte, wann wir Autobahn- und Nachtfahrten machen, sagte er: "Es gibt für B196 keine Vorgaben... ggf. also gar nicht."

Eine Fahrt bei Dunkelheit hat sich dann einfach terminlich ergeben, und in der vorletzten Stunde überraschte er mich dann mit "So, halte Dich auf der linken Fahrbahn, wir fahren über die Autobahn zurück."

Was ein Erlebnis!
Zur B196 allgemein: Ganz am Anfang dachte ich: "Was ein Blödsinn. Du fährst seit Deinem 18. Lebensjahr Auto, hast viel Erfahrung - wozu da noch eine Schulung auf 2 Rädern?" Heute ist mir bewusst, wie gut es ist, dass für B196 Praxis- und Theoriestunden gibt. Motorisiert auf zwei Rädern ist doch eine andere Welt. Ganz ehrlich, in nicht wenigen Situationen hatte ich das Gefühl, nochmal 18 zu sein, den Straßenverkehr nochmal neu (anders) zu erleben und nochmal den Führerschein zu machen.
Ich bin sehr dafür, dass B196 erhalten bleibt!
a) Übung auf zwei motorisierten Rädern ist gut und wichtig
b) B196 ist finanziell ein attraktiver Kompromiss zw. vorhandenem Autoführerschein und teurem A1-Motorradschein, für alle, denen 100/125kmh bzw. L3e reichen.
rainer* hat geschrieben: Sa 31. Jan 2026, 16:22
Deshalb muss es bei Flugschulen regelmäßige Standardisierungen zwischen den dort arbeitenden Lehrern geben, damit sowas angeglichen wird. Der Schüler hat am Anfang so schon einen erheblichen Workload, da sollte er sich nicht noch damit befassen müssen, was er bei welchem Lehrer wie (ggf. anders) machen muss.
Zustimmung, Da sollte die Gesetzgebung für den Straßenverkehr, "der Avionischen folgen".

Re: Gut, dass es B196 gibt.
Verfasst: So 1. Feb 2026, 12:00
von Nova
rollingmartin hat geschrieben: So 1. Feb 2026, 10:52
Zur B196 allgemein: Ganz am Anfang dachte ich: "Was ein Blödsinn. Du fährst seit Deinem 18. Lebensjahr Auto, hast viel Erfahrung - wozu da noch eine Schulung auf 2 Rädern?" Heute ist mir bewusst, wie gut es ist, dass für B196 Praxis- und Theoriestunden gibt. Motorisiert auf zwei Rädern ist doch eine andere Welt. Ganz ehrlich, in nicht wenigen Situationen hatte ich das Gefühl, nochmal 18 zu sein, den Straßenverkehr nochmal neu (anders) zu erleben und nochmal den Führerschein zu machen.
Ich bin sehr dafür, dass B196 erhalten bleibt!
a) Übung auf zwei motorisierten Rädern ist gut und wichtig
b) B196 ist finanziell ein attraktiver Kompromiss zw. vorhandenem Autoführerschein und teurem A1-Motorradschein, für alle, denen 100/125kmh bzw. L3e reichen.
Das kann ich nur bestätigen! Das ich für den B196 nochmal Fahrstunden machen musste fand ich zuerst auch blöd. Habe daher am Anfang auch mit dem Gedanken gespielt mir nur einen Dreiradroller zu holen. Bin aber rückblickend froh um die Fahrstunden. Hab viel gelernt.
Absolut wertvoll fand ich darüber hinaus aber, dass ich keine Prüfung machen musste.
In der Schweiz z.B. bekommt man nach der Theorieprüfung einen Lernfahrschein um Praxiserfahrung zu sammeln. Das halte ich für sinnvoll! (Außerdem scheint der A-Schein in der Schweiz nur 1500 Franken zu kosten? Warum der in Deutschland wohl 2-4k € kosten muss.....?;-)
Außerdem ist der B196 die beste Vorbereitung für den A-Schein;-)
Re: Teure Führerscheine, B196, extra Auto?
Verfasst: So 1. Feb 2026, 18:37
von Afunker
Für meinen B196 wurden nur 2 Theoriestunden und 10 Fahrstunden berechnet.
Die 2 Std. Theorie, musste ich in der Fahrschule mit denen für den A-Schein machen.
Meine Fahrstunden waren moderat durchgeführt, es gab nichts auszusetzen, da ich schon jahrelang Zweirad gefahren bin.
Wenn ich den A-Schein machen wollte (was ich nicht vorhabe), wäre diese Fahrschule meine erste Wahl....
Re: Teure Führerscheine, B196, extra Auto?
Verfasst: So 1. Feb 2026, 23:46
von Monkeyhead
Dann wäre aber sinnvoller, das gleich auf A1 zu werten, bzw. A1 in dem Verfahren von B196 machen zu können, wenn man eben 25 ist. Es ist für mich logisch nicht zu erklären, warum man mit B196 alles fahren darf wie mir A1, aber dann später nicht die selben Aufstiegsmöglichkeiten hat. Einer der Gründe, warum ich B196 abgebrochen und direkt A gemacht habe.
Re: Teure Führerscheine, B196, extra Auto?
Verfasst: Mo 2. Feb 2026, 07:24
von Nova
Monkeyhead hat geschrieben: So 1. Feb 2026, 23:46
Dann wäre aber sinnvoller, das gleich auf A1 zu werten, bzw. A1 in dem Verfahren von B196 machen zu können, wenn man eben 25 ist. Es ist für mich logisch nicht zu erklären, warum man mit B196 alles fahren darf wie mir A1, aber dann später nicht die selben Aufstiegsmöglichkeiten hat. Einer der Gründe, warum ich B196 abgebrochen und direkt A gemacht habe.
Ja, Sinn macht das objektiv erstmal nicht! Aber taktisch schon. Wenn man berücksichtigt, was gerade wieder für eine Diskussion von der deutschen Verkehrswacht bzgl. Abschaffung des B196 angefacht worden ist. Ohne diese Beschränkung wäre der B196 damals wahrscheinlich gar nicht erst beschlossen worden. Die teure Ausbildung und Prüfung für den A-Schein (ca. 2000-4000 €) verhindert ja eh eher, dass Leute, die gerne Motorrad fahren würden den Motorradführerschein überhaupt machen und damit natürlich indirekt, dass Sie in Motorradunfälle verwickelt werden, welche dann wieder die "schönen" Unfallstatistiken "versauen"! Im Prinzip werden gesetzliche Vorgaben regelmäßig verschärft bis man den Punkt erreicht hat, dass man zwar jede erdenkliche Gefährdung ausgeschlossen hat aber eben auch Aufwand und Kosten unverhältnismäßig sind. Und statt, dann wieder zurück auf Start zu gehen, wird eben wie hier ein B196 geschaffen. Niemand muss sagen:" Hui, da sind wir aber inzwischen übers Ziel hinausgeschossen!"
Re: Teure Führerscheine, B196, extra Auto?
Verfasst: Mo 2. Feb 2026, 09:37
von Afunker
Ich sehe es genauso wie Nova, bis auf den Unterschied, dass Leute (wie ich) die generell älter als 25 J.sind
und den B196 machen, nach 2 oder 3 Jahren "Bewährung" automatisch den A1 bekommen.
Das würde das ganze etwas entschärfen m.M.n....
Re: Teure Führerscheine, B196, extra Auto?
Verfasst: Mo 2. Feb 2026, 10:34
von rollingmartin
Afunker hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 09:37
den B196 machen, nach 2 oder 3 Jahren "Bewährung" automatisch den A1 bekommen.
Das wäre eine fantastische Lösung.