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Re: Gibt es noch eine Möglichkeit diesen Akku zu retten?

Verfasst: Mi 14. Okt 2026, 21:55
von error
dominik hat geschrieben: Mi 14. Okt 2026, 16:58 Wenn es P76d sind, sind die Zellen nur für 1C Dauer und 3C 10Sekunden rund 230A ausgelegt.
400A wären dann doch deutlich drüber.
Rechnerisch ist die Kiste im Schnitt mit 2C Dauerlast bewegt worden. Der Akku dürfte demnach deutlich zu heiss geworden sein. Wenn man sich überlegt dass die Zelle bereits bei 60 Grad deutlich degradiert und 80 Grad bereits als "thermisch instabil" gilt, dürfte es Sinn machen den Akku mit besseren Zellen neu aufzubauen.

Re: Gibt es noch eine Möglichkeit diesen Akku zu retten?

Verfasst: Mi 14. Okt 2026, 22:30
von dominik
Sind auch Lifepo, welche er da auf der Werkbank hat, die fangen nicht von alleine an zu brennen. ;)

Im Keller würde ich definitiv keine Akkus zerlegen und ich bin schon einer von der schmerzbefreiten Sorte, der mal so einfach Löcher in 20C fähige LTO Zellen bohrt um Gewinde für Schraubanschlüsse rein zu machen.
Auch unisoliertes Werkzeug hat bei Arbeiten an Akkus nichts auf der Werkbank zu suchen.
Eine Schutzbrille ist definitiv Pflicht beim Umgang mit Akkus.

Mir ist aus dem isolierten Werkzeug eine 8er Mutter zwischen zwei Zellanschlüsse meiner 120Ah Pouch-Blöcke gefallen.
Die im Glastisch eingeschmolzenen Metallspritzer werden mich in 10Jahre noch an den Fehler erinnern.
Die 8er Mutter hat sich mit einem Knall verflüssigt.
Den Akku hat die kurze Stromspitze im Kiloamperebereich nicht gejuckt.

Danke trotzdem für das Video.
Das Pylontech die Zellen nur in Platikfolie packt und nicht ordentlich unter Druck setzt ist mit ein Grund warum die Zellen da so schnell aufblähen. Er erzählt was von 3-4Jahre alt. Lifepo sollte eher 10 problemlose Jahre schaffen.
Da sieht man wieder, wer billig kauft, kauft zweimal.