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Re: Hawk 3000 Akku
Verfasst: Do 24. Jan 2019, 13:43
von Gausi
achim hat geschrieben: Do 24. Jan 2019, 13:30
Ist dir in den 3,5 Jahren noch keines dieser Voltmeter verreckt?
Gruß,
Achim
Natürlich sind mir die Dinger auch verreckt so 5 - 7 Stück .... wenn dann einfach aus dem 3Druckpanel herausgedrückt und 2 Kabel wieder angelötet
mfg
Gausi
PS: SInn und zweck dieser Panels ist einfach, das man unter Last ( beim Saxo bis 200A ) und beim Laden ( bei mir bis 114A ) die Spanungsverläufe Batteriebene/ Zellebene direkt vergleichend sehen kann. Die angehend "faulen Eier" sind schnell bestimmt und (komplizert) ausgetauscht. Ich kenne mittlerweile 2 weitere Saxopiloten, die ein Batterieproblem haben, welches sich nicht über die unbelastete Gesamtspannung 140V ( Leerlauf ) bestimmen lässt.
Re: Hawk 3000 Akku
Verfasst: Di 9. Jul 2019, 16:26
von tStorm
Hallo,
sorry für das Hochholen des älteren Threads, aber mich interessiert bei solchen Selbstbau - Akkus aus "alten" Zellen folgendes:
- Wie schätzt ihr die Haltbarkeit (noch mögliche Ladezyklen) davon ein?
- Sind diese Akkus noch so leistungsfähig wie ein relativ neuer Originalakku ? Immerhin handelt es sich ja um "alte" Zellen. Oder ist mit weniger Laufleistung pro Ladung zu rechnen?
- Keine Sicherheitsbedenken?
Es würde mich freuen, wenn noch jemand darauf eingeht

Re: Hawk 3000 Akku
Verfasst: Mo 19. Aug 2019, 18:08
von dmatussek
Kann nicht jeder andere auf den Markt verfügbare 72v 20ah li Akku angeschlossen werden, oder muss auf irgendwas geachtet werden? Bei manchen steht bis 1500 watt Motor. Der Hawk hat aber einen 3000 Watt Motor ?!?
Re: Hawk 3000 Akku
Verfasst: Do 22. Aug 2019, 13:47
von Gausi
tStorm hat geschrieben: Di 9. Jul 2019, 16:26
Hallo,
sorry für das Hochholen des älteren Threads, aber mich interessiert bei solchen Selbstbau - Akkus aus "alten" Zellen folgendes:
- Wie schätzt ihr die Haltbarkeit (noch mögliche Ladezyklen) davon ein?
- Sind diese Akkus noch so leistungsfähig wie ein relativ neuer Originalakku ? Immerhin handelt es sich ja um "alte" Zellen. Oder ist mit weniger Laufleistung pro Ladung zu rechnen?
- Keine Sicherheitsbedenken?
Es würde mich freuen, wenn noch jemand darauf eingeht
Mein Neffe hat den E-Roller verkauft und mir folgende Teile zum veräußern übergeben:
1) Ein original Akkupack 72V/20Ah
2) Mein konstruierten Akkupack incl Y-Verbindungskabel ( Wenn die Akkus parallel betrieben werden soll Spannungsgleichheit +- 3V ausmessen!!! )
3)Ein Originallader zu Hawk 3000
4)Ein Originalfahrcontroller
Alle technischen Komponenten waren im März/2019 noch OK ..... Bei Interresse an allen/einzelner Komponenten PN an mich. Die Kapazität in Wh der Akkupacks werde ich am Wochenende ermitteln. Über die Leistungsfähigkeit/Haltbarkeit kann man nur eine Ist-Aufnahme machen. Nach der Kapazitätsermittlung weiß ich mehr über den derzeitigen Ist-Zustand.
@dmatussek
Das verbaute BMS sollte den max. Strom, den der Fahrcontroller abgibt, schon abkönnen. Ich habe einen 90A BMS verbaut. Die 18650er, die ich selektiert und verbaut habe, stammen alle aus alten Pedelecakkus ... Sicherungsdraht und BMS sorgen für die nötige Sicherheit .... in vielen 18650 Akkupacks sind parallelgeschaltete Zellen "hart" verbunden. Bei einen Zellenschluss ist da kein Sicherungsdraht!! ( Bei 10p würde der Strom aus 9 intakten Zellen in die Kurzschlusszelle fließen !! )
mfg
Gausi
Re: Hawk 3000 Akku
Verfasst: Do 22. Aug 2019, 13:55
von tStorm
die aktuellen Messergebnisse der beiden Akkus (Original + Selbstbau) würden mich schon interessieren

Re: Hawk 3000 Akku
Verfasst: So 25. Aug 2019, 14:24
von Gausi
Ergebnisse
Originalakku=1448Wh
Selbstbauakku=1224Wh
Bedingung: Ladeendspannug Originallader bis 63V untere Entladespannug entspricht Fahrcontroller protection mode. Last bei 74V = 400W.
Bei Interesse an den 4 zu verkaufenden Komponenten PN mit Preisvorschlag.
mfg
Gausi
Re: Hawk 3000 Akku
Verfasst: Sa 18. Jan 2020, 23:52
von lex-avus
Guten Abend an Alle.
Habe zu diesem Thema auch eine Frage:
Ich habe von einem Bekannten den Akku seines Rollers (Ebenfalls ein Hawk) bekommen, nachdem er seinen Roller unsanft mit deinem Fahrzeug in der Garage zusammen gequetscht hat. Der Akku war da nicht im Roller!!!!!
Nun wohne ich im Gebirge und habe immer wieder das Problem mit der abnehmenden Leistung.
Gerade wenn man viel bergauf fährt kann das schon nerven.
Hier wurde schon mehrfach das Thema "Zusammenschalten von Akkus" erwähnt... da bin ich jetzt hellhörig geworden.
Meine beiden Akkus haben im voll geladenen Zustand einmal 83,7 Volt und einmal 83,4 Volt.
Das sollte also in der Spanne von +/- 3 Volt liegen.
Wenn ich mir nun ebenfalls so ein Y-Kabel baue, sollte sich ja die Leistungsentnahme pro Akku (grade bei langen bergauf Passagen) halbieren.
Somit würde also der Akku geschont und sollte länger seine Leistung behalten.
Soweit ... so gut. Korrigiert mit bitte, wenn ich da bis hier hin falsch liege.
Was ist aber, wenn ich dann an das Y-Kabel mein Ladegerät anschließe?
Würde es das original Ladegerät problemlos schaffen?
Würden das die Akkus überleben?
Ich danke euch schon mal im Voraus für eure Antworten.
mfg.
LEX-AVUS
Re: Hawk 3000 Akku
Verfasst: So 19. Jan 2020, 00:13
von MEroller
Das Laden braucht dann nur doppelt so lang bei zwei gleich großen, parallel geschalteten Akkus. Der Lader macht das natürlich mit.
Re: Hawk 3000 Akku
Verfasst: So 19. Jan 2020, 13:50
von lex-avus
Danke für die schnelle Antwort.
Und wie siehts mit den Akkus aus?
Ich meine 0,3 Volt Unterschied.... Ich denke nicht, daß da was passiert... Aber genau wissen tu ich es nicht.
D. H. Wird der eine eventuell nicht zu 100% voll geladen oder wird der Andere dabei überladen?
Mfg.
Re: Hawk 3000 Akku
Verfasst: So 19. Jan 2020, 18:06
von MEroller
0,3V dU gibt einen Funken beim parallel schließen, und dann fließt so lange ein Ausgleichsstrom, bis die Akkuspannungen in Ruhe genau gleich sind. Kannst Du ein DC-Zangenamperemeter um eine der Akkuleitungen klemmen, um den Ausgleichsstrom zu beobachten?