Pragmatisch ist der Schwingenwechsel:
- Bremskabel lösen
- Hallsensoren lösen
- 3 Motorphasen lösen
- Federbein lösen
- 2 Aufhängungsschrauben lösen
-> Plumps, die Schwinge fällt herunter
Das gleiche noch mal, und dann die intakte Schwinge einbauen. Fertich.
Akkuwechsel in den neuen Roller wäre auch drin, aber dann:
- die berühmten 10-15 Minuten, um den Roller nackig zu machen (allein dafür liebe ich den Roller)
- zuerst die selbstgebaute, massive Spannvorrichtung der Akkus lösen (dafür liebe ich mich, das ist wirklich aufwändig)
- BMS entkabeln (17 Kabel, alle einzeln raus, vorsichtig in einer Lüsterklemme parken, keinen Kurzen produzieren ...)
- mehrere Zellverbindungen lösen (nicht schon wieder, habe ich doch am Wochenende schon am Chinakracher gehabt)
- Akkus in 3er-Portionen entnehmen (5 mal schwer bücken, einmal weniger schwer für die letzte Zelle)
- den anderen Roller nackig machen (da sind wieder die 10-15 Minuten, für die ich den Roller liebe, ein wenig Stichelei gegenüber den Chinafahrern muß an dieser Stelle einfach sein)
- den Rahmen mit Hammerit und Unterbodenschutz behandeln (vorher Pinsel kaufen ...)
- und dann der Wiedereinbau ...
und ein paar Stunden später dann die richtige Herausforderung, an der ich definitv scheitern würde:
Der Versicherung einen Rahmenwechsel klar machen
Also: schneller Schwingentausch. Und nach und nach die Verkleidungsteile nach Lust und Laune. Und ggf. die Federbeine. Und und und, und auf die Ersatzfelgen kommen dann Winterreifen, ..., aber erst einmal wieder fahren! Und vielleicht kommt ja noch eine Ersatzschwinge aus Taiwan, mal sehen, dann hätte ich zwei Swaps, ... Und wenn ich die Schwinge nur ordere, um den ehemaligen Importeur zu brüskieren, das wäre es mir wert.
So, der Kauf wurde gerade per Email hin- und herbestätigt, die Spedition hat ihren Auftrag bekommen, und jetzt beginnt die Phase der Ungeduld
