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Re: Elektroroller kaum Reichweite mehr trotz neuer Akkus.
Verfasst: Do 13. Mär 2014, 15:35
von TomHiemer
Hallo,
habe nun endlich die 26 km gepackt bei +20° die Akkus hatten danach noch 11.8 V doch leider möchte ich gerne 40 km oder mehr, mit den Originalakkus waren es 50-60 km.
Da ich die Akkus zurückgeben kann möchte ich gerne wissen ob jemand mir gute Akkus empfehlen kann am besten nicht so arg teuer.
Bitte keine gebrauchten
Und vielen dank für die Hilfe davor
Zurzeit sind diese Verbaut.
http://www.online-batterien.de/shop/Mul ... -Zyklentyp
Re: Elektroroller kaum Reichweite mehr trotz neuer Akkus.
Verfasst: Do 13. Mär 2014, 15:54
von Peter51
Was war denn original verbaut? Greensaver SP36-12 2hr (Kapazitätsangabe für 2-stündige Entladung). Dann wäre der richtige Ersatz Multipower MP50-12c.
Re: Elektroroller kaum Reichweite mehr trotz neuer Akkus.
Verfasst: Do 13. Mär 2014, 16:06
von TomHiemer
Original Verbaut weiß ich leider nicht da Sie garkeine aufschrift hatte. Im Fahrzeugschein war nur 36 Ah gestanden mehr nicht. Leider sind die Multipower MP50-12c zu groß.
Die Originalen haben die gleiche Größe wie die Multipower MP36-12c also - Länge 197 mm Breite 130 mm Höhe 159 mm
Re: Elektroroller kaum Reichweite mehr trotz neuer Akkus.
Verfasst: Do 13. Mär 2014, 19:25
von dirk74
Die Multipower sind gute Akkus im Sinne von preiswert.
Wenn Du bei mildem Wetter 30 km fährst, dann ist das ok. 40 km werden diese Akkus mit hoher Wahrscheinlichkeit schädigen.
Gruß
Dirk
Re: Elektroroller kaum Reichweite mehr trotz neuer Akkus.
Verfasst: Do 13. Mär 2014, 19:34
von TomHiemer
ja aber meine Frage war ob jemand schon Erfahrungen in dieser Klasse mit anderen Akkus gemacht hat und ob man diese Empfehlen kann.

Verfasst: Do 13. Mär 2014, 21:04
von STW
Wenn die Multipower 36Ah genau hineinpassen, dann war vorher auch schon 36Ah C20 verbaut.
Die Multipower sind unter Preis-Leistungsgesichtspunkten ok (siehe dirk74), die Greensaver gelten als etwas besser (siehe Alf). Insbesondere kommen die Greensavers mit den Entladeströmen im Roller laut Datenblätter besser zurecht und weisen dabei angeblich weniger Peukert-Effekt auf.
Und wie mein Vorredner schon schrieb: mach bei 30km Feierabend und lade nach, besser wäre ab 20km.
Re: Elektroroller kaum Reichweite mehr trotz neuer Akkus.
Verfasst: Mi 19. Mär 2014, 10:23
von gge
Hi,
wollte nur mal kurz nachfragen wegen den Reichweitenangaben die hier so gemacht werden für die Bleiakkus.
Also 20-30 km für 36AH C12 Akkus scheint mir doch etwas wenig. Ich fahre mit meinen 38AH Akkus mit meinem 3 KW Motor locker zu zweit zwischen 26 und 32 km (je nach Umweg zum Einkaufen oder so) und die Dinger sind immer noch nicht platt und das selbst unter 10 Grad Aussentemperatur! Bin jetzt im März nach dem Winterschlaf bereits 400 km gefahren und die Akkus haben jetzt knapp 7000 km auf dem Buckel und es handelt sich um die chinesische Erstausrüstung. Sind also die deutschen Akkus so schlecht??

Dann gehe ich aber flott für neue Akkus, die ja jetzt irgendwann auch fällig werden, wieder in China einkaufen.
Irgendwie kann ich mir die Angaben bei Multipower Akkus (die in Ordnung sind) nicht vorstellen weil das wäre ja deutlich schlechter als meine jetzt schon reichlich gebrauchten Akkus. Allerdings habe ich 8 Akkus im Bauch, jeweils 2 P 4 S verschaltet, macht das etwas aus?
Die Angaben mögen zwar rechnerisch alle richtig sein, widersprechen aber absolut meinen Erfahrungen.
mfg gge
Re: Elektroroller kaum Reichweite mehr trotz neuer Akkus.
Verfasst: Mi 19. Mär 2014, 16:58
von STW
Der Quadix / Ovinem / Leviate Sprinter 60 ist ein erstaunlich sparsamer E-Roller. Keine Ahnung, wie die Chinesen das gezaubert haben, aber der kommt 30%-50% weiter als andere Roller nach meinen Erfahrungen. Dafür sind die 3KW aber nicht wirklich spritzig, meine 2.4KW sind deutlich agiler bei gleichzeitig höherer Endgeschwindigkeit. Dafür hat der Chinese aber einen optimistischeren Tacho ...
Bei Lithiumakkus 48V nominal und 45km/h - Roller sind rund 1km pro Ah realistisch, teilweise rund 30% mehr. Ein Bekannter hat seinen Ovinem mit 60Ah Lithiums regelmäßig 100km gefahren zum Preis von mehreren defekten Zellen. Faustformel: maximal zu 80% entladen.
Bei Blei ist es weniger. Standardblei 50Ah macht irgendwo bis 40km Reichweite bei Vollgas, Greensaver dank günstigerem Peukerteffekt etwas mehr. Und hier sollte man i.d.R. nicht mehr als 60% Kapazität entnehmen, also würde ich die nur für Reichweiten bis 25km (gelegentlich auch mal mehr) empfehlen.
Lebensdauer von Lithium: kann lange gut gehen, mein ältester Akkusatz läuft seit 2008 problemlos, aber ohne minimales BMS / Pflege oder mit hohen Belastungen sterben Zellen aber auch mal eher weg oder einfach nur mal so (mein jüngerer Akkusatz hat 2 angeknackste Zellen).
Lebensdauer Blei: ist zu einem reine Glückssache und zum anderen gute Pflege. Eine defekte Zelle in einem Bleiakkusatz befördert alle anderen mit in den frühen Tod. Die werden entweder beständig überladen oder zu wenig geladen. Die Ladegeräte sind oftmals nicht wertig und haben keine Temperaturkompensation, das ist das nächste Problem. Deshalb finden wir im Forum Angaben von 1900km (meine Bleier) bis hin zu 10.000km mit einem Akkusatz. Und da mittlerweile alle Akkus vom gelben Mann kommen, ist es recht schwer, eine Marke zu empfehlen, insbesondere, wenn das nur noch Handelsnamen sind. Ok, Greensaver und Panasonic sind wohl recht gut, aber die haben einen stolzen Preis.
Re: Elektroroller kaum Reichweite mehr trotz neuer Akkus.
Verfasst: Do 20. Mär 2014, 10:10
von gge
Hallo an STW und alle anderen und willkommen in der neuen Saison.
STW hat geschrieben:Der Quadix / Ovinem / Leviate Sprinter 60 ist ein erstaunlich sparsamer E-Roller. Keine Ahnung, wie die Chinesen das gezaubert haben, aber der kommt 30%-50% weiter als andere Roller nach meinen Erfahrungen. Dafür sind die 3KW aber nicht wirklich spritzig, meine 2.4KW sind deutlich agiler bei gleichzeitig höherer Endgeschwindigkeit.
Ok das erklärt vielleich warum ich wegen der Reichweite so verwirrt bin. aber
meine Endgeschwindigkeit liegt bei 55 km/h (Allerdings mit einem Calb 40 AH in Serie zum Blei) ; , macht ca. 3km/h aus)
STW hat geschrieben:Dafür hat der Chinese aber einen optimistischeren Tacho ...
Meiner ist pessimistisch, geht laut GPS 3 km/h nach.
Mit der Spritzigkeit bin ich eigentlich sehr zufrieden, habe aber noch keinen anderen E-Roller gefahren
also ist das nur subjektiv.
Klar, sofort nachladen ist Plicht, Akkus werden zuhause parallel mit 4 12 V/12 A Ladern geladen. Im Geschäft
mit dem 48 V/6AH Lader,LiFePo4 separat. Interessant ist beim Sprinter dass auch der Leistungsunterschied von
1 oder 2 Personen nicht riesig ist. Verbrauch habe ich neulich mal durchgerechnet, liegt so bei 6,1 kw auf 100 km
und die Akkus haben jetzt laut Verbrauchsmessung ca. 420 KW durch. (wahrscheinlich etwas mehr, habe das Messgerät
nicht immer davor gehabt) Aber es wäre schon interessant herauszufinden wie die Chinesen das hinbekommen haben,
denn 30% - 50% mehr Reichweite sind ja jetzt nicht gerade wenig! Und auch interessant ist die relative gute
Temperaturbeständigkeit der Akkus. Solange es nicht gegen 0 Grad geht ist da nicht viel an Kapazitätsverlust
festzustellen. Ich habe ja noch den 2. Sprinter mit einem Kelly Controller. Wenn der fertig zusammengebaut ist kann
ich ja mal testen wie die Reichweite mit dem Controller ist, denn es kann ja m.E. nur am Controller oder Motor liegen, oder?
mfg gge
Re: Elektroroller kaum Reichweite mehr trotz neuer Akkus.
Verfasst: Do 20. Mär 2014, 10:20
von anpan
Sind im Leviate Sprinter 60 nicht LiFeYPo4 Akkus verbaut? Das könnte den unterschied machen. Yttrium dotierte LiFePo sind iirc unempfindlicher gegenüber kühleren Temperaturen (angeblich soll sogar laden bei Minusgraden kein Thema sein).