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Re: Neue Batterien für E-Max 90S
Verfasst: Fr 15. Jan 2016, 19:43
von Peter51
emax-ralf hat geschrieben:ins Wohnzimmer geholt
So verwöhnt werden meine E-Mäxe nicht - stehen in der Garage.
Re: Neue Batterien für E-Max 90S
Verfasst: Fr 15. Jan 2016, 21:08
von dreamer291
Hier mal ein kleiner zwischenstand von mir.
E-Max 90S Bj. 2011 (Proud Eagle Controller)
Batteriesatz wurde am Anfang gewechselt (Oktober 2014), hab mir B.B. Battery EB50-12 zugelegt.
Mittlerweile 7080km keine Alterserscheinung, werde bei gelegenheit noch einen Reichweitentest machen.
Fahre täglich 11,6 km in die Arbeit und zurück, ab und zu auch mehr, je nach dem
http://www.battery-partner.de/Akku-EB50-12.html
gibt auch ein Datenblatt der Akkus auf der Seite, sind das beste was ich gefunden habe... von den Daten her.
Blei Akkus haben aber gut im Preis angezogen, hatte damals 110€ pro stück bezahlt. war da schon am Überlegen ob ich gleich die EB80-12 nehme.
Geladen werden sie mit einem Li-Ion Lader der auf 58,4V eingestellt ist.
Ladestrom 6A
Der Originale Greensaversatz wurde mittlerweile wiederbelebt. Der Roller ist 3 Jahre nur gestanden und wurde selten geladen.
Zumindest bis das Originale Ladegerät abgeraucht ist, so hab ich einen 3 Jahre alten E-Max mit 4 km auf dem Tacho gekauft.
Kapazitäten (1,8A Entladestrom)
vor wiedebelebung, nach wiederbelebung
Batt_1 = 14Ah Batt_1 = 49,2Ah
Batt_2 = 23Ah Batt_2 = 49,1Ah
Batt_3 = 36Ah Batt_3 = 49,3Ah
Batt_4 = 42Ah Batt_4 = 49,7Ah
Die kommen dann zum Einsatz wenn die B.B. Battery nix mehr sind, aber so wie das im Moment aussieht kann das noch lange dauern.
Oder sie kommen halt in meinen 110S
Gruß Uwe
Re: Neue Batterien für E-Max 90S
Verfasst: Mo 18. Jan 2016, 09:35
von Schmendrik
Wie hast du die Teile denn wiederbelebt? Das hielt ich bis jetzt immer für Augenwischerei und nicht nachhaltig.
Deine Messwerte zeigen aber, dass es tatsächlich funktionieren kann?!
Re: Neue Batterien für E-Max 90S
Verfasst: Mo 18. Jan 2016, 22:22
von dreamer291
Das erste mal hab ich sie mit einem Modellbaulader (Turnigy Reaktor 300W) geladen und dann entladen um herauszufinden wie es um die Kapazität steht.
Als ich mir den E-Max zugelegt hab, hatte ich mich erkundigt was es an guten Bleiladern gibt.
Hab mir dann ein CTEK MXS 5 zugelegt und mit diesem die schlechteste Batterie geladen.
Nach erneutem entladen hatte sie dann 1,7 AH mehr, hab auch mal die Spannung gemessen.
Das waren über 15V so ca. 15,1 bis 15,2 was das CTEK in die Batterie gepumpt hat.
Hab eigentlich eher gedacht das mir das ding die Batterien Schrottet,
da es nämlich seit ich es besitze nie die desulphatierungsphase durchlaufen hat.
Die Batterie legte aber pro Zyklus um ca 1,5 - 2 AH zu, hat natürlich ne ewigkeit gedauert.
Als die Batterie über 49AH hatte und nicht mehr an Kapazität zunahm hab ich mir die nächste vorgenommen.
Die Batterien waren im Grunde ja unbenutzt wurden nur ab und zu nachgeladen, zumindest solange der Original Lader funktionierte.
Es mag ja von Fall zu Fall verschieden sein, man muss es halt probieren ob es funktioniert.
laden, entladen, laden, entladen.
Auf jedenfall find ich cool da ich jetzt noch einen 2. Satz habe, da habe ich etwas mehr zeit um auf den Lithium umbau zu sparen.
Gruß
Uwe
Re: Neue Batterien für E-Max 90S
Verfasst: Di 19. Jan 2016, 11:09
von Schmendrik
OK, und entladen hast du über den Roller?
Klingt ja erstmal gut.

Re: Neue Batterien für E-Max 90S
Verfasst: Di 19. Jan 2016, 12:39
von MEroller
Schmendrik hat geschrieben:OK, und entladen hast du über den Roller?
dreamer291 hat geschrieben:Das erste mal hab ich sie mit einem Modellbaulader (Turnigy Reaktor 300W) geladen und dann entladen um herauszufinden wie es um die Kapazität steht.
Re: Neue Batterien für E-Max 90S
Verfasst: Di 19. Jan 2016, 13:12
von Schmendrik
Oh, das hatte ich übersehen. Das Teil ist ja voll cool! Das Teil ist also ein Lader und elektronische Last für Batterien! Und das für 70€. Tolles Teil!

Re: Neue Batterien für E-Max 90S
Verfasst: Mi 20. Jan 2016, 05:50
von dreamer291
Schmendrik hat geschrieben:OK, und entladen hast du über den Roller?
Klingt ja erstmal gut.

Nein, Entladen hab ich mit dem Modellbaulader Turnigy Reaktor hat 20W entladeleistung was ca. einem Entladestrom von 1,7 AH entspricht,
deshalb hat es ja so elend lange gedauert.
In den Roller kam direkt ein neuer Satz dieser B.B. Batterien, da ich ein Fahrzeug brauchte,
die alten Greensaver Batterien wiederzubeleben hat schon ein paar Monate gedauert.
Mit dem Turnigy hab ich aber nur entladen, geladen hab ich dann mit dem CTEK MXS 5.0
Der Turnigy ist schon ein tolles teil, auch weil man die Ladeendspannung vorgeben kann.
Gruß Uwe
Re: Neue Batterien für E-Max 90S
Verfasst: So 8. Mai 2016, 21:50
von Besu
Nachdem ich vor 2 Jahren diesen Thread aufgemacht habe, möchte ich ein kurzes Resümee zu meinen Erfahrungen mit den damals eingebauten Longex/Q-Batteries ziehen.
Trotz annähernd gleichen technischen Daten, waren die Longex/Q-Batteries 12LCP-50 nie annähernd so gut wie die originalen Greensaver Batterien. Bei der Reichweite war es bei 25 bis max. 30km Schluss (hingegen bis zu 50 km mit den Greeesavern). Im letzten Jahr (2. Saison) wurde es dann mit der Reichweite immer schlechter, bis zum Schluss nur mehr ca. 10 bis 15 km möglich waren. Km-Leistung: ca. 3000 km.
Aus diesen Gründen habe ich mich entschlossen wieder einen Satz Greensaver SP50(36)-12 einzubauen. Ich habe die Longex-Batterien mit dem Original-Lader und Zeitschaltuhr geladen. Da in diesem Forum von bis zu 10.000 km mit einer Batterie gesprochen wird, habe ich das Greensaver-Ladegerät in Verdacht. Meanwell-Ladegeräte scheinen offensichtlich sehr gut sein. Ich hätte die Möglichkeit ein gebrauchtes Meanwell PB-1000-48 zu bekommen. Die Daten des Ladegerätes weichen jedoch von der Spezifikation der Greensaver ab - was mich unschlüssig macht:
Greensaver SP36/48 - Meanwell PB1000-48
Max. Ladestrom: 8A +-0,5A 17A
Max. Ladespannung: 58,8 +-0,2V 57,6 V
Kann ein Experte vielleicht etwas dazu sagen?
Re: Neue Batterien für E-Max 90S
Verfasst: Mo 9. Mai 2016, 16:40
von STW
Für Bleiakkus bin ich zwar nicht der Experte, trotzdem ein Versuch ...
Im Datenblatt für die Greensaver lese ich Ladeschlussspannung 14.4. - 15.0V, und dann kann man noch mit einer Temperaturkompensation von -5mV pro Zelle und Grad rechnen, also 30mV pro Grad weniger (mehr als was? Ich vermute mal ungefähr Labor-/Raumtemperatur von 20°).
Mit den 57.6V kommst Du also auf untere Punktlandung im Sommer.
Maximaler Ladestrom soll 0.3C nicht überschreiten, bezogen auf die 50Ah C20 passt das also, bezogen auf 36Ah C2 wäre es zu stark laut Datenblatt, andererseits gibt es Leute mit der Meinung und Erfahrung, dass Ladeströme ruhig so hoch sein sollten wie Entladeströme. Also von daher ruhig probieren.
Innenwiderstand ist < 12 Milliohm (wahrscheinlich mal wieder bei Raumtemperatur ..., Datenblätter nennen zwar Daten, sind aber wenig informativ), macht also bei 17A Ladestrom rund 0.2V aus. Das Ladegerät wird also bis 14.2V volle Pulle laden (CC Constant Current) und danach mit CV (Constant Voltage bei 14.4V) bei sinkendem Strom weitermachen.
Und nun bist Du auch noch nicht klüger, daher folgender Vorschlag, falls Du beide Ladegeräte verfügbar hast:
Du hast vielleicht aus Messungen (Energiekostenmessgerät) ermittelt, wie Dein Stromverbrauch pro 100km ist. Das Meanwell sollte so ab der 10. bis 15. Ladung (vielleicht auch eher) auf ähnliche Werte kommen, etwas Abweichung ist immer wegen unterschiedlicher Effizienz der Ladegeräte, Messgenauigkeit des Energiekostenmessgerätes bei unterschiedlichen Verbrauchern usw., bei mehr als 15-20% "Mehrverbrauch" würde ich mir erst einen Kopf machen.
Das Meanwell ist auf alle Fälle sommertauglich, im Winter wären leicht höhere Spannungen des orginalen Ladegerätes vertretbar. Denkbar ist daher auch ein jahreszeitlicher Mischbetrieb.