Seite 4 von 6
Re: Wirtschaftlicher Totalschaden
Verfasst: Sa 3. Okt 2026, 10:51
von Falcon
Vermutlich ist das LKL material zu weich und aus chinesischer produktion?
Andere Fahrzeuge fahren ja auch über die deckel drüber und haben keine probleme.....
vg
Re: Wirtschaftlicher Totalschaden
Verfasst: Sa 3. Okt 2026, 10:52
von blackblade
most hat geschrieben: Fr 2. Okt 2026, 21:11
Moin beisammen,
blackblade's Silence hat heute den Weg in den Westen absolviert und ist in Hannover gelandet.
Tom hatte im Vorfeld angeboten, den Roller von seinem Wohnhaus im Osten Berlins zu einem kleinen Grundstück südwestlich von Berlin direkt an der BAB zu bringen! Das hat mir mindestens eine zusätzliche Stunde Fahrzeit gespart - dafür auf diesem Wege nochmal besten Dank! Es war ein wirklich nettes Gespräch und Tom freut sich nun auf einen bestellten CE04, den er hoffentlich um Weihnachten herum erhält.
Ein bisschen wird das ein merkwürdiges Gefühl sein, wenn du das wieder alles auf einen funktionierenden Stand gebracht hast.
most hat geschrieben: Fr 2. Okt 2026, 21:11
EDIT: Die ersten 75EUR sind schon mal weg... Gabeldichtset, Gabelöl und LKL
Viel Erfolg und Spaß
tom
Re: Wirtschaftlicher Totalschaden
Verfasst: Sa 3. Okt 2026, 10:56
von blackblade
Tatsächlich ist die Beschleunigung durch die Controller Modifikation ein klein wenig geringer als in der Serien-Auslieferung. Das merkt man vor allem im Eco Mode, der jetzt sehr gemütlich zur Sache geht.
most hat geschrieben: Fr 2. Okt 2026, 22:00
Und der Antrieb... hui! Der hat in "Sport" schon Anzug!
Re: Wirtschaftlicher Totalschaden
Verfasst: Sa 3. Okt 2026, 10:58
von error
@most
Was mir einfällt:
viewtopic.php?p=213899#p213899
Du wirst ja deine Gabel sowieso zerlegen. In Sachen Ölmenge und Viskosität hat sich für mich die Vorgabe von Silence für am besten rausgestellt. Wie ich schon schrieb lässt sich durch Sitzposition und Körperhaltung eine Menge erreichen.
Wie du schon bemerkt hast: das ist ein f*cking Roller (Punkt).
Der Rahmen ist durch den Einstieg bedingt recht weich und dadurch gilt es als Fahrer keine zusätzliche Unruhe rein zu bringen.
Kurz: Federweg und Federkennlinie sind vorgegeben. Du kannst jetzt noch die Dämpfung und in Grenzen das Ansprechverhalten beeinflussen.
Wer eine Sänfte will, hat den falschen Roller. Ich habe lieber ein straffes Fahrwerk als ein Schaukelpferd.

Re: Wirtschaftlicher Totalschaden
Verfasst: Sa 3. Okt 2026, 11:24
von error
blackblade hat geschrieben: Sa 3. Okt 2026, 10:44
Nachdem ich Most auf dem Grundstück habe fahren sehen und wie stark schon bei geringer Geschwindgkeit eingefedert wird, wundert mich der schnelle Verschleiß vom LKL nicht mehr so sehr. Vermutlich schlägt die Gabel wirklich sehr schnell durch und es gibt jedesmal einen harten Schlag gegen die Lager. Die Berliner Kanaldeckel, Schlaglöcher und sonstige Unebenheiten lassen grüßen.
In der Tat geht es darum der Gabel erst mal das Durchschlagen abzugewöhnen. Aber zu viel oder zu dickes Öl macht die Gabel nur unnötig progressiv und man nutzt dann den knappen Federweg nicht mehr optimal.
Das LKL ist wieder eine andere Geschichte. Silence will das vorgespannt wissen. Als ich davon das erste Mal gelesen habe, hat sich in mir alles aufgebäumt. - Aber es geht darum Spiel und Fertigungstoleranzen "auszugleichen".
Dem Lager tut das nichts. Es läuft dann nicht mehr so leicht. Klingt jetzt merkwürdig, aber wie viele fahren mit Lenkungsdämpfern herum. Dagegen ist ein vorgespanntes Lager kein Vergleich.
Hier vor Ort sind die Straßen inzwischen nur noch Flickwerk. Hat auch was positives: du gewöhnst dir an mehr Abstand zum Vordermann zu halten um noch auf Unebenheiten reagieren zu können.

Re: Wirtschaftlicher Totalschaden
Verfasst: Sa 3. Okt 2026, 11:40
von most
Guter Hinweis. Ich werde die Gabel aber erst mal ohne Modifikationen instandsetzen, immerhin wiege ich mit 105kg auch zwei bis drei Gramm mehr als der Durchschnittsspanier
error hat geschrieben: Sa 3. Okt 2026, 10:58
Wie du schon bemerkt hast: das ist ein f*cking Roller (Punkt).
Das hast du sehr schön auf den Punkt gebracht

.
Wozu ich gerade schon Zeit hatte, war mal ein wenig an den Kunststoffteilen zu schrauben und den Akku und die Einschubmechanik mal ordentlich zu reinigen. War schnell wieder aus dem Schuppen raus - muss einen anderen Bitsatz mit TR Torx 20 aus dem Keller holen. Da sind doch tatsächlich manipulationssichere Schrauben in den Verkleidungsteilen verbaut

.
Auffällig war, dass die vordere Tragschiene locker war bzw. Bewegung hatte. Dadurch klappert sie allerdings auch. Muss das so?
Re: Wirtschaftlicher Totalschaden
Verfasst: Sa 3. Okt 2026, 12:03
von error
most hat geschrieben: Sa 3. Okt 2026, 11:40
Guter Hinweis. Ich werde die Gabel aber erst mal ohne Modifikationen instandsetzen, immerhin wiege ich mit 105kg auch zwei bis drei Gramm mehr als der Durchschnittsspanier
Öhm, passt, ich bin auch "untergroß". Ich habe den Eindruck bei Silence hat sich wirklich jemand mit den Optionen auseinandergesetzt und genau das gleiche "herausgefunden" hat, was mich seinerzeit endlos Zeit gekostet hat.
Ich bin versöhnt, weil meine Silence auch bei 16.000km trotz "härterer Gangart" brauchbar seit einigen tausend km problemlos durchhält und funktioniert ohne merklich abzubauen.
Bei meiner RGNT ist das Fahrwerk dagegen im Vergleich ein schlechter Scherz: bei 4.500km (!!!) haben die Dämpfer hinten begonnen derbe abzubauen. Ich muss mich jetzt wirklich zurückhalten dass ich nicht in in einem Rant zu dem Thema ende...
...hab jetzt neue Dämpfer von der Scrambler liegen. Mal schauen ob die besser sind. Gibt leider nur eine 900 Euro Alternative die sonst noch passt.

Re: Wirtschaftlicher Totalschaden
Verfasst: Sa 3. Okt 2026, 12:12
von blackblade
Ich denke schon, dass das Spiel beabsichtigt ist. Erst der Akku fixiert das endgültig.
most hat geschrieben: Sa 3. Okt 2026, 11:40
Auffällig war, dass die vordere Tragschiene locker war bzw. Bewegung hatte. Dadurch klappert sie allerdings auch. Muss das so?
Re: Wirtschaftlicher Totalschaden
Verfasst: So 4. Okt 2026, 08:35
von most
So, nach der ersten groben Inspektion wird die Liste der offenen Baustellen länger… was ich aber (a) erwartet habe und (b) das Schrauberherz tatsächlich sogar höher schlagen lässt!
- Frische Bremsflüssigkeit (rechts ist schon Sumpf im Behälter)
- Radlager vorne… sie wären evtl. noch für 1000km gut, aber wenn das Rad schon draußen ist, macht man das gleich neu
- Beide Reifen sind sehr knapp an der Verschleißgrenze und kommen daher sofort neu
- Bremskolben und Beläge vorne durch Gabelöl verölt; Meister Proper ist schon alarmiert. Beläge sind aber unrettbar und kommen neu.
Für 25.000km muss ich echt sagen, dass
dafür Rahmen und angeschweißte Teile gut aussehen. Kein grober Rostbefall, und das ohne Wachsbehandlung. Tom hatte einen Spritzschutz bei der hinteren Schwingenaufnahme montiert (innen/oben am Kotflügel verschraubt, dann nach vorne in den Akkukasten geführt, um die Schwingenachse herum und unterhalb der Schwinge wieder nach hinten zum Rad und dann nach unten); das war genau die richtige Aktion und hat sicher maßgeblich Korrosion mit verhindert! Meinen nachträglichen Dank dafür!!
Soll ich eigentlich hier weiter machen, oder einen Renovierungs-Thread neu starten?
Re: Wirtschaftlicher Totalschaden
Verfasst: So 4. Okt 2026, 08:39
von Falcon
most hat geschrieben: So 4. Okt 2026, 08:35
einen Renovierungs-Thread neu starten?
ja
interessiert mich sehr, besonders mit fotostrecke und preise/endpreis der repartur
vg