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Re: Verge TS Pro
Verfasst: Mo 16. Mär 2026, 19:55
von STW
Ja, das rennt an der Zapfsäule so wie mein Smartphone, Akku hat 5.5Ah, Ladeleistung 90W, macht dann auch um die 4C, natürlich luftgekühlt.

Re: Verge TS Pro
Verfasst: Di 17. Mär 2026, 03:36
von MarcS
error hat geschrieben: Mo 16. Mär 2026, 14:48
Irgendwie immer noch der gleiche Stil: die Starttemperatur der Batterie mit 20 Grad wird gaaanz wichtig angesagt
Sinnlos.
Worum es doch geht, ist so schnell wie möglich auf einer Tour weiterfahren zu können.
D.h. ich fahre morgens meinetwegen bei/mit 20 Grad vollgeladen los, habe nach zwei Stunden den Akku leergefahren - aber dann ist die Akkutemperatur nicht mehr 20 Grad, sondern eher 60 bis 70. Und DAMIT will ich in 10 Minuten (6C) wieder vollladen. 11C brauche ich nicht.
Wenn die Kiste zwei Stunden abkühlen kann bis sie wieder 20 Grad erreicht, könnte sie auch mit 0,5C laden...
Völlig irrelevant.
Re: Verge TS Pro
Verfasst: Di 17. Mär 2026, 07:21
von Monkeyhead
Ich verstehe die Überraschung nicht. Verge hat die 10 Minuten Ladezeit doch seit Monaten als Werbewert auf ihrer Seite. Dass das tatsächlich erreicht wird kann wohl kaum als negative Information gewertet werden. Natürlich gegeben sie den Wert unter bestmöglichen Bedingungen an, so wie jeder andere Hersteller. Wenn du deinen 200 k€ Taycan mit 320 kW laden möchtest muss die Akkutemperatur, Ladezustand und Wetterlage auch in einem engen Rahmen sein. Und wenn du schnell ein Foto machst erwischt du ihn vielleicht tatsächlich kurz bei 320 kW.
Unter der Annahme, dass die Informationen nicht gefälscht wurden (sonst kann man sich die Diskussion ganz sparen) sind die präsentierten Werte konsistent mit der Ankündigung und im Vergleich zur Konkurrenz mindestens Faktor 3 vorne.
Re: Verge TS Pro
Verfasst: Di 17. Mär 2026, 08:43
von STW
Weil ja im Thread mittlerweile auch Videos anderer "Innovationen" präsentiert werden, die von der Marktreife noch "etwas" weg sind, hier mal ein interessanter Link:
https://t3n.de/news/sogar-startups-fuer ... s-1733716/
Es sind eine Menge Startups angetreten, mit Ideen, Innovationen, ..., und haben basierend auf diesen Luftschlössern gut Geld eingesammelt. Nun wird es aber pekunär enger, das Nachschießen von Kapital erfolgt nicht mehr grenzenlos, und es gibt "Bereinigungseffekte", sprich: eine Menge dieser Schuppen schließen, das Kapital ist verbrannt, und böse Zungen würden meinen vorher üppig in die Taschen der Startupgründer geflossen.
Nun ist die Goldgräberstimmung bald vorbei, und die Bandagen werden härter.
Re: Verge TS Pro
Verfasst: Di 17. Mär 2026, 08:55
von STF2023
MarcS hat geschrieben: Di 17. Mär 2026, 03:36
error hat geschrieben: Mo 16. Mär 2026, 14:48
Irgendwie immer noch der gleiche Stil: die Starttemperatur der Batterie mit 20 Grad wird gaaanz wichtig angesagt
Sinnlos.
Worum es doch geht, ist so schnell wie möglich auf einer Tour weiterfahren zu können.
D.h. ich fahre morgens meinetwegen bei/mit 20 Grad vollgeladen los, habe nach zwei Stunden den Akku leergefahren - aber dann ist die Akkutemperatur nicht mehr 20 Grad, sondern eher 60 bis 70. Und DAMIT will ich in 10 Minuten (6C) wieder vollladen. 11C brauche ich nicht.
Wenn die Kiste zwei Stunden abkühlen kann bis sie wieder 20 Grad erreicht, könnte sie auch mit 0,5C laden...
Völlig irrelevant.
wenn du nen 18kWh Akku in einer Verge in zwei Stunden leerfahren willst (0,5C), hat dieses Motorrad genug Fahrtwindkühlung und du kannst sofort wieder Laden. Zwei Stunden Autobahn sind aber langweilig, nichts was ich unbedingt machen will.
Ich denke, da gibt es einen signifikanten Unterschied zwischen den Akkus, bei denen wir persönliche Erfahrungen haben und den Akkus, die vor der Tür stehen. 10Minuten vollladen verspricht aktuell nicht mal BYD oder CATL.
Auch das Video zeigt, die 5C liegen nur bis zu 50% an. Bei 80% ist es noch 1C. Aber auch das ist immer noch mehr als mein aktueller Akku.
Re: Verge TS Pro
Verfasst: Di 17. Mär 2026, 11:05
von error
Mein Einwand: schade dass wir weder Werte wie Innenwiderstand oder eine 5C Ladekurve ohne Kühlkörper haben. Zellabmessungen und Gewicht wären natürlich noch besser...
...damit ließe sich fix ausrechnen (simulieren) wie es so einer Donut Zelle in einer Verge beim Laden/Entladen ergeht.
Bis es soweit ist, werden wir uns wohl weiter über Videos im Stil von "look ma, no fire!" unterhalten/freuen/ärgern.
Immerhin scheint der Akku einer Verge ja kein Verschleißartikel mehr zu sein? Es wäre damit doch für Marko an der Zeit eine lebenslange Garantie anzubieten?
Bin ich der erste/einzige mit solch ketzerischem Gedankengut?

Re: Verge TS Pro
Verfasst: Di 17. Mär 2026, 11:47
von ernstg
Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand 36.000 € (39.000 € mit großer Batterie) für so ein Motorrad ausgibt, basierend auf diesen "Tests".
In einer Viertelstunde voll laden ist sehr beeindruckend, aber ob das ein paar Jahre durch hält?
Alles andere an dem Motorrad (Aussehen, Fahrdynamik, Gewicht) würde mich eher von einem Kauf abschrecken.
Ich sehe gespannt zu, wie sich das noch entwickelt und warte mal, bis es erste Berichte von echten Käufern gibt.
Inzwischen fahre ich ganz gut mit einer SR/F und ihren Daten.
Re: Verge TS Pro
Verfasst: Di 17. Mär 2026, 12:58
von olliwetty
Es soll sogar Menschen geben, die geben noch mehr Geld aus für ein Motorrad.
Zum Beispiel für die Bimota TESI H2 mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 63.466,66 € (inkl. 19 % MwSt. und Überführung, zzgl. Nebenkosten)
https://www.bimota-deutschland.de/_file ... TesiH2.pdf
Es wird bestimmt nicht immer maximaler Leistung geladen, entweder drosselt die Ladesäule oder das BMS.
Selbst wenn der Akku nur 1000 Ladezyklen hält, sind es über 400000 km die ich nicht mehr schaffen würde.
Re: Verge TS Pro
Verfasst: Di 17. Mär 2026, 20:46
von STW
Golem hat einen netten Artikel, der hinsichtlich des letzten Videos die Verwandtschafts- und Geldgeberaspekte der handelnden Personen aufzeigt.
https://www.golem.de/news/wunderakku-do ... 06599.html
Re: Verge TS Pro
Verfasst: Di 17. Mär 2026, 21:29
von error
STW hat geschrieben: Di 17. Mär 2026, 20:46
Golem hat einen netten Artikel, der hinsichtlich des letzten Videos die Verwandtschafts- und Geldgeberaspekte der handelnden Personen aufzeigt.
Irgendwie hat noch niemand auf der Rolle von Verge im Detail "herumgedacht". Letztendlich haben wir bei RGNT live erlebt wie schwierig es ist mit geringen Stückzahlen "zu überleben". Modellpflege wird so extrem schwer.
Im Falle Verge würde mich interessieren warum so teure Fahrwerke wie Wilbers und/oder Öhlins verbaut werden. Das anscheinend auch zeitgleich? Da steckt eine Menge Geld in der Anpassung ans Fahrzeug. Warum machen die das bei einer Kleinserie? Das ist schließlich kein Supersportler.
Weiß jemand was genaues?