Hallo LydiaK
wir (meine Frau und ich) haben die Heidenau K58 drauf.
Befüllt habe ich sie mit 3 Bar.
Wenn ich den Luftschlauch dann schnell abziehe verlieren sie etwas an Luft.
Die Heidenau K58, die wir drauf haben sind keine reinen Winterreifen,
sondern sogenannte Allwetterreifen.
Auf meiner Homepage habe ich Bilder und Bezeichnungen der alten und neuen Reifen.
https://www.reinhardschliewe.de/e-mobil ... denau-k58/
Winterreifen haben eine weicheren Gummi, als Sommerreifen.
Sie halten daher auch nicht so lange und die Reibung auf der Strasse ist grösser.
Die Allwetterreifen sind durch die Stollen etwas lauter im Rollgeräusch.
Da der Reifen aber nicht mehr platt aufliegt, sondern auf den Stollen abrollt
ist die Reifenauflage auf der Strasse geringer, somit auch der Rollwiderstand kleiner.
Das Fahrverhalten ist insbesondere in den Kurven etwas besser und für mich sicherer.
Der Roller lässt sich leichter lenken und auch per Hand schieben.
Wir haben bei uns in der Strasse Kopsteinpflaster.
Im Herbst / Winter sind sie durch Nebel und Dreck ziemlich rutschig,
was sich bei der Original-Bereifung etwas bemerkbar machte.
Das Stollenprofil der Heidenau's kommt aber gut damit klar.
Weil der Gummi nicht so weich ist, wie bei richtigen Winterreifen (z.B. Heidenau... Snowtex)
fährt sich der Hawk 3000 Li sehr sicher und hat richtig Grip.
Ich bin vorher 9 Jahre Heidenau K66 auf 50er Kymco-Roller gefahren.
Daher kann ich Heidenau empfehlen.
Die ursprünglich Empfehlung kam aber von meiner Motorrad-Werkstatt (V2-Scooterfarm),
die die Reifen bestellte und auch montierte.
Zur Reichweite:
Die Reichweite hat im Winter wohl eher mit den Temperaturen und der Akku-Spannung (Volt) zu tun.
Mein erstes Fazit war, dass der E-Roller mit den K58 etwa 1,5 km/h langsamer ist.
Die neuen Reifen sind jetzt etwas eingefahren und ich meine, er hat wieder seine alte Geschwindigkeit.
Aufgepumpt mit einem Luftdruck von 3 Bar auf beiden Reifen rollt er gut ab (meine Meinung) !!!
Hier im Forum sind interessante Darstellungen, was die Akku-Reichweite betrifft:
viewtopic.php?f=66&t=10376&start=20
viewtopic.php?f=66&t=10376&start=30
Ich messe mit einem Voltmeter nach jeder Fahrt die Akku-Spannung und trage sie in ein Fahrtenbuch ein.
Zudem notiere ich auch die Aussentemperatur.
Vollgeladen beträgt die Akku-Spannung etwa 83,1 - 83,3 Volt bei unseren Akku's.
Damit (vollgeladen) "geht" der Tacho NUR einige KM bis 50 km/h (GPS knapp 47-48 km/h).
Daher lade ich den Akku auch nach nur 2 KM-Fahrten immer auf,
damit ich Höchstgeschwindigkeit (Tacho: 47-48 km/h) für ca. 15-20 KM erreichen kann.
Nach fasst genau 20 km Fahrt reduziert sich die Geschwindigkeit auf: Tacho-Anzeige ca. 46 km/h (GPS: 43-44 km/h).
Nach einem Trip von 17 KM habe ich eine Rest-Akku-Spannung von gemessenen 77,6 Volt.
Nach 2 KM = gemessene Rest-Spannung 81,4 Volt (Mein Laderät lädt bei unter 82 Volt, rote Ladekontroll-LED)
Ich habe zwei Akku's an Bord.
Wenn es mir zu ungenügend wird, stecke ich auf den vollen Akku um.
Im frankfurter Berufsverkehr und den Nebenstrassen
ist oft nur ein Fahren mit 30 Stundenkilometer möglich (Fahrstufe: 1).
Auf grossen Hauptstrassen kann ich kurzzeitig im Verkehrsstrom mithalten,
da die Autofahrer(Innen) oft unter 50 km/h fahren.
In diesem Sinne viel Spass mit dem Hawk.
Wir finden ihn toll, weil er geil aussieht,
insbesondere mit grossem Topcase.
Gruss
Reinhard (Chatmax)