Re: Umweltprobleme und Sonstiges
Verfasst: Mo 4. Mai 2020, 14:52
Toad, Du hast da meine "Schwachstelle" gut erkannt. In der Tat rechne ich durchaus meine Klimaveränderungen, auch durchaus heftigerer Art. Das ist ja in meinem Lieblingsbuch auch so prophezeit worden.
Woran ich mich stoße ist der Begriff "menschengemacht" beim Klimawandel, denn der impliziert, der Mensch könnte das Klima (maßgeblich?) beeinflußen und in der Konsequenz auch ändern. Und selbst wenn ich mich dem Optimismus ergeben würde, dass mehr als 8 Mrd. Menschen ihr Verhalten ändern und diese Verhaltensänderung etwas bewirken könnte, bin ich doch Realist genug, dass sich jeder Mensch selbst der Nächste ist. Klopapier- und Desinfektionsmittelhamsterkäufe beweisen das eindrücklich, hier, vor unseren Augen. Und bei dem sozialen Ungleichgewicht in der Welt ist es utopisch anzunehmen, dass sich irgendwas ändert. Der eine Teil der Menschheit will Teilhabe an Wohlstand und technischen Errungenschaften, und der andere Teil der Menschheit will auf nichts verzichten: jedes Klima-Kiddie rennt mit einem Smartphone auf die Demo und weiß doch, unter welchen menschenunwürdigen Bedingungen die Materialien dafür gewonnen worden sind.
Der Klimawandel passiert, im Moment wird es wärmer, und irgendwann (vielleicht in ferner Zukunft, vielleicht auch schon morgen) wird es kälter. Statt Alibi-Aktionen wie "böses CO2" zu verfolgen täte man eher gut daran, sich auf die Folgen eines Klimawandels vorzubereiten: wo kommt das Wasser her, wenn es hier trocken und dürre ist und die Ernten drohen kaputt zu gehen? Reichen unsere Deiche an Flüsse und Meer? Ist die Energieversorgung auf Dauer sicher genug (auch für den Fall einer plötzlichen Kaltphase)? Mit welchen internationalen Problemen hätte man zu rechnen und wie bereitet man sich darauf vor?
In der Richtung passiert so gut wie nichts, ebenso, wie wir bei der Pandemie, deren Eintreffen schon vor Jahren mit einer hohen Wahrscheinlichkeit vorhergesagt worden ist, mit heruntergelassenen Hosen = nichtmal ansatzweise genügend Schutzausrüstung dargestanden sind. Da finden absolut keine Planspiele statt. Und da wird auch nichts stattfinden.
Schon Corona zeigt: hier ist die Überforderung der Menschen deutlich zu sehen. Bei den einen sterben Menschen ohne Ende, bei den anderen (wie bei uns) überbietet sich die Politik in sinnlosem Aktionismus (Maskenpflicht u.ä.). Und genauso ist es mit dem Klimawandel. Wenn er kommt, trifft er uns unvorbereitet.
Woran ich mich stoße ist der Begriff "menschengemacht" beim Klimawandel, denn der impliziert, der Mensch könnte das Klima (maßgeblich?) beeinflußen und in der Konsequenz auch ändern. Und selbst wenn ich mich dem Optimismus ergeben würde, dass mehr als 8 Mrd. Menschen ihr Verhalten ändern und diese Verhaltensänderung etwas bewirken könnte, bin ich doch Realist genug, dass sich jeder Mensch selbst der Nächste ist. Klopapier- und Desinfektionsmittelhamsterkäufe beweisen das eindrücklich, hier, vor unseren Augen. Und bei dem sozialen Ungleichgewicht in der Welt ist es utopisch anzunehmen, dass sich irgendwas ändert. Der eine Teil der Menschheit will Teilhabe an Wohlstand und technischen Errungenschaften, und der andere Teil der Menschheit will auf nichts verzichten: jedes Klima-Kiddie rennt mit einem Smartphone auf die Demo und weiß doch, unter welchen menschenunwürdigen Bedingungen die Materialien dafür gewonnen worden sind.
Der Klimawandel passiert, im Moment wird es wärmer, und irgendwann (vielleicht in ferner Zukunft, vielleicht auch schon morgen) wird es kälter. Statt Alibi-Aktionen wie "böses CO2" zu verfolgen täte man eher gut daran, sich auf die Folgen eines Klimawandels vorzubereiten: wo kommt das Wasser her, wenn es hier trocken und dürre ist und die Ernten drohen kaputt zu gehen? Reichen unsere Deiche an Flüsse und Meer? Ist die Energieversorgung auf Dauer sicher genug (auch für den Fall einer plötzlichen Kaltphase)? Mit welchen internationalen Problemen hätte man zu rechnen und wie bereitet man sich darauf vor?
In der Richtung passiert so gut wie nichts, ebenso, wie wir bei der Pandemie, deren Eintreffen schon vor Jahren mit einer hohen Wahrscheinlichkeit vorhergesagt worden ist, mit heruntergelassenen Hosen = nichtmal ansatzweise genügend Schutzausrüstung dargestanden sind. Da finden absolut keine Planspiele statt. Und da wird auch nichts stattfinden.
Schon Corona zeigt: hier ist die Überforderung der Menschen deutlich zu sehen. Bei den einen sterben Menschen ohne Ende, bei den anderen (wie bei uns) überbietet sich die Politik in sinnlosem Aktionismus (Maskenpflicht u.ä.). Und genauso ist es mit dem Klimawandel. Wenn er kommt, trifft er uns unvorbereitet.