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Re: Mein Restaurationsprojekt
Verfasst: Mi 29. Mai 2019, 07:34
von Ecki
Uiuiu, sehr böse

Re: Mein Restaurationsprojekt
Verfasst: Mi 29. Mai 2019, 22:03
von Harry
Wow,
3kW Motor, willst du in der Halfpipe den Überschlag trainieren?

Re: Mein Restaurationsprojekt
Verfasst: Do 30. Mai 2019, 12:48
von carlos2000
Ja 3kW ist schon ordentlich aber wenn ich schonmal die Motorhalterung neu bauen lasse soll es doch gleich was etwas stärkeres sein.
Der jetzige 450 Watt Motor und der Controller sind einfach ziemlich in die Jahre gekommen und ich habe eigentlich keine Lust nach einer aufwendigen Restaurationen das alte Elektro Zeug wieder einzubauen. Ich würde dann ein 72v Batteriepack einfach in einer Tasche an die Lenkstange anbringen und im Batteriekasten nur den neuen Controller und den Controller für die Unterboden LED.
Auf dem YouTube Video sieht man schon das der Motor ganz gut Dampf hat.
Wahrscheinlich sollte ich den neuen Motorhalter dann in einer dickeren Blechstärke bauen lassen. Ich werde nächste Woche mal zu einem Metallbauer gehen und fragen ob er mir eine Motorhalterung baut. Bin mal gespannt wie der Scooter mit 3kW läuft.
Ansonsten habe ich jetzt die Gabel komplett zerlegt und bringe die Teile morgen zum Sandstrahlen. Die Lenkstange selber wird in Chromeffekt lackiert.
Ich habe ein Bild vom alten Motor und Controller angehängt. Ich glaube das alte Zeug wieder einzubauen wäre die falsche Entscheidung.
Re: Mein Restaurationsprojekt
Verfasst: Fr 31. Mai 2019, 11:34
von carlos2000
Das mit dem Motorumbau wird wahrscheinlich wegen den Motorhaltern zu kompliziert. Die Metallbauer wollen von mir eine technische Zeichnung von den neuen Haltern. Der Aufwand ist sogar für mich jetzt eher zu viel.
Wahrscheinlich baue ich doch wieder den alten Motor ein aber mit einem neuen 500 Watt Controller.
Ich habe noch diesen Controller mit Gasgriff rumliegen. Ist wahrscheinlich auch nicht der beste Controller auf der Welt aber bestimmt noch besser als der alte.
Re: Mein Restaurationsprojekt
Verfasst: Fr 31. Mai 2019, 17:19
von carlos2000
Der Wiederaufbau hat begonnen. Dabei versuche ich den Scooter besser zu bauen als einst mal ab Werk in den USA. Das ist aber auch nicht schwierig, da die Amis eh kein Gefühl für Details haben oder überhaut Fahrzeuge bauen können. Die Motorhalterung lege ich auf Gummi Unterlegscheiben auf um den Lack nicht zu verkratzen und Vibrationen aufzunehmen.
Kettenspanner und Distanzhülsen habe ich geschliffen und mit Chromspray versiegelt. Morgen werde ich dann den Motor wieder einbauen.
Re: Mein Restaurationsprojekt
Verfasst: So 2. Jun 2019, 16:01
von carlos2000
Re: Mein Restaurationsprojekt
Verfasst: Mo 3. Jun 2019, 13:14
von Ecki
Wird coool!

Re: Mein Restaurationsprojekt
Verfasst: Fr 6. Dez 2019, 16:43
von gehtdoch
Nachdem hier schon länger Pause im thread ist schließe ich mich praktischerweise mit einer Frage an:
es geht um das Motorritzel und zwar nicht um die Mutter sondern um das Ritzel selbst.
Bei meinem Restaurationsobjekt hat sich das Ritzel so festgesetzt, dass ich es nicht lösen kann.
Hat jemand dieses Problem schon mal in den Griff bekommen ?
Da der Motor noch gut ist wäre es schade drum. Aber mit diesem abgenudelten Ritzel kann man nicht mehr fahren.
Re: Mein Restaurationsprojekt
Verfasst: Sa 7. Dez 2019, 02:29
von OldMan
Mein Vorschlag:
Schon einmal dran gedacht, das Ritzel Richtung Welle einzuschlitzen (ohne Motor und dessen Welle zu beschädigen), Wenn Abzieher nichts bringen?
Als Abzieher ein Klauen-Abzieher, der sich mit 2 "Klauen" ain der Verzahnung festhält und auf der Welle abstützt... Nun drehst du den Bolzen fest und mit einem kleinen Hammer löst du das Ritzel.
Wenn du sehr exakt arbeiten kannst, nimm eine kleine Flex mit der kleinsten scheibe und bearbeite das Ritzel, ohne Motor und Welle zu treffen, den Rest wüsstest du sägen und mit einem Meißel das Ritzel aufbrechen. (dreht sich Abzieher und/oder Welle mit, musst du sie arretieren VORSICH mit dem Hammer: Stelle dich so hin, dass der Kopf nichts abbekommt!))
Oder du kannst das Ritzel selber erwärmen, ohne den Motor mit zu erwärmen. Mit Hammerschlägen das Ritzel von der Welle Schlagen, solange das Ritzel heiß ist.
Achte darauf, dass du nur das Ritzel (z.B. mit einem Brenner) erwärmst und sofort runterschlägst. Anschließend den Wellenstumpf kühlen, bevor der Motor zerstört ist. (eher ungeeignet, da die Motorlager beschädigt werden könnten. besser ist die Methode "Abzieher")
Re: Mein Restaurationsprojekt
Verfasst: Di 10. Dez 2019, 21:53
von gehtdoch
Hallo Old Man,
tatsächlich habe ich vor Jahren schon mal ein Ritzel mit dem Seitenschneider bearbeitet und schließlich von der Welle gelöst.
Wahrscheinlich gibt es Werkzeug, mit dem man mit deiner Beschreibung das Ritzel abziehen kann.
Ich werde den Motor ausbauen und damit in eine Werkstatt fahren. Die machen sowas meist mit Links.
Danke für Deine Tipps.