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Re: Freiwillige Zulassung - Welche Kennzeichengröße habt ihr?
Verfasst: Fr 5. Jan 2024, 11:48
von Goggl
Ach ja, das Versicherungskennzeichen am 01. März tauschen, Riesenarbeit, ich habe mir früher immer einen Urlaubstag eingeplant ! Und die ganze Familie hat mitgeholfen dass wir vor Eintritt der Dunkelheit fertig waren. Manchmal mussten wir noch Werkzeug aus der Nachbarschaft leihen.

Re: Freiwillige Zulassung - Welche Kennzeichengröße habt ihr?
Verfasst: Fr 5. Jan 2024, 11:59
von MEroller
Du machst Dich lustig? Da ich auf meine motorisierten Zweiräder schon zeit meines Lebens angewiesen bin, hatte ich schon alles:
- nicht rechtzeitig ein neues Schild
- im Schneetreiben, teils bei -10°C
- im Regen
- Muttern auf den Schrauben festgerostet
- Gewinde völlig verschmutzt, weil innen im Spritzschutz
Über 40 Mal den ganzen ScheiB

Was bin ich froh, dass ich seit 12 Jahren schon elektrische L3e-A1 fahren darf

Re: Freiwillige Zulassung - Welche Kennzeichengröße habt ihr?
Verfasst: Fr 5. Jan 2024, 12:06
von Markus Sch.
Goggl hat geschrieben: Fr 5. Jan 2024, 11:48
Ach ja, das Versicherungskennzeichen am 01. März tauschen, Riesenarbeit, ich habe mir früher immer einen Urlaubstag eingeplant ! Und die ganze Familie hat mitgeholfen dass wir vor Eintritt der Dunkelheit fertig waren. Manchmal mussten wir noch Werkzeug aus der Nachbarschaft leihen.
Und soweit ich mich erinnere waren die Löcher für die Befestigungsschrauben nicht vorgebohrt.
Re: Freiwillige Zulassung - Welche Kennzeichengröße habt ihr?
Verfasst: Fr 5. Jan 2024, 13:21
von Peter51
Die Versicherungskennzeichen (Aluminium) sind vorgebohrt. Man hat den ganzen Februar Zeit, sich ein neues Versicherungskennzeichen zu besorgen bzw. man kann es sich auch von der Versicherung zuschicken lassen. Leute, 5min Arbeit im Jahr und kostet für 23-jährige und älter nur ca. 34,- Euro im Jahr.
Re: Freiwillige Zulassung - Welche Kennzeichengröße habt ihr?
Verfasst: Sa 6. Jan 2024, 21:17
von stedec
Ja Versicherungskennzeichen ist überschaubare Arbeit...
...dennoch bin ich froh meine beiden Roller freiwillig zugelassen zu haben.
Wieso?
1. Kein Wechseln des Kennzeichens mehr und keine neue Nummer jedes Jahr, somit kein "Vergessen" ein neues Kennzeichen zu besorgen
2. Umfangreiche Versicherungsmöglichkeiten (Teilkasko auch ohne SB, Vollkasko für teurere Roller)
3. Aufbau eines Schadenfreiheitsrabattes für billiges Geld (-> späterer Wechsel zu zulassungspflichtigen Rollern [125er] oder späteres Kfz oder Rabatt-Tausch mit vorhandenen Fahrzeugen nach Unfall-Hochstufung)
4. Prämie ebenfalls sehr preiswert auf Niveau des Versicherungskennzeichens - lediglich die Zulassungskosten fallen einmalig an - ca. 50 Euro
5. Abbuchung vom Konto möglich
6. "Aufwertung" des Rollers bei anderen Verkehrsteilnehmern von der "Mofa-Liga" in die "Motorrad-Liga"
Re: Freiwillige Zulassung - 6 Sehr gute Gründe
Verfasst: So 7. Jan 2024, 09:59
von conny-r
stedec hat geschrieben: Sa 6. Jan 2024, 21:17
Wieso?
1. Kein Wechseln des Kennzeichens mehr und keine neue Nummer jedes Jahr, somit kein "Vergessen" ein neues Kennzeichen zu besorgen
2. Umfangreiche Versicherungsmöglichkeiten (Teilkasko auch
ohne SB,
Vollkasko für teurere Roller)
3. Aufbau eines Schadenfreiheitsrabattes für billiges Geld (-> späterer Wechsel zu zulassungspflichtigen Rollern [125er] oder späteres Kfz oder Rabatt-Tausch mit vorhandenen Fahrzeugen nach Unfall-Hochstufung)
4. Prämie ebenfalls sehr preiswert auf Niveau des Versicherungskennzeichens - lediglich die Zulassungskosten fallen einmalig an - ca. 50 Euro
5. Abbuchung vom Konto möglich
6. "Aufwertung" des Rollers bei anderen Verkehrsteilnehmern von der "Mofa-Liga" in die "Motorrad-Liga"
.
Ja Genau, wer etwas nachdenkt kann auch selbst auf den Trichter kommen.
Beispiel SV Sammlung
.
Re: Freiwillige Zulassung - Welche Kennzeichengröße habt ihr?
Verfasst: So 7. Jan 2024, 12:05
von Peter51
Mit SF45 mußt du ja schon ein alter Mann sein?!
Und, TÜV Gutachten 91,- Euro, Haftplicht im 1. Jahr ca. 78,- Euro, Zulassung 41,- Euro und Schild 20,- Euro = 230,- Euro. Dafür bekommt man 6 3/4 Versicherungskennzeichen - knapp 7 Jahre lang Versicherung.
Re: Freiwillige Zulassung - Welche Kennzeichengröße habt ihr?
Verfasst: So 7. Jan 2024, 12:13
von conny-r
Habe schon mit 18 J einen Vertrag meines Opas übernommen

Gewußt Wie

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Die Auslagen betrugen mit alle unter 100 EUR,
ab Zulassung rückwirkend 16 EUR und 2 mal Prämie hat sogar noch locker einen 35 Ah Akku abgedeckt.
Re: Freiwillige Zulassung - Welche Kennzeichengröße habt ihr?
Verfasst: So 7. Jan 2024, 13:28
von stedec
Peter51 hat geschrieben: So 7. Jan 2024, 12:05
Mit SF45 mußt du ja schon ein alter Mann sein?!
Und, TÜV Gutachten 91,- Euro, Haftplicht im 1. Jahr ca. 78,- Euro, Zulassung 41,- Euro und Schild 20,- Euro = 230,- Euro. Dafür bekommt man 6 3/4 Versicherungskennzeichen - knapp 7 Jahre lang Versicherung.
6 3/4 Jahre Versicherung... toll!
Mag bei Dir so stimmen die Rechnung, aber leider nicht ein schadenfreies Jahr aufgebaut... keine Möglichkeit der Teil- oder Vollkasko. Mein Roller von Segway kostete 3.900 Euro. Wenn ich den bei einem schuldhaften Unfall zum wirtschaftlichen Totalschaden fahre, tut das schon weh (neben den vermutlichen körperlichen Schmerzen

).
Ich glaube, Du hast meine Aufzählung nicht ganz nachvollziehen können um was es mir hier geht. Kann auch alles gut oder schlecht rechnen. Es ist lediglich ein Tipp für Alle, die sich Optionen sichern wollen. Deine 230 Euro können schon bei einem schuldhaften Kfz-Unfall (mit nachfolgender Hochstufung) schon nach einem Jahr amortisiert sein.
Übrigens sind bei mir die Kosten nicht so schlecht wie bei Dir:
Gutachten hab ich nicht benötigt, wurde nicht verlangt. Nur Bescheinigung DEKREA wegen Kennzeichenbeleuchtung, die ich bei der Zulassung vorlegen musste, waren mit 20 Euro Gebühren taxiert, Schild in Frankfurt war auch nur 10 Euro und Zulassung selbst wie bei Dir auch 41,- Euro. Macht bei uns in Hessen (Frankfurt) 71,- Euro plus individuelle Prämie ab ca. 20 Euro. Übrigens kann man ja den Roller bei nicht vorhandenem SFR auch als Zweitfahrzeug anmelden und hat gleich schon eine bessere Einstufung in SF 2 (ca. 85%) oder bei einigen Gesellschaften sogar mit dem gleichen SFR wie das Erstfahrzeug als Sondereinstufung. SFR wird natürlich dennoch aufgebaut. Somit passt Deine Rechnung nicht "allgemeingültig", bei mir wären es dann gerade mal runde 2 bis 3 Jahre "Versicherungskennzeichen"-Kosten inkl. der dann vorhandenen Nachteile.
Wenn Du kein Auto hast und nie eins anschaffen willst, Dir Teil- und Vollkakoschäden an Deinem Roller wurscht sind, Du auch niemals in die schnellere 125er-Klasse aufsteigen willst, dann ist die Lösung Versicherungskennzeichen doch supergut für Dich.
Alle Anderen, die ein wenig "nachhaltiger" vorgehen wollen, den eigenen Roller für eventuell selbst verursachte eigene Schäden besser absichern wollen und sich einen Schadenfreiheitsrabatt (SFR) aufbauen wollen, lassen ihren Roller freiwillig zu. Die Versicherungskennzeichen bieten maximal Teilkasko mit auch nur 150 Euro Selbstbeteiligung. Für mich halt unzureichend.
Also jeder wie er mag. Mein Beitrag war ein Tipp wie es besser und individueller geht.
Wir sind doch ein freies Land....

Re: Freiwillige Zulassung - Welche Kennzeichengröße habt ihr?
Verfasst: So 7. Jan 2024, 16:14
von Peter51
Ich habe 2023 zwei L1e Roller freiwillig zugelassen mit Kuchenblechen 260 * 200mm - die normale Größe 280 * 200mm konnte ich verhindern. Und, ja es gab 2-mal 320,- Euro vom ADAC. Nur, THG -Quote sollte es doch bis 2030 geben. So schnell ändern sich die Gesetze. Da beide Roller gebraucht sind, mußte ich auch noch Verzollungsnachweise erbringen....
Die schnellere Klasse L3e-A1 habe ich seit 2015.