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Re: E-Max (90 S) Probleme/Problemchen

Verfasst: Do 14. Jun 2012, 19:29
von STW
Nicht so schwarz malen. Das sind Kleinigkeiten, die zwar unschön sind, aber mal auftreten können. Und wenn man in der Lage ist, sich selbst zu helfen, dann ist man schon mal einen bedeutenden Schritt weiter.
Zu meinen Benzinmofazeiten hatte ich mehr Probleme, sterbende Bowdenzüge (Gas, Bremse), verdreckter Vergaser, ..., waren da auch alltäglich.

Re: E-Max (90 S) Probleme/Problemchen

Verfasst: Do 14. Jun 2012, 20:07
von MEroller
Bei meinem Kreidler (noch eine ECHTE Kreidler aus Kornwestheim) Florett RM war ständig was an der Zündanalge kaput oder hat sich wieder verstellt - Unterbrecherkontaktabstand, Zündkerzenstecker, Zündkabel, Zündspule, Elektrodenabstand der Zündkerze - alle 4 bis 6 Wochen war wieder sowas dran. Und dann immer mal wieder was heftigeres.
Aber ich stimme Idealist insoweit zu, dass die WESENTLICH simplere Technik von E-Rollern doch erheblich zuverlässiger hinzubekommen sein sollte als ein Stinkerroller :roll:

Re: E-Max (90 S) Probleme/Problemchen

Verfasst: Do 14. Jun 2012, 21:34
von Idealist
STW hat geschrieben:Nicht so schwarz malen. Das sind Kleinigkeiten, die zwar unschön sind, aber mal auftreten können. Und wenn man in der Lage ist, sich selbst zu helfen, dann ist man schon mal einen bedeutenden Schritt weiter.
Zu meinen Benzinmofazeiten hatte ich mehr Probleme, sterbende Bowdenzüge (Gas, Bremse), verdreckter Vergaser, ..., waren da auch alltäglich.
Danke für's Mut machen!
OK, ich habe rollertechnisch keinen Vergleich. Ich kann Vergleiche nur gegenüber dem Fahrrad und dem Auto anstellen.
Meine Vorstellung war bisher wie die von MERoller, das die paar Bauteile am Roller eigentlich robust hinzubekommen sein müssten. Ich setze den Roller auch täglich auf dem Weg zur Arbeit ein, so dass mich ein Ausfall - wie Euch z. T. ja auch echt schmerzt. Wie MERoller habe ich mir daher auch schon Gedanken über ein redundantes E-Fahrzeug gemacht.

Aber wenn Ihr so über die Benziner schreibt, will ich mich weiter in Demut und Idealismus üben 8-) .

Re: E-Max (90 S) Probleme/Problemchen

Verfasst: Do 14. Jun 2012, 22:02
von Idealist
Hier ein paar Bilderchen (ich weiß, einen Schönheitspreis werde ich nicht gewinnen :cry: ):

Edit:
Ich habe immer Probleme, die Bilder hochzuladen, obwohl sie 300 KB groß sind.
Was mache ich denn falsch? Es kommt fast immer die Meldung:

Error 500 - Internal server error
Ein interner Fehler ist aufgetreten!
Bitte versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt.

Jetzt klapp's wohl (mit Bildgröße 60 kB):
Vorher1
Vorher1
Vorher2
Vorher2
Man kann (hoffentlich) erkennen, dass die rote Ader zu kurz war.
Nachher
Nachher

Re: E-Max (90 S) Probleme/Problemchen

Verfasst: Sa 30. Jun 2012, 22:01
von Idealist
Edit:
Ich habe immer Probleme, die Bilder hochzuladen, obwohl sie 300 KB groß sind.
Was mache ich denn falsch? Es kommt fast immer die Meldung:

Error 500 - Internal server error
Ein interner Fehler ist aufgetreten!
Bitte versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt.
Nochmal für alle, die die gleichen Probleme haben, Bilder hochzuladen:
Mit Dateigrößen < 100 kB scheint es zu funktionieren. Eine Angabe dazu habe ich aber in diesem Forum (noch?) nicht gefunden.

Re: E-Max (90 S) Probleme/Problemchen

Verfasst: Sa 30. Jun 2012, 22:36
von Peter51
Hallo Idealist,

es freut mich, daß dein Max noch gut läuft, selbst wenn Du nunmehr mit LiFepo4 Zellen unterwegs bist. Das mit deinem roten Kabel sieht eher wie eine schlechte Lötstelle aus. Rollerseitig Stecker und Stromgriffseitig Kupplung. In den Gehäusen sind ja Terminals (Männlein und Weiblein) und ein Terminal ist mit dem Kabel verlötet. Kleiner Tipp: Mit einem Kabelbinder das Stromgriffkabel am dicken Kabelstrang festbinden (Zugentlastung). Übrigens im E-Max sind die Minifit JR series Stecker und Kupplungen verbaut. Gib's bei den großen Distributoren wie z.B. farnell. Mußte bei dir schon 'mal das Lenkkopflager nachgestellt werden und wenn ja bei welchem km-Stand?

Re: E-Max (90 S) Probleme/Problemchen

Verfasst: Di 10. Jul 2012, 17:11
von Idealist
Idealist hat geschrieben:Einer meiner Zellen lädt auch nicht mehr über 3,3 V. Das muss ich aber erst noch untersuchen.
Des Dramas nächster Akt:
Ich hatte gehofft, dass ich mit der Analyse des Problems bis zu meinem anstehenden Urlaub warten kann. Ein Fehler! Kurz davor kam ich gerade so noch nach Hause. Spannung meiner Problemzelle: 0 V :( .
Nachdem inzwischen die Ersatzzelle gekommen und initial-geladen (auf 4,0 V) war, habe ich den Roller wieder zerlegt. Die Ersatzzelle hatte ich wieder auf das Niveau der übrigen Zellen per Glühlampe entladen (auf 3,32 V). Ich tauschte die tiefentladene Zelle aus und untersuchte den Balancer, den ich im Verdacht hatte, die Zelle entladen zu haben, mit meinem Labor-Netzteil: Bei 3,79 V fing er brav an durchzuschalten. Also ging ich davon aus, dass er in Ordnung ist, und baute ihn wieder auf die Ersatzzelle. Blieb die Frage: Was hat die Zelle zerstört?
Anschließend lud ich die Akkus normal mit dem Ladegerät. Als ich kurze Zeit später die Spannungen kontrollierte, hatte die Ersatzzelle 4,4 V :!: (ich hoffe, dass sie das noch vetragen kann), die LED des Balancers leuchtete, er schaltete also durch, während die übrigen Zellen bei 3,34 V lagen.
Nach sofortigem Abschalten des Ladegerätes entlud ich die Ersatzzelle wieder auf 3,32 V. Dabei zeigte sich, dass die LED des Balancers nicht mehr aus ging. Der war also entgültig hinüber und wurde von mir ausgetauscht.
Danach lud ich per Ladegerät erneut unter ständiger Überwachung. Der neue Balancer wurde auch bald als erster aktiv, lies aber die Spannung über der Ersatzzelle nicht über 3,85 V kommen. Später setzten dann auch die übrigen Balancer ein.

Was will mir das alles sagen?

Meine Vermutung: Der Balancer über der entladenen Zelle setzte zwar ein, hatte aber so einen Schuss weg, dass er nicht genügend Energie verbraten konnte, so dass die Zelle mal überladen wurde. Ich hatte den Eindruck, dass vielleicht ein Wasser-Tröpfchen auf die Elektronik gekommen war (es sah etwas 'verschimmelt' aus). Dadurch bekam die so einen Knacks, dass sie nicht mehr richtig geladen werden konnte und durch meine Fahrerei dann komplett entladen wurde.
Die neue Zelle scheint außerdem einen höheren Innenwiderstand zu haben als die alten, sonst würde sie beim Laden den anderen nicht so vorauseilen.

Wie seht Ihr das?

By the way: Ich muss allen Recht geben, die bereits darauf hingewiesen haben: Spätestens nach einem halben Jahr sollte man seine Akkus einem genaueren Blick unterwerfen! Ich habe mehrere Schrauben nachgezogen. Und ein Kupferzellverbinder war auch schon korrodiert (aber nur oben).

Re: E-Max (90 S) Probleme/Problemchen

Verfasst: Di 10. Jul 2012, 17:42
von Joehannes
Wird der Lastwidderstand über der Ersatzzelle am Balancer auch warm? Oder leuchtet nur die LED?
Vielleicht mal den Balancer an sich tauschen mit einer anderen Zelle unter Aufsicht beim erneutem Laden. :(

Re: E-Max (90 S) Probleme/Problemchen

Verfasst: Di 10. Jul 2012, 18:04
von Joehannes
@arte
Schlimmer dürfte sein den Stromprüfer und den Feinmechaniker-Schraubendreher zu verwechseln. :lol:
Und die linke Hand nicht in der Hosentasche zu haben. :lol:

Re: E-Max (90 S) Probleme/Problemchen

Verfasst: Di 10. Jul 2012, 18:31
von Idealist
Peter51 hat geschrieben:Mußte bei dir schon 'mal das Lenkkopflager nachgestellt werden und wenn ja bei welchem km-Stand?
Es wurde noch nicht nachgestellt. Ob es muss, weiß ich nicht. Es ist mein erster Roller...