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Re: REVOLUZZER & REVOLUZZI - Berichte, Tipps, Hilfe u. a.

Verfasst: Mi 28. Aug 2013, 10:29
von Andracz
Hallo Ingo,

meine Blei-Akkus hatten nach ca. 12 Km auch so um die 12,8 V und hatten dabei keinerlei Leistungseinbrüche. Ich denke die Akkus sind es nicht. Wäre auch merkwürdig, wenn gleich mehrere Packs das gleiche Problem verursachen.
Auf die Lösung dieses Problems bin ich echt gespannt. Das kann schließlich jedem von uns passieren.

Viel Glück dabei.

Re: REVOLUZZER & REVOLUZZI - Berichte, Tipps, Hilfe u. a.

Verfasst: Mi 28. Aug 2013, 23:12
von Harry
Hallo Ingo,

bei Deinen angegebenen Spannungen sind Deine Akkus noch Top. Motor und Controller würde ich nach Deiner Fehlerbeschreibung auch ausschließen. Ich würde darauf Tippen, dass Du einen Wackelkontakt oder sogar ein Kabelbruch hast.

Re: REVOLUZZER & REVOLUZZI - Berichte, Tipps, Hilfe u. a.

Verfasst: Do 29. Aug 2013, 07:52
von Ganter Ingo™
Hallo Harry.

Müsste bei einem Wackelkontakt oder Kabelbruch der Revoluzzer zwischendurch nicht immer ganz ausgehen? Diesen Effekt hatte ich ja, wenn die Kontaktprobleme am Schlüsselschalter auftraten. Dann blieb der Scooter ja stehen und keine der Kontroll-LED leuchtete mehr. Dieses ist aber nicht der Fall. Zwar ruckelt der Motor irgendwie, aber nur bei geringeren Geschwindigkeiten bis ca. 15 bis 20 km/h. Aber ganz aus geht das Teil ja nicht. Nur das er viel zu früh schlapp macht. Ich finde die Spannungswerte eigentlich auch okay, verglichen mit früheren Messungen. Ich bin wirklich gespannt, was das neue Akkupack bringen soll, glaube aber nicht an ein Wunder.

Re: REVOLUZZER & REVOLUZZI - Berichte, Tipps, Hilfe u. a.

Verfasst: Do 29. Aug 2013, 13:00
von Night Hawk
Probiers mal mit der mittelalterlichen Methode des Handauflegens! :lol:

Nein, ganz im Ernst: Ich habe den kompletten Thread jetzt nicht verfolgt,
aber wenn da irgendwo Energie "verloren" geht, dann könnte ja was warm werden.
Bei mir z. B. war eine Steckverbindung nicht in Ordnung.
Im Nachhinein ließ sich nicht mehr feststellen, ob die nur schlampig gesteckt war,
oder richtig unsauber verlötet oder was auch immer.

Jedenfalls hatte ich ungewöhnliche Spannungseinbrüche,
nichts dramatisches, aber eben ungewöhnlich für LiFePo4.
Dann stellte ich fest, daß besagte Steckverbindung warm wurde.
Nur warm, nicht mehr.

Aber nach einer 10-minütigen Bergauffahrt mit ca. 240 Meter
Höhengewinn, die den Motor so richtig zum Ächzen brachte,
war die Steckverbindung leicht angeschmolzen.

Nicht so stark, daß direkt ein Kurzschluß zu befürchten war,
aber nach weiteren 20 Minuten dieses Powerplay hätte ich
dafür nicht mehr meine Hand ins Feuer legen wollen.

Und immerhin war die Steckverbindung gerade genug angeschmolzen,
daß ich die nicht mehr trennen wollte, ohne zu riskieren, daß ich
gerade dabei was abbreche und/oder Kurzschluß verursache.

Hätte ich die Warnung mit dem "Handwarm" vorher ernster genommen,
wäre das vielleicht nicht passiert.

Darum mein Fazit: Verfolge mal den Stromfluß und leg einfach mal
Hand auf. Am besten mit den Rücken der Finger, die sind meist
am Wärmeempfindlichsten. Wenn was warm wird, Stecker,
Motor oder was auch immer, dann überlegen, ob das normal ist.

Night Hawk

Re: REVOLUZZER & REVOLUZZI - Berichte, Tipps, Hilfe u. a.

Verfasst: Do 29. Aug 2013, 19:13
von Harry
Hallo Ingo,

bei einem Kabelbruch, wenn die Isolierung noch intakt ist, hast Du keine Unterbrechung, da einzelne Litzendrähte sich noch berühren.

An dem Tipp von Night Hawk könnte auch etwas sein. Es könnte auch der Controller sein, der zu warm wird. Prüfe doch einmal, ob der Controller noch fest am Chassis sitzt, um die Wärme abführen zu können.

Re: REVOLUZZER & REVOLUZZI - Berichte, Tipps, Hilfe u. a.

Verfasst: So 1. Sep 2013, 13:19
von Ganter Ingo™
Heute ist ein prima Tag, um schon einmal das Fahrgefühl im Herbst und im Winter zu testen. :mrgreen:

Hallo. Gestern kam das neue Akkuset von der Fa. Eneway. Vollständig aufgeladen. Danach die Spannungen der Einzelzellen gemessen. Jede knapp über 14 Volt, also wie bei den anderen Akkusets.

Vorhin also die Testfahrt. Altes Akkuset herausgenommen und erst einmal alle Kabelverbindungen überprüft. Controller sitzt fest am Chassis. Ob ein Kabel locker saß, kann ich nicht sagen. Habe nichts Auffälliges feststellen können. Neues Akkuset eingesetzt. Und ab ging es. Tolle Beschleunigung. Grüne Leuchte ging wie gewohnt bei zu schnellem Beschleunigen aus, kam dann aber bei Erreichen der vollen Geschwindigkeit wieder. Bin im "Mischbetrieb" gefahren, soll heißen, mal 20 km/h, mal 25 km/h und mal 32 km/h. Keine Einbrüche der Leistung, kein Abschalten der gelben LED. Nach 15 Kilometern mit einigen Raucherpausen habe ich dann die Fahrt beendet, weil es mir zu windig war und ich bekleidungsmäßig nicht darauf eingestellt war.

Die "Power"Anzeige am Multifunktionsdisplay zeigte noch 4 von 5 Teilstrichen an. Alles sehr merkwürdig. Lag es nun doch an den zwei Akkusets oder habe ich unbewusst vorhin einen Wackelkontakt bei Überprüfung der Kabel beseitigt?

Die Spannung der gerade getesteten Akkus habe ich nach der Fahrt nicht gemessen, da das Messgerät in der Wohnung liegt. Ich werde noch mal eines der alten Akkusets testen, ob da auch der Fehler beseitigt ist. Dann könnte ich davon ausgehen, dass es an der Verkabelung lag. Tritt der Fehler aber wieder auf, dann muss es für mich unerklärlicherweise doch an den alten Akkusets gelegen habe. Auf jeden Fall werde ich das neue Akkuset nach jeder Fahrt hegen und pflegen und nach auch kürzester Fahrtstrecke wieder an die Ladestation hängen. Weitere Tests folgen.

Euch allen noch einen schönen Sonntag.

Re: REVOLUZZER & REVOLUZZI - Berichte, Tipps, Hilfe u. a.

Verfasst: Di 3. Sep 2013, 12:58
von Ganter Ingo™
Kurze Info:

Testfahrt am 02.09.2013 über 15,5 Kilometer - Keine Probleme

Testfahrt am 03.09.2013 über 20,5 Kilometer - Keine Probleme

Sieht doch sehr positiv aus mit dem neuen Akkuset. Morgen wird das älteste Akkuset vom April 2012 getestet.

Re: REVOLUZZER & REVOLUZZI - Berichte, Tipps, Hilfe u. a.

Verfasst: Mi 4. Sep 2013, 16:28
von Ganter Ingo™
Altes Akkuset (04/2012) habe ich heute getestet. Wie gehabt, also nach 6 bis 7 Kilometer war Feierabend (Wegfall der gelben LED). Gerade noch die restlichen zwei Kilometer nach Hause geschafft. Also lag es dann doch wohl nicht an einer fehlerhaften Verkabelung. Aber das zwei Akkusets nacheinander wegbrechen ist schon merkwürdig. Bin ja mal gespannt, was die Tests bei der Fa. Eneway ergeben.

Re: REVOLUZZER & REVOLUZZI - Berichte, Tipps, Hilfe u. a.

Verfasst: Mi 4. Sep 2013, 17:00
von Harry
Hallo Ingo,

das ist keine gute Nachricht, die Du geschrieben hast. Dann sehe ich ja schwarz für die Akkus vom Ferdinand II.
Eine kleine Hoffnung habe ich noch, weil beim Nachladen der Akku 7 Ah gezogen hat. Der Ferdinand stand unbenutzt eine Woche in der Garage. So hoch kann die Selbstentladung nicht sein. Ob die Ladegeräte nicht präzise genug arbeiten und manchmal zu früh abschalten?

Re: REVOLUZZER & REVOLUZZI - Berichte, Tipps, Hilfe u. a.

Verfasst: Mi 4. Sep 2013, 17:26
von Ganter Ingo™
Hallo Harry.

Nein, eine gute Nachricht ist das nicht, denn ich muss befürchten, dass irgendwann nach zwei, drei Monaten, der gleiche Effekt bei dem neuen Akkuset auftritt, und das dann trotz pfleglicher Behandlung und akuratem Nachladen nach jeder Fahrt. Falls ja, muss doch noch mehr am Scooter defekt sein.

Von meinen drei Ladegeräten sind zwei vom gleichen Hersteller mit je 1,5 A und ein größeres mit 3,5 A. Alle Akkusets habe ich mit allen Ladegeräten aufgeladen. Das Problem blieb aber. Also, daran wird es auch nicht gelegen haben. Alle Akkusets (04/2012, 05/2013 und 06/2013) waren von Longex.

Wieso siehst Du schwarz für die Akkus vom F II?