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Re: E-Max (90 S) Probleme/Problemchen

Verfasst: Di 10. Jul 2012, 18:44
von STW
Der Balancer wird hin sein, vielleicht eher nach dem Motto "Ich aktiviere mich ab 3.79V und schalte erst ab wenn die Zelle leer ist". Die neue Zelle könnte einen etwas anderen Innenwiderstand haben, eher aber denke ich, dass sie bei Deiner Verfahrensweise nur ungenau in den Pack einbalanciert wurde. 3.32V sagt nichts über den Ladezustand aus. Also hier noch vorsichtshalber die nächsten Ladevorgänge überwachen.

Re: E-Max (90 S) Probleme/Problemchen

Verfasst: Di 10. Jul 2012, 19:19
von Peter51
Idealist hat geschrieben:Anschließend lud ich die Akkus normal mit dem Ladegerät.
Verwendest Du noch das originale Ladegerät? Das E-Max 90S Ladegerät hat 10A! Da hat ein Balancer - der 2,1A verbraten kann - keine Chance. Idealerweise hat ein LiFePo4 Ladegerät eine CC und CV Ladephase und keine zusätzliche Floating Phase wie bei den Bleiern.
Einige LiFepo4 Ladegeräte haben eine Taste für die Balancierphase: Am Ausgang ist eine höhere Spannung so 16x 3,8V und der Ladestrom ist auf 0,8A begrenzt. Hat Johannes ja sehr schön bei seinem Umbau beschrieben.

Re: E-Max (90 S) Probleme/Problemchen

Verfasst: Di 10. Jul 2012, 22:30
von Idealist
Ja, ich verwende das Original-Ladegerät. Meines Wissens hat das auch eine CC und eine CV-Phase. Das Ladegerät jagt gegen Ende der Ladephase (=Balancierphase) bestimmt keine 10 A mehr durch die Akkus! Während des Pulsens doch sicher auch nicht.
Aber was wäre ein alternatives Ladegerät? Dieses http://faktor.de/Ladegeraete/Ladegeraet ... -10AH.html hier? Das sieht aber identisch zu meinem aus.

Was meint Ihr mit 'ungenau' einbalancieren? Wie wäre die korrekte Vorgehensweise gewesen?

Ja, ich versuche gerade eine 'Initial'-Ladung auf 4,0 V mit der entladenen Zelle. Schau'n mer mal...

Re: E-Max (90 S) Probleme/Problemchen

Verfasst: Di 10. Jul 2012, 23:29
von Peter51
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@Idealist,
bzgl. Ladegerät - wir haben ja das gleiche - werde ich mal die CC, CV und Floating Phase durchmessen. Mittelfristig empfehle ich Dir ein Zellenmonitoring wie Johannes. Kostet 79,95. Mußt halt überlegen, ob Du dein Cockpit damit ausrüsten willst oder ob Du es unter der Sitzbank einbaust.

Re: E-Max (90 S) Probleme/Problemchen

Verfasst: Mi 11. Jul 2012, 09:38
von Joehannes
Im Cockpit wäre natürlich optimal. Da hat man beim Entladen, also "to discharge" die Zahlen vor Auge.
Hierbei erkennt man die Ausreißer am besten. Aber mit einem längerem Kabel kann man es auch mal in den
Fußraum legen.

Re: E-Max (90 S) Probleme/Problemchen

Verfasst: Mi 11. Jul 2012, 15:36
von Idealist
STW hat geschrieben:Der Balancer wird hin sein, vielleicht eher nach dem Motto "Ich aktiviere mich ab 3.79V und schalte erst ab wenn die Zelle leer ist". Die neue Zelle könnte einen etwas anderen Innenwiderstand haben, eher aber denke ich, dass sie bei Deiner Verfahrensweise nur ungenau in den Pack einbalanciert wurde. 3.32V sagt nichts über den Ladezustand aus. Also hier noch vorsichtshalber die nächsten Ladevorgänge überwachen.
Ich gehe auch davon aus, dass der Balancer kaputt ist. Ich habe ihn trotzdem nochmal an das Labor-Netzteil gehängt: Er schaltet sich brav bei 3,8 V ein und darunter wieder aus. Ich habe das mehrfach wiederholt. Er wird auch heiß beim verbraten der Energie. Also vermute ich einen thermischen Fehler, so dass das Balancer-Testverfahren per Labor-Netzteil nur eingeschränkte Aussagekraft hat!
Ich habe auch die Halbleiter auf dem Balancer per Komponententester am Oszilloskop gemessen: Da hat keiner einen Kurzschluss angezeigt; das sah mir alles nach Dioden-Durchgängen aus, was den Verdacht des thermischen Problems erhärten würde.

Der entladene Akku lies sich wieder auf 4,0 V aufladen und hat nur eine leichte Bauchung.

Ein Zell-Monitoring besitze ich ja (im Helmfach; siehe anderer Thread). Ich habe mich nur zu spät um die Problem-Analyse gekümmert!

Warum sagen die 3,2 V nichts über den Ladezustand aus? Ich meine, durch die Kennlinien in den Datenblättern sagen die schon was aus. Nur ist um 3,2 V die Kennlinie ziemlich flach, so dass die Aussage nicht sehr präzise ist. Oder sehe ich das falsch?

Re: E-Max (90 S) Probleme/Problemchen

Verfasst: Mi 11. Jul 2012, 21:00
von STW
Die Kennlinie ist recht flach zwischen ca. 20-90% Ladezustand, gerade im Leerlauf. Da zeigen die DInger alle eine Zahl zwischen 3.34-3.38V bei mir an, egal wie weit ich vorher gefahren bin. Unter Last ist die Aussage schon etwas deutlicher, aber auch nicht präzise.
Eine exakte Aussage hat man nur ab 3.6V aufwärts. Dann weiß man, dass die Zelle bei (knapp) 100% liegt. Von daher wäre ein sauberes Einbalancierungsverfahren die Parallelschaltung aller Zellen und aufladen auf 4V. Die Alternative wäre die Ladung des Strangs mit Balancern, wobei der Ladestrom deutlich kleiner als der Balancerstrom sein muß. Allerdings dauert das u.U. recht lange und ist natürlich eine recht heftige thermische Belastung für die Balancerboards.

Re: E-Max (90 S) Probleme/Problemchen

Verfasst: Fr 13. Jul 2012, 13:02
von rollermax
So jetzt hab ich es endlich geschafft meinen Gasgriff zu tauschen!

ist auch Zeit geworden, hat keinen Spaß mehr gemacht ohne Feder im Gasgriff rumzufahren.
Für alle die schon immer einmal wissen wollten wie so ein Griff von innen aussieht hab ich mal ein paar Bilder gemacht.
festes Teil mit Hall-Sensor
festes Teil mit Hall-Sensor
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Griff mit Magnet
Griff mit Magnet
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Die gebrochene Feder
Die gebrochene Feder
IMAG0142.jpg (67.37 KiB) 1387 mal betrachtet

Re: E-Max (90 S) Probleme/Problemchen

Verfasst: Fr 13. Jul 2012, 15:55
von Peter51
Hallo Rollermax,
beim Auseinanderbauen geht der Stromgriff immer kaputt? Also keine Chance nur die Feder zuwechseln - wahrscheinlich würde man auch keine passende Feder bekommen? Wie schlagen sich die 4 Stück Greensaver - im Club der 5000er bist Du ja schon angekommen?

Re: E-Max (90 S) Probleme/Problemchen

Verfasst: Fr 13. Jul 2012, 18:20
von MEroller
Ich habe meinen Wuxing Drehgriff auch nicht auseinanderbekommen und aufgehört zu probieren, bevor ich etwas permanent zerstörte...