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Re: Rost an Hinterbremse
Verfasst: Mo 16. Feb 2026, 19:10
von rollingmartin
Markus Sch. hat geschrieben: Mo 16. Feb 2026, 18:47
Wenn Salz auf der Straße ist verteilt sich das auch bei trockenen Straßen auf dem Fahrzeug würde ich sagen.
Die Frage ging mehr um den Rost. Ist das nach 300km (8 Wochen jung), Garagenparken, normal?
Re: Rost an Hinterbremse
Verfasst: Mo 16. Feb 2026, 19:20
von Markus Sch.
rollingmartin hat geschrieben: Mo 16. Feb 2026, 19:10
Die Frage ging mehr um den Rost. Ist das nach 300km (8 Wochen jung), Garagenparken, normal?
Bei Salz ja. Unten ein Bild wie meine Kette nach 14 Tagen unter der Plane nach einer Fahrt auf trockener Straße mit Salz aussah. NIU bringt nun superschöne Fahrzeuge wenn sie neu sind. Zwar mit wenig Akku aber sonst... In der Qualität scheint sich nicht viel verbessert zu haben und es scheinen immer noch Welten zu Fahrzeugen wie BMW oder Honda zu liegen.
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Re: Rost an Hinterbremse
Verfasst: Mo 16. Feb 2026, 19:28
von rollingmartin
Markus Sch. hat geschrieben: Mo 16. Feb 2026, 19:20
Unten ein Bild wie meine Kette nach 14 Tagen unter der Plane nach einer Fahrt auf trockener Straße mit Salz aussah.
Sehr interessant! Wie geht man mit so einer Bremsschreibe (oder so einer Kette) um?
Re: Rost an Hinterbremse
Verfasst: Mo 16. Feb 2026, 19:32
von Warnowlotse
rollingmartin hat geschrieben: Mo 16. Feb 2026, 18:11
Nach Fahrten auf winterlichen Straßen wurde er an der Tanke in der Waschbox abgepült.
Das Bild entstand 3 Stunden nach einer 20km Fahrt auf weitgegend trockenen Straßen mit wenigen Pfützen (daher noch nicht abgespritzt ; ) .
Ist so ein Rost normal?
Ja, das ist mormal. Bin zwar von der schweren Kohlenwasserstoff-Fraktion, aber das Material der Bremsscheiben dürfte ähnlich sein...
Es sieht aus als ob die Rostbrühe aus den Öffnungen der Bremsscheibe rausläuft.
In deinem Fall ist das dann kein Rost, sondern galvanische Korrosion. Soll heissen, das Salzwasser bildet mit den (unterschiedlichen) Metallen eingalvanisches Element. Und dann gehts ganz schnell. Laienhaft erklärt.
Das Zeug sofort rausspülen. Bei mir steht immer eine volle Gießkanne bereit.
Ich erlaube mir noch eine Randbemerkung:
Niemals in der Nähe von Achslagern oder Bremskolben mit Hochdruckreinigern reinpusten. Dies beschädigt die Lagerdichtungen, kann Fett ausspülen- und das wars dann. Ich bin auch Ganzjahresfahrer. Direkt bei den Robben und den Eisschollen.
Nach der Fahrt spüle ich mit einer Gießkanne puren Wassers die entsprechenden Stellen und gut isses. Keine Zusätze, kein Spülmittel rein. Kein heisses Wasser. Vorm Winter gibts eine "Grundimmunisierung" der unteren Rahmenteile mit einem starken Wachs.
Bremse zart "freibremsen". Weg ist der Rost.
Gruss, Bernd
Re: Rost an Hinterbremse
Verfasst: Mo 16. Feb 2026, 19:33
von Markus Sch.
rollingmartin hat geschrieben: Mo 16. Feb 2026, 19:28
Sehr interessant! Wie geht man mit so einer Bremsschreibe (oder so einer Kette) um?
Bei der Kette war der Rost nur oberflächlich und ich konnte ihn mit Ballistol Universalöl und einem Lappen am nächsten Morgen entfernen. Die Kette war danach wieder normal in Gebrauch.
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Re: Rost an Hinterbremse
Verfasst: Mo 16. Feb 2026, 20:13
von rollingmartin
Warnowlotse hat geschrieben: Mo 16. Feb 2026, 19:32
Ja, das ist mormal.
(...)
Ich erlaube mir noch eine Randbemerkung:
Großartig, danke! Das hat einem "Beginner" echt weitergeholfen.