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Re: Update zur Ladetechnik
Verfasst: Do 19. Mär 2026, 18:16
von Maverick944
Das mit dem Rucksack habe ich gar nicht so bedacht, guter Input.
Habe heute den nächsten Schritt gemacht und den originalen Schukostecker vom Ladegerät komplett rausgeworfen. Stattdessen ist jetzt eine C14-Buchse (Female) dran, damit das Ganze sauber an mein Y-Kabel passt.
Das Ganze habe ich natürlich ordentlich mit Schrumpfschlauch abgedichtet, damit keine Feuchtigkeit reinkommt. Verlegt ist der neue Anschluss jetzt auch schon – sitzt genau an der gleichen Stelle wie der originale Anschluss, sieht also fast aus wie ab Werk, nur eben deutlich praktischer für das neue Setup. Diese Woche steht dann noch der große Test an der Säule an, aber vom mechanischen Aufbau her bin ich jetzt erst mal echt zufrieden.
Re: Update zur Ladetechnik
Verfasst: Do 19. Mär 2026, 18:26
von Schnabelwesen
Prima

Der Gummistöpsel vom Original gefällt mir besser als der andere Deckel; aber den wird man wohl nicht einzeln kriegen?
Re: Update zur Ladetechnik
Verfasst: Do 19. Mär 2026, 18:31
von Maverick944
Hier noch das Y-Kabel um die Details zu zeigen. Der Plan war, maximal flexibel zu bleiben. Ich kann jetzt entweder ganz normal an jeder Schuko-Dose laden oder eben mit dem Adapter an Typ 2.
Was mich beim Umbau echt überrascht hat, das interne Kabel vom Ladegerät hat tatsächlich nur einen Querschnitt von 0,75 mm². Wenn man das sieht, kommt man sich mit dem 2,5 mm² Eigenbau fast ein bisschen over-the-top vor – da hätte ich mir den Aufwand theoretisch sparen können. Aber gut, jetzt ist es eben bombensicher und für die 2,3 kW Dauerlast habe ich mehr als genug Reserven. Da sollte definitiv nichts mehr warm, egal wie lange die Kiste an der Säule hängt.
Re: Update zur Ladetechnik
Verfasst: Do 19. Mär 2026, 19:26
von Schnabelwesen
Maverick944 hat geschrieben: Do 19. Mär 2026, 18:31
da hätte ich mir den Aufwand theoretisch sparen
Die Länge spielt aber auch eine Rolle.
Re: Update zur Ladetechnik
Verfasst: Do 19. Mär 2026, 19:45
von rainer*
Von Schuko zur Verteilung hätte ich auch 2,5mm², danach aber nur mit 1,5mm² weiter gemacht. Die Kaltgerätestecker werden ja nicht mit 16A belastet, gemäß Norm maximal 10A. Kabellänge (wegen Spannungsabfall) wäre auch unkritisch. Und da die Stecker für 1,5mm² ausgelegt sind, lassen die sich dann auch besser klemmen/zusammen bauen.
Re: Update zur Ladetechnik
Verfasst: Fr 20. Mär 2026, 14:18
von Maverick944
Der nächste Schritt ist geschafft: Der IP65-Kippschalter ist montiert und für maximale Wetterbeständigkeit zusätzlich mit Gummi abgedichtet.
Auf dem aktuellen Foto erkennt man das rote Zusatzladegerät in der Mitte. Links befindet sich die neue Zuleitung: Hier habe ich den ursprünglichen Schukostecker entfernt und durch eine C14-Buchse ersetzt, um eine saubere, modulare Verbindung zu schaffen.
Rechts sieht man das gelbe Gehäuse des neuen Knopfes. Hier habe ich die Zuleitung unterbrochen, die direkt auf den Anderson-Stecker führt. Mit diesem gelben Schalter lässt sich das Zusatzladegerät nun bequem und sicher zuschalten.
Ein wichtiger Punkt bei der Verlegung war mir die Service-Freundlichkeit: Ich habe alle Kabel und Komponenten so platziert, dass der Tank (die Tankattrappe) weiterhin ohne Gefummel abgenommen werden kann. Keine Kabel im Weg, keine Steckverbindungen, die man erst mühsam lösen muss – das bleibt alles so modular, wie es ab Werk gedacht war.
Die aktuelle Abdeckung des Ladegeräts ist allerdings noch ein Prototyp. Da das Gerät im Betrieb ordentlich Wärme entwickelt, habe ich hinten bereits zwei Luftlöcher gesetzt. Da der integrierte Lüfter aber aktiv Frischluft ansaugen muss, plane ich hier noch ein Upgrade: Ich werde eine Art Ansaugschnorchel bauen, inspiriert von den Safari-Geländewagen. Damit stelle ich sicher, dass das Ladegerät immer genug kühle Luft bekommt, während das System gleichzeitig bestmöglich vor Schmutz und Spritzwasser geschützt bleibt.
Re: Update zur Ladetechnik
Verfasst: Fr 20. Mär 2026, 16:24
von MiSt
Sehe ich das richtig, dass diese Bauform fernöstlicher Ladegeräte inkl. Schutzkappe und etwas Luft zum Atmen unter das Staufach in der Tankattrappe passt, ohne dass man dort etwas nacharbeiten/beschneiden muss

?
Re: Update zur Ladetechnik
Verfasst: Fr 20. Mär 2026, 17:09
von dominik
Dann sollten da auch zwei in Reihe geschalteten Vertiv 2kW rein passen.
Mit 41x82x252mm dürften die ähnliche Abmessungen haben.
Wenn die zu lange sind dann zwei Eltek Flatpack S 48V 1000W oder 1800W 41x72x217mm, bei den letzteren kann aber die Aufnahmeleistung nicht ohne weiteres Schukostecker-konform gedrosselt werden.
Gewichtstechnisch dürfte sich das auch nicht viel geben. Die Vertiv wiegen 1,13kg/Stück, die Eltek 0,85kg pro Stück.
Und wenn es ganz klein sein soll zwei Vertiv R48-1000E3.
Mit 41x52x152mm und 0,65kg passen die fast überall rein.
Preislich ist das wahrscheinlich aber ne ganz andere Liga, da dürften die China Standard 1-1,3kW Ladegerät halt deutlich günstiger sein.
Re: Update zur Ladetechnik
Verfasst: Fr 20. Mär 2026, 18:34
von Maverick944
@Michael: Nicht ganz – man muss schon Hand anlegen. Damit der Lader inklusive Verkabelung und Luft zum Atmen unter das Staufach passt, muss man das originale Fach um ca. 7 cm kürzen (abschneiden). Es passt also nicht 'einfach so', ohne den Stauraum zu opfern.
Re: Update zur Ladetechnik
Verfasst: Fr 20. Mär 2026, 18:57
von MiSt
Ah, Danke - nun ist meine Vorstellung wieder in Ordnung. Die "Ottenlader" lassen sich dort ja auch nur dann unterbringen, wenn das Fach flacher gemacht wird, und die sind nicht so viel höher.